AKTIEN IN FOKUS: Software-Anleger schwer enttäuscht von ServiceNow und Fortinet
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 17:20 Uhr | dpa, AD HOC NEWSServiceNow US81762P1021 und Fortinet US34959E1091 gaben dort die Richtung mit Kurseinbußen vor, die zeitweise größer waren als ein Viertel. Bei ServiceNow war dies zuletzt noch der Fall, bei Fortinet sank der Abschlag nur moderat auf immer noch mehr als 21 Prozent.
Dies ging auch an den Aktien von Salesforce US79466L3024 nicht schadlos vorbei, die im Dow Jones Industrial US2605661048 mit mehr als fünf Prozent der drittgrößte Verlierer waren. Außerdem gaben die Oracle-Titel US68389X1054 mit minus drei Prozent einen kleineren Teil ihres Vortags-Kurssprunges ab, der mit starken mittelfristigen Wachstumszielen begründet worden war. Außerdem verloren die Aktien von Adobe US00724F1012 fast zwei Prozent.
Für ServiceNow könnte es am Donnerstag der größte Kursrutsch seit dem Börsengang im Jahr 2024 werden. Das Unternehmen hatte einen Quartalsausblick auf die Abo-Umsätze abgegeben, der zwar den Schätzungen der Analysten entsprach. Am Markt hieß es aber, dies könne die Sorgen der Anleger nicht ausräumen, dass Künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell des Softwareherstellers empfindlich stören könnte.
Sorgen davor hatten Softwarewerte im bisherigen Jahresverlauf immer wieder deutlich belastet, bevor dann Ende Juni eine Erholungsrally eingeleitet wurde. In Frankfurt waren diesen Bewegungen auch die SAP-Aktien DE0007164600 gefolgt. Diese sanken am Donnerstag um 1,2 Prozent.
