Europa: AbhĂ€ngigkeit von China bei Seltenen Erden gröĂer als gedacht!
23.09.2025 - 14:27:00Europas Wirtschaft ist bei Seltenen Erden von China abhĂ€ngiger als gedacht. Das zeigt eine neue Studie aus Ăsterreich. Im Worst Case-Szenario droht der Stillstand in Fabriken. Unterdessen bemĂŒhen sich andere LĂ€nder, ihre AbhĂ€ngigkeit zu reduzieren. Die wenigen börsennotierten Unternehmen in diesem Bereich profitieren von den Sorgen.
Studie: Lieferketten in Gefahr
Der von den USA angezettelte Handelskrieg mit China hat zu Gegenreaktionen gefĂŒhrt. Beijing hat den Export von Seltenen Erden streng reguliert und teilweise eingeschrĂ€nkt. Betroffen sind dabei auch europĂ€ische PartnerlĂ€nder wie Deutschland. Bisher gingen Analysten davon aus, dass China etwa 60 Prozent des weltweiten Abbaus der Metalle kontrolliert sowie 90 Prozent der VerarbeitungskapazitĂ€ten. Doch eine aktuelle Studie aus Ăsterreich sieht eine gröĂere AbhĂ€ngigkeit. Demnach sei die Lage fĂŒr Europas und Deutschlands Industrie âkritisch und unterschĂ€tztâ.
Versorgungslage fĂŒr Deutschlands Industrie kritisch
Demnach sei die Versorgungslage bei Seltenen Erden fĂŒr Europa und Deutschland aufgrund der starken AbhĂ€ngigkeit von China zunehmend kritisch. So zeigt die neue Studie des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) verborgene AbhĂ€ngigkeiten entlang der Lieferketten von Seltenen Erden. Konkret gehe die AbhĂ€ngigkeit ĂŒber direkte Lieferungen hinaus. So sei die Versorgung insbesondere bei kritischen Zwischenprodukten wie Magneten gefĂ€hrdet. Diese sind essentiell fĂŒr Zukunftstechnologien wie E-MobilitĂ€t, Windkraftanlagen und Hightech-Elektronik. Ihre Verarbeitung wird demnach fast vollstĂ€ndig (91 %) von China kontrolliert. Laut Studie birgt diese AbhĂ€ngigkeit bislang unterschĂ€tzte Risiken: âSchon geringe geopolitische Spannungen, Exportstopps oder logistische EngpĂ€sse können Lieferketten unterbrechen und ganze ProduktionsausfĂ€lle auslösenâ. HeiĂt es. FĂŒr die Analyse haben die Forscher globale Handelsnetzwerke rund um 168 Seltene Erden-bezogene Produktgruppen in 170 LĂ€ndern von 2007 bis 2023 untersucht.
USA wollen AbhÀngigkeiten reduzieren
Im Gegensatz zur EuropĂ€ischen Union bemĂŒhen sich die USA ganz konkret, die AbhĂ€ngigkeiten von China bei Seltenen Erden zu reduzieren. So wurden staatliche Mittel in Millionenhöhe fĂŒr die von MP Materials betriebene Seltene Erden-Mine Mountain Pass in Nevada bereitgestellt â die einzige Mine dieser Art im Land. Mit dem frischen Kapital soll die Produktion massiv erhöht werden. Zudem hatte auch der Telefon-Konzern Apple 500 Mio. US-Dollar zugesagt, um sich Seltene Erden zu sichern.
Nur wenige westliche Firmen bei Seltenen Erden aktiv
Neben MP Materials gibt es nur wenige westlichen Unternehmen, die im Bereich der Seltenen Erden tĂ€tig sind. Hierzu zĂ€hlt auch St. George Mining (0,055 AUD; AU000000SGQ8). Das australische Unternehmen entwickelt das AraxĂĄ-Projekt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Auf der LagerstĂ€tte finden sich relevante Mengen an Niobium und Seltenen Erden. Erste Meilensteine hat das Unternehmen bereits erreicht. So prĂ€sentierte St. George Mining jĂŒngst die erste JORC-konforme RessourcenschĂ€tzung fĂŒr das AraxĂĄ-Projekt. Demnach finden sich dort 41,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,68 % Niobpentoxid sowie 40,6 Millionen Tonnen mit 4,13 % an Seltenen Erden. Bei Seltenen Erden weist das Vorkommen damit eine der höchsten Grade auĂerhalb Chinas auf und ist vom Volumen der Mineralisierung vergleichbar mit Mountain Pass. JĂŒngst veröffentlichte St. George Mining zudem Bohrergebnisse mit hohen Graden an Niobium und Seltenen Erden. Diese stammen aus einem Bereich etwa einen Kilometer von der bestehenden Ressource entfernt. Das Unternehmen betont, dass fast die gesamte LagerstĂ€tte sich innerhalb der oberen 100 Meter und damit direkt an der OberflĂ€che befindet. Das hĂ€lt die Produktionskosten fĂŒr die geplanten TagebauerschlieĂung niedrig. Parallel wurden geologische und geotechnische Studien gestartet. Das Ziel: die Machbarkeit des Projekts im Rahmen einer Scoping-Studie bis Ende 2025 wirtschaftlich zu bewerten.
Niobium: Zweite Chance fĂŒr St. George Mining!
Neben den wichtigen Seltenen Erden finden sich auf der LagerstĂ€tte auch relevante Mengen an Niobium. Das Metall ist aus der modernen Industrie kaum wegzudenken. Es verleiht Stahl eine hohe Festigkeit, ohne ihn schwerer zu machen â ein Vorteil, der in Pipelines, Fahrzeugrahmen oder Hochhauskonstruktionen entscheidend ist. Trotz wachsender Nachfrage ist das Angebot begrenzt und wie bei Seltenen Erden stark konzentriert. So verfĂŒgt Brasilien nicht nur ĂŒber die dritthöchsten Reserven an Seltene Erden weltweit. Es dominiert auch 90 Prozent des Weltmarktes fĂŒr Niobium â hauptsĂ€chlich kontrolliert durch das Privatunternehmen CBMM, an dem sich bereits zwei chinesische Unternehmen in der Vergangenheit beteiligt hatten. Auch Niobium ist fĂŒr die europĂ€ische wie US-amerikanische Industrie unverzichtbar.
Analysten raten zum Einstieg
Finanziell ist St. George Mining gut aufgestellt, um die LagerstĂ€tte weiterzuentwickeln. JĂŒngst konnte die Firma 5 Mio. Dollar bei Investoren einsammeln. Dieses Jahr sollen neben der Scoping-Studie, die einen ersten Einblick in die Wirtschaftlichkeit des Projekts gibt, auch weitere Bohrungen zur VergröĂerung der Ressource stattfinden. Bezeichnenderweise befindet sich das Projekt von St. George in unmittelbarer NĂ€he zum Betrieb von CBMM und weist eine Ă€hnliche Mineralisierung auf â was Vertrauen in das Potenzial von St. George weckt, ebenfalls die kommerzielle Produktion von Niob voranzutreiben.
Der Börsenwert von St. George Mining liegt aktuell bei etwa 240 Mio. AUD. Die Analysten von East Coast Research sehen deutlich höheres Potenzial und gaben im Mai ein Kursziel von 0,14 AUD aus. In einer neueren Analyse vom 1. August hat Pitt Research sein Kaufen-Votum bestĂ€tigt und sieht einen fairen Wert fĂŒr das Unternehmen von 517 bis 798 Mio. AUD. Das entspricht einem Kurs von 0,13 bis 0,21 AUD je Aktie.
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
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