Kritische Metalle: MilliardÀrin investiert massiv in Seltene Erden-Firma
03.12.2025 - 20:29:00Die USA und China gönnen sich eine Atempause bei ihren Handelskonflikten. So wird Beijing seine ExportbeschrĂ€nkungen fĂŒr Seltene Erden fĂŒr ein Jahr aussetzen wird. Im Gegenzug werden die US-Amerikaner ihre Zölle fĂŒr bestimmte Produkte senken.
Aktienkurse profitierten von Handelskonflikt
Der Boom bei Seltenen Erden wurde in den vergangenen Monaten durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China angetrieben. Die Amerikaner hatten Technologieexporte fĂŒr Produkte wie Chips ausgesprochen und die Volksrepublik mit teils dreistelligen Zollraten unter Druck gesetzt. Beijing reagierte mit Exportkontrollen bei Seltenen Erden, wo sie sowohl die globale Produktion als auch die Verarbeitung dominieren. US-Firmen kamen teils gar nicht mehr an die begehrten Rohstoffe heran, die unter anderem bei MilitĂ€rtechnik, in der Raumfahrt, bei Smartphones oder auch Windturbinen quasi unersetzlich sind. Die Aktien von Firmen mit Seltene Erden-Projekten schossen monatelang in die Höhe und konnten sich teils vervielfachen.
TemporÀre Einigung zwischen Beijing und Washington
Nun gibt es aber eine kleine Atempause â zumindest fĂŒr ein Jahr. So haben die USA und China Ende Oktober 2025 bei einem Treffen zwischen den beiden Staatschefs eine wichtige Einigung erzielt. Die Vereinbarung sieht vor, dass China seine ExportbeschrĂ€nkungen fĂŒr diese strategisch wichtigen Rohstoffe fĂŒr ein Jahr aussetzt und im Gegenzug die USA ihre Zölle auf bestimmte chinesische Produkte deutlich senken. Durch die jetzt getroffene Einigung werden amerikanische und europĂ€ische Hochtechnologie- und RĂŒstungsindustrien kurzfristig entlastet, denn diese Rohstoffe sind fĂŒr die Herstellung vieler Elektronikprodukte wie Smartphones, Bildschirme und Elektromotoren sowie strategischer Technologien essentiell. Die Einigung gilt zunĂ€chst fĂŒr ein Jahr und kann jĂ€hrlich neu verhandelt werden. ZusĂ€tzlich zu der Lockerung der ExportbeschrĂ€nkungen hat China zugesagt, mehr amerikanische Agrarprodukte zu kaufen, und will gegen den illegalen Handel mit Fentanyl effektiver vorgehen.
Verhaltene Reaktion der Börsen
Die Börsen haben aber nur verhalten reagiert, dennoch wurden bei manchen Werten die aufgelaufenen Gewinne mitgenommen. Die Einigung zwischen den SupermĂ€chten gilt als fragil und ohne langfristige Garantien sieht die Börse die Vereinbarung skeptisch. Zwei Beispiele zeigen, dass beide Parteien weiter mit harten Verhandlungen oder gar einer Eskalation rechnen. So verhandeln die USA parallel mit anderen Staaten wie Australien und fördern weiterhin heimische Unternehmen, um eine eigene Lieferkette auĂerhalb Chinas aufzubauen. An diesem Ziel dĂŒrfte das Land festhalten, wodurch die langfristigen Aussichten fĂŒr Firmen im Bereich Seltene Erden ungetrĂŒbt sind. Ein Absichtsvereinbarung mit Australien wurde bereits getroffen. Das Volumen wird auf rund 8,5 Mrd. US-Dollar geschĂ€tzt. Das Land will down under will so massiv die eigenen Unternehmen unterstĂŒtzen, die im Bereich kritischer Metale unterwegs sind. Auf der anderen Seite will China die strengen Exportkontrollen beibehalten. So kann das Reich der Mitte im Fall der FĂ€lle schnell reagieren.
MilliardÀrin baut Position bei St. George Mining auf!
Offenbar sieht die Australierin Gina Reinhart schon lange Chancen im Bereich Seltene Erden. Sie hat bereits in zwei der gröĂten Seltene Erden-Produzenten auĂerhalb Chinas investiert, Lynas Rare Earth und MP Materials; zudem hĂ€lt sie Anteile an zwei weiteren Entwicklungsfirmen fĂŒr Seltene Erden aus Australien. JĂŒngst fĂŒhrte sie eine Finanzierungsrunde bei St. George Mining (0,11 AUD; AU000000SGQ8) an. So hat ihr Unternehmen Hancock Prospecting insgesamt 22,5 AUD investiert zu einem Preis von 0,10.AUD je Aktie. Weitere 50 Mio. AUD kamen von nordamerikanischen und europĂ€ischen Investoren. Somit kann St. Geroge Mining sein AraxĂĄ-Projekt in Brasilien vorantreiben. Die Mittel werden verwendet, um die SchĂ€tzung der Mineralressource zu aktualisieren, Genehmigungen fĂŒr das Projekt zu erhalten, sowie metallurgische Testarbeiten einschlieĂlich der Entwicklung einer Pilotanlage durchzufĂŒhren. Zudem reicht das Kapital, um eine Machbarkeitsstudien fĂŒr den Bau der Mine zu finanzieren. In dem Vorkommen finden sich laut St. George Mining sechs der zehn wichtigsten kritischen Mineralien, die die USA benötigen. ZusĂ€tzlich zu Niob beherbergt AraxĂĄ die Seltenen Erden Samarium, Lutetium, Terbium, Dysprosium und Gadolinium â sowie die SchlĂŒsselrohstoffe Neodym und Praseodym.. Somit könnte AraxĂĄ zu einem wichtigen Seltene Erden-Lieferanten der Vereinigten Staaten werden.
Bisher verfĂŒgt das AraxĂĄ-Projekt ĂŒber eine JORC-konforme RessourcenschĂ€tzung mit 41,2Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,68% Niobpentoxid sowie 40,6Millionen Tonnen mit 4,13% an Seltenen Erden. Bei Seltenen Erden weist das Vorkommen damit eine der höchsten Grade auĂerhalb Chinas auf und ist vom Volumen der Mineralisierung vergleichbar mit dem Mountain Pass-Projekt von MP Materials in den USA. Derzeit laufen Bohrarbeiten und St. George Mining hofft, dass sich die Ressource noch deutlich vergröĂern lĂ€sst. ZusĂ€tzlich dazu hat St. George Mining die Weiterverarbeitung der Materialien im Blick. Dazu schloss man mit dem US-Konzern REAlloys eine strategische Allianz. REAlloys produziert Hochleistungs-Magnetmaterialien aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) und Samarium-Kobalt (SmCo) fĂŒr Organisationen der US-Regierung, darunter die Defense Logistics Agency (DLA) und das AMES National Laboratory (AMES) des US-Energieministeriums. AuĂerdem ist man fĂŒr US-amerikanische Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Elektronik tĂ€tig. Dementsprechend könnte St. George Mining am Boom der Seltenen Erden in den Staaten partizipieren.
Analysten mit hohen Kurszielen
Angesichts der Marktentwicklungen haben Analysten kĂŒrzlich ihre Kursziele fĂŒr St. George Mining deutlich angehoben. Evolution Capital sieht Potenzial und gab ein Kursziel von 0,31 AUD bekannt. Petra Capital, einer der gröĂten Broker Australiens, gab grĂŒnes Licht und sieht ein Kursziel von 0,44 AUD. Nun hat auch Australiens gröĂte Investmentbank St. George Mining unter die Lupe genommen. Die Analysten von Macquarie gaben eine âOutperformâ-Bewertung ab und sehen ein 12-Monats-Kursziel von 0,20 AUD fĂŒr die Aktie. Das wĂ€re fast eine Verdopplung des aktuellen Kurses in naher Zukunft, wobei Macquarie auch ein optimistisches Szenario mit einem Kurs von 0,50 AUD pro Aktie prognostiziert
Quellen:
- China reduziert Export von Seltenerdmagneten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/handelskrieg-china-bremst-export-seltener-erde-magneten-sorge-wegen-abhaengigkeit-a-d4b824f9-e9ac-45c9-ba5a-40dc053a76b5
- US-Regierung steigt bei Trilogy Metals ein: https://trilogymetals.com/news-and-media/news/trilogy-metals-announces-strategic-investment-by-us-federal-government/
- USA und Australien beschlieĂen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html
- G7 wollen AbhÀngigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
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