Libero Copper & Gold Corporation , CA53014U7006

Libero Copper durchteuft in Bohrloch MD-045 zwei unterschiedliche hochgradige Zonen: 350 Meter mit 0,70 % CuÄq und 101 Meter mit 0,76 % CuÄq

26.02.2025 - 13:32:00

Libero Copper & Gold Corporation / CA53014U7006

Durchörterungen innerhalb eines mĂ€chtigen Abschnitts von 992 Metern mit 0,51 % CuÄq

 

Vancouver, British Columbia – 26. Februar 2025 / IRW-Press / Libero Copper & Gold Corporation (TSXV: LBC, OTCQB: LBCMF, FWB: 29H) („Libero Copper“ oder das „Unternehmen“) freut sich, die Ergebnisse aus dem dritten Diamantbohrloch (MD-045) des Unternehmens bei Mocoa bekannt zu geben, welche das Potenzial fĂŒr eine Erweiterung in Richtung Westen bestĂ€tigen. MD-045 ist Teil des 14.000 Meter umfassenden Bohrprogramms, das auf die Erweiterung der Ressourcen in der Porphyr-Kupfer-MolybdĂ€n-LagerstĂ€tte Mocoa in Putumayo (Kolumbien) ausgerichtet ist. Zusammen mit den vorherigen Bohrlöchern MD-043 und MD-044 bilden diese neuen Abschnitte nun das Fundament der aktuellen Strategie des Unternehmens fĂŒr die Erweiterung der Ressourcen, indem sie die Daten fĂŒr Bereiche zwischen bekannten hochgradigen Zonen liefern und gezieltere Stepout-Bohrungen ermöglichen. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus diesen Abschnitten werden sich das Bohrloch MD-046 und die ĂŒbrigen Bohrungen in erster Linie auf die Ressourcenerweiterung ĂŒber die zuvor erprobten Grenzen hinaus konzentrieren, um mit strategisch ausgerichteten Stepout-Bohrungen das gesamte Potenzial des Projekts zu erschließen und Fortschritte hinsichtlich der DurchfĂŒhrung einer aktualisierten RessourcenschĂ€tzung zu erzielen.

 

Wichtigste Ergebnisse

 

-          MD-045: 1.166 Meter mit 0,46 % KupferĂ€quivalent (CuÄq*) ab der OberflĂ€che bis zum Ende des Bohrlochs, einschließlich:

992 Meter mit 0,51 % CuÄq* (0,35 % Cu und 0,04 % Mo) ab 105 m Tiefe101 Meter mit 0,76 % CuÄq* (0,53 % Cu und 0,05 % Mo) ab 115 m Tiefe50 Meter mit 1,02 % CuÄq* (0,75 % Cu und 0,07 % Mo) ab 127 m TiefeDas Bohrloch bestĂ€tigte eine vertikale Tiefenausdehnung von mehr als 1.000 m innerhalb der westlichen Brekzienbildungszone der SpĂ€tphase, die weiterhin offen ist.In Verbindung mit MD-043 bestĂ€tigt MD-045 die westliche Ausdehnung der LagerstĂ€tte und bereitet den Weg fĂŒr weitere Stepout-Bohrungen - ein wesentlicher Bestandteil von Liberos Plan zur Erweiterung der Ressourcen bei Mocoa.

 

-          Beeindruckende BestĂ€ndigkeit: Die ersten drei Bohrlöcher von Libero bei Mocoa (MD-043, MD-044 und MD-045) weisen jeweils robuste Kupfer-MolybdĂ€n-Abschnitte ĂŒber ein breites Gebiet - von der OberflĂ€che bis in die Tiefe - auf, die allesamt noch offen sind. Die mehrphasige Brekzienbildung und die sich ĂŒberschneidenden Alterationsphasen lassen ein grĂ¶ĂŸeres System erkennen, als bisher abgegrenzt wurde.

 

-          Optimierte Ressourcenerweiterung: Diese integrierten Ergebnisse verfeinern und erweitern das geologische Modell und verringern das Risiko im Zusammenhang mit der weiteren Exploration deutlich. Mit einer verbesserten Infrastruktur und Logistik unterstĂŒtzen die Ergebnisse ein beschleunigtes Bohrprogramm, das die Ressourcenbasis von Mocoa kosteneffizient erweitern könnte.

 

„Die bestĂ€ndigen, robusten hochgradigen Abschnitte in drei aufeinanderfolgenden Bohrlöchern - einschließlich MD-045 - bestĂ€tigen nicht nur unser geologisches Modell, sondern lassen auch ein sich neu offenbarendes ‚Feeder‘-System erkennen, dessen tatsĂ€chliche Quelle zwar noch immer nicht erkennbar ist, das jedoch das Risiko einer weiteren Exploration in betrĂ€chtlichem Maße senkt“, so Ian Harris, President und CEO. „Diese Bohrlöcher bilden das Fundament unserer Erweiterungsbohrungen und zeigen, dass die Arbeit bei Mocoa an Schwung gewinnt. Jedes neue Ergebnis ĂŒber und unter der Erde bestĂ€tigt, dass wir den wahren Wert des Projekts erschließen.“

 

Bohrprogramm 2025

 

Das Bohrprogramm 2025 verlĂ€uft planmĂ€ĂŸig. Mit dieser 14.000 Meter umfassenden Initiative wird der Gesamtumfang der Bohrungen bei Mocoa um fast 50 % erhöht. Das Programm ist strategisch darauf ausgerichtet, die Verteilung der hochgradigen Kupfer- und MolybdĂ€nmineralisierung genauer einzugrenzen und gleichzeitig die Ressource durch gezielte Infill- und Step-Out-Bohrungen zu erweitern (siehe neue Pressemeldung vom 6. November 2024). MD-044, das erste Bohrloch des Bohrprogramms bei Mocoa, lieferte hervorragende Ergebnisse (siehe Pressemeldung vom 6. Januar 2025): Es bestĂ€tigte eine ausgedehnte Mineralisierung von der OberflĂ€che bis zum Ende des Bohrlochs und ergab 1.141 Meter mit 0,46 % CuÄq* (0,27 % Cu und 0,04 % Mo), einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 542 Metern mit 0,69 % CuÄq* (0,41 % Cu und 0,07 % Mo). Mit diesen Ergebnissen konnte der nach Nord-Nordosten einfallende hochgradige Kern in der Tiefe erweitert und zuvor getrennte Zonen miteinander verbunden werden, wodurch ein grĂ¶ĂŸeres, zusammenhĂ€ngendes mineralisiertes System mit einer mehrphasigen Mineralisierung und Potenzial fĂŒr eine Erweiterung aufgedeckt wurde.

 

Die Analyse bestĂ€tigt, dass MD-045 auf frĂŒheren Erkenntnissen aufbaut und die Ausmaße der Mineralisierung in Richtung Westen mit West-SĂŒdwest-Ausrichtung erweitert, die zunĂ€chst von MD-043 mit West-Nordwest-Ausrichtung erprobt wurden (siehe Pressemeldung vom 26. April 2022). In MD-043 wurden 1.229 Meter mit 0,62 % CuÄq* (0,42 % Cu und 0,047 % Mo) durchteuft, einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 840 Metern mit 0,78 % CuÄq* (0,52 % Cu und 0,062 % Mo).

 

Imagen 8

Abbildung 1 - Draufsicht auf die Bohrlöcher MD-043, MD-044 und MD-045 sowie das geplante Bohrloch MD-046 mit den Standorten der frĂŒheren Bohrungen auf dem Projekt Mocoa.

 

Die Bohrlöcher MD-043, MD-044 und MD-045 durchteuften allesamt eine weitlĂ€ufige oberflĂ€chennahe Kupfer- und MolybdĂ€nmineralisierung (Tabelle 1) und lieferten damit einen ĂŒberzeugenden Nachweis fĂŒr mehrphasige Mineralisierungsereignisse innerhalb des Porphyrsystems Mocoa. Die sich ĂŒberschneidenden hydrothermalen Alterationsphasen - Kaliumalteration, phyllitische Alteration und Brekzienbildung in der SpĂ€tphase - verdeutlichen die dynamische und langwierige Entwicklung der LagerstĂ€tte. Diese Ergebnisse validieren und erweitern nicht nur das geologische 3D-Modell, sondern bestĂ€tigen auch die KontinuitĂ€t und das Ausmaß der Mineralisierung, womit das Risiko im Zusammenhang mit einer zukĂŒnftigen Ressourcenerweiterung deutlich verringert wird.

 

Kupferprozent-Meter (Cu%-Meter) geben das Produkt aus dem durchschnittlichen Kupfergehalt multipliziert mit der mineralisierten LĂ€nge wieder. Wie unten dargestellt, hat jedes Bohrloch Hunderte von Cu%-Metern ergeben, was die gleichbleibend hohen Kupfergehalte der LagerstĂ€tte ĂŒber betrĂ€chtliche Abschnitte verdeutlicht. Damit zĂ€hlen die Abschnitte aus Mocoa zu den bemerkenswertesten im Vergleich zu Ă€hnlichen Porphyr-Explorationskontexten und unterstreichen die GrĂ¶ĂŸe und KontinuitĂ€t der LagerstĂ€tte.

 

Bohrloch

von (m)

bis (m)

Abschnitt (m)

Cu (%)

Cu%-Meter

MD-043+

7,0

1.236

1.229

0,42

516

MD-044+

0,0

1.141

1.141

0,27

308

MD-045

0,0

1.166

1.166

0,31

361

Tabelle 1 – Direkter Vergleich ausgewĂ€hlter Bohrergebnisse. * Die vollstĂ€ndigen Analyseergebnisse fĂŒr MD-045 entnehmen Sie bitte Tabelle 2.

+Zuvor bekannt gegeben (weitere Einzelheiten finden Sie in den Pressemeldungen vom 26. April 2022 und 6. Januar 2025)

 

Es gilt zu beachten, dass diese ermutigenden Ergebnisse zusammen mit Herrn Frank Balint, dem neu ernannten Strategic Advisor des Unternehmens, genau geprĂŒft werden. Angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Leitung von erstklassigen Porphyrprojekten wird Herr Balint das geologische Modell verfeinern und die Strategie fĂŒr Stepout-Bohrungen optimieren. Sein Beitrag ist von entscheidender Bedeutung, um das Risiko kĂŒnftiger Erweiterungen zu verringern und sicherzustellen, dass jedes neue Bohrloch der nachweislichen Erfolgsbilanz von Mocoa Rechnung trĂ€gt.

 

MD-045

 

Bohrloch MD-045 (siehe Abbildung 1 und Tabelle 2) ist das zweite Bohrloch des laufenden 14.000 Meter umfassenden Bohrprogramms auf der Porphyr-Cu-Mo-LagerstĂ€tte Mocoa (siehe Pressemeldung vom 13. Januar 2024). Mit der jĂŒngsten Aktualisierung der Grenzen des Waldreservats (siehe Pressemeldung vom 12. November 2024) wird die Exploration risikoĂ€rmer und eine neue Möglichkeit fĂŒr die Erprobung der westlichen Erweiterung von Mocoa ĂŒber die bekannten Ressourcen hinaus eröffnet. Infolgedessen wurde dieses Bohrloch strategisch niedergebracht, um die geologische Kontrolle der Brekzienbildungsphase zu bewerten, die mit der nach Westen einfallenden hochgradigen Zone in Zusammenhang steht und das Potenzial hat, einen weiteren Bereich fĂŒr die Erweiterung der Ressourcen zu erschließen.

 

MD-045

von (m)

bis (m)

Abschnitt (m)

Cu%

Mo%

CuÄq*

MD-045

0

1.166

1.166

0,31

0,03

0,46

einschließlich

105

1.098

992

0,35

0,04

0,51

und einschließlich

115

216

101

0,53

0,05

0,76

sowie einschließlich

127

177

50

0,75

0,07

1,02

und einschließlich

582

932

350

0,46

0,06

0,70

sowie einschließlich

742

876

134

0,68

0,08

1,03

Tabelle 2 – Analyseergebnisse von Bohrloch MD-045

*KupferĂ€quivalent (CuÄq) fĂŒr Bohrlochabschnitte wird wie folgt berechnet: CuÄq (%) = Cu (%) + 4,2 × Mo (%), unter Verwendung von Metallpreisen von Cu – 4,00 US$/lb und Mo – 20,00 US$/lb und Metallausbeuten von 90 % Cu und 75 % Mo. Die Gehalte sind unbearbeitet. Die mineralisierten Zonen bei Mocoa sind großflĂ€chige porphyrartige Zonen und die erbohrten MĂ€chtigkeiten werden als sehr nah an den tatsĂ€chlichen MĂ€chtigkeiten interpretiert.

 

Die eingehende Anaconda-Protokollierung des Bohrlochs MD-045 hat das Vorkommen eines Porphyrsystems mit ausgeprĂ€gter Brekzienbildung bestĂ€tigt, das mehrere Phasen einer hydrothermalen Alteration, Erzgangbildung und Mineralisierung durchlaufen hat (Abbildung 2). Die IntensitĂ€t der Alteration ist so durchdringend, dass die ursprĂŒnglichen Gesteinsfragmente oft nicht mehr zu erkennen sind (Abbildung 2D), was auf ein anhaltendes und mehrphasiges Mineralisierungsereignis bei Mocoa hindeutet. Die hochgradigste Kupfer- (Chalkopyrit) und MolybdĂ€n-(MolybdĂ€nit)-Mineralisierung steht in engem Zusammenhang mit einer Kaliumalteration, die stellenweise von einer spĂ€teren Serizitalteration ĂŒberlagert wird (Abbildung 2C). WĂ€hrend die phyllitische Alteration in der Regel die frĂŒhere Kaliumalteration ĂŒberlagert, gibt es Hinweise auf mehrere Episoden einer Kaliumalteration, was auf ein sich entwickelndes FlĂŒssigkeitssystem mit wiederholten Mineralisierungsimpulsen hinweist.

 

Insbesondere werfen die Überlagerungsbeziehungen, die rĂ€umliche VariabilitĂ€t des Alterationskomplexes und das Auftreten mehrerer Mineralisierungsereignisse die Möglichkeit auf, dass Mocoa von mehr als einem Porphyrzentrum beeinflusst wird. Die komplexe paragenetische Abfolge, die sich durch deutliche KaliumĂŒberlagerungen und sich durchkreuzende Generationen von ErzgĂ€ngen auszeichnet, lĂ€sst auf sich ĂŒberschneidende Porphyrintrusionen schließen. Weitere Bohrungen und geochemische Analysen sind erforderlich, um diese Hypothese zu bewerten.

 

Ein bemerkenswertes Merkmal innerhalb der Brekzie ist das Vorkommen frĂŒher Porphyrfragmente mit Kaliumalteration, die abgeschnittene A- und K-Spat-ErzgĂ€nge aufweisen (Abbildung 2A), sowie intra-mineralischer Dazit-Porphyrfragmente mit phyllitischer Alteration mit C- und B-ErzgĂ€ngen (Abbildung 2B). Dies bestĂ€tigt, dass wĂ€hrend des Brekzienbildungsereignisses bedeutende mineralisierte Porphyrfragmente in eine hydrothermale Matrix eingeschlossen wurden, die vorwiegend aus MolybdĂ€nit, Quarz, Chalkopyrit (Abbildung 2E) und Pyrit (Abbildung 2F) besteht. Daran wird deutlich, dass die mineralisierenden FlĂŒssigkeiten wĂ€hrend der Phase der Brekzienbildung aktiv waren. Dies spricht fĂŒr das Vorkommen eines gut mineralisierten Brekzienbereichs mit Kupfer- und MolybdĂ€nablagerungen wĂ€hrend dieser Phase bei Mocoa.

 

Das Brekzienbildungsereignis bei Mocoa kann nun bis in eine Tiefe von mehr als 1.000 Metern unter der OberflĂ€che nachgewiesen werden (Abbildung 3), was die vertikale KontinuitĂ€t des mineralisierten Systems belegt. Dies stimmt mit dem geologischen 3D-Modell ĂŒberein, was die Explorationsthese bestĂ€tigt und das Potenzial fĂŒr eine zusĂ€tzliche tief liegende Mineralisierung untermauert.

 

Bohrloch MD-045 durchteufte ab 850 Meter Tiefe einen intra-mineralischen Porphyr mit einer ausgeprĂ€gten Serizitalteration, der sich durch mehrere Generationen von ErzgĂ€ngen auszeichnet (Abbildung 4). Es durchschneiden hier ErzgĂ€nge des Typs C (mit Chalkopyritanreicherung) Ă€ltere ErzgĂ€nge des Typs B (mit MolybdĂ€nitanreicherung), was auf aufeinanderfolgende hydrothermale FlĂŒssigkeitsereignisse und Metallablagerungen hinweist. Dieser Übergang bestĂ€tigt, dass das Bohrloch die Brekzien-Porphyreinheit erfolgreich durchteuft hat und in den intra-mineralischen Porphyr eingedrungen ist. Dies steht im Einklang mit dem geologischen 3D-Modell und unterstĂŒtzt die KontinuitĂ€t des mineralisierten Systems. Im gesamten Bohrloch wurden ErzgĂ€nge des Typs D festgestellt, die auf hydrothermale AktivitĂ€ten einer spĂ€teren Phase hinweisen.

 

Das Bohrloch verblieb in einer starken Mineralisierung und endete mit Erreichen der KapazitĂ€t des BohrgerĂ€ts in einem Dazitporphyr mit ausgeprĂ€gter Serizitalteration, der mindestens 5 % eingesprengten Pyrit gemischt mit Chalkopyrit enthĂ€lt (Abbildung 4C). Das Gestein weist stellenweise Brekzien und eine Verkieselung auf und enthĂ€lt zahlreiche MolybdĂ€niterzgĂ€nge, die von spĂ€teren ErzgĂ€ngen des Typs C (Chalkopyrit) und D (Pyrit) ĂŒberlagert sind. Das Vorkommen einer durchdringenden Alteration, umfangreicher ErzgĂ€nge und einer Sulfidmineralisierung am Ende des Bohrlochs deutet darauf hin, dass das porphyrische magmatisch-hydrothermale System in der Tiefe weiterhin offen ist. Diese Entdeckung am Ende des Bohrlochs veranschaulicht nicht nur das Potenzial fĂŒr eine zusĂ€tzliche Erweiterung der Mineralisierung jenseits der aktuellen Grenzen der Bohrungen, sondern deutet auch auf das Vorkommen eines bedeutenden in Brekzien lagernden Mineralisierungs-Feeder-Systems hin.

 

Imagen 1

Abbildung 2 - MD-045 - Brekzienbildungsphase im Porphyrsystem Mocoa. *Moly (MolybdÀnit)

 

Imagen 3

Abbildung 3. Querschnitt entlang der MD-045, Blickrichtung Norden, Projektionseinfluss von 50 m.

 

Imagen 4

Abbildung 4 - Intra-mineralischer Porphyr im Porphyrsystem Mocoa. A). Dazit-Porphyr mit ausgeprĂ€gter Serizitalteration und spĂ€ten ErzgĂ€ngen des Typs D (Pyrit), die frĂŒhe ErzgĂ€nge des Typs C (Chalkopyrit) durchkreuzen. Lokale Reste von ErzgĂ€ngchen des Typs A und geringer Gehalt an eingesprengtem MolybdĂ€nit (Moly). B). Dazit-Porphyr mit ausgeprĂ€gter Serizitalteration und ErzgĂ€ngen des Typs B (Moly + Quarz), die frĂŒhe ErzgĂ€nge des Typs A (tauber Quarz) durchkreuzen. C). Dazit-Porphyr mit ausgeprĂ€gter Serizitalteration und mit einer MatrixfĂŒllung aus Chalkopyrit-Pyrit-MolybdĂ€nit (Moly).

 

Qualifizierter SachverstÀndiger und technische Angaben

 

Edwin Naranjo Sierra, Exploration Manager of Libero Copper, ist der designierte qualifizierte SachverstĂ€ndige im Sinne der Vorschrift National Instrument 43-101. Er hat die technischen Informationen in dieser Pressemeldung geprĂŒft und verifiziert. Herr Naranjo hat einen MSc-Abschluss in Earth Sciences; er ist ein Fellow des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (FAusIMM).

 

* Das KupferĂ€quivalent (CuÄq) fĂŒr die Bohrlochabschnitte wird wie folgt berechnet: CuÄq (%) = Cu (%) + 4,2 × Mo (%), unter Verwendung der folgenden Metallpreise: 4,00 US$/lb Cu und 20,00 US$/lb Mo. Die fĂŒr das Ressourcenmodell verwendeten Metallgewinnungsraten betragen 90 % fĂŒr Cu und 75 % fĂŒr Mo.

 

Bei den mineralisierten Zonen bei Mocoa handelt es sich um große porphyrartige Zonen, und die gebohrten MĂ€chtigkeiten werden als sehr nahe an den wahren MĂ€chtigkeiten liegend interpretiert.

 

Libero Copper arbeitet nach einem strengen QualitĂ€tssicherungs- und QualitĂ€tskontrollprotokoll (QA/QC), das den besten Praktiken der Branche entspricht. Der Kerndurchmesser ist eine Mischung aus HQ und NQ, abhĂ€ngig von der Tiefe des Bohrlochs. DiamantbohrkernkĂ€sten wurden fotografiert, gesĂ€gt, beprobt und in AbstĂ€nden von maximal 2 Metern markiert, wobei an geologischen Grenzen Halt gemacht wurde. Die Proben wurden in SĂ€cke verpackt, gekennzeichnet und fĂŒr den Transport per LKW von den Kernaufzeichnungseinrichtungen von Libero Copper in Mocoa (Kolumbien) zur zertifizierten Probenaufbereitungsanlage von Actlabs in Medellin (Kolumbien) vorbereitet. ActLabs ist ein akkreditiertes, vom Unternehmen unabhĂ€ngiges Labor. Die Proben werden in den Einrichtungen in Medellin aufbereitet, wo sie mittels 4-SĂ€ure-Aufschluss-Atomabsorption (AA) auf Kupfer und MolybdĂ€n analysiert werden. Die Proben werden per Luftfracht von Medellin zum zertifizierten Labor von ActLabs in Guadalajara, Mexiko, transportiert, wo sie mittels 4-SĂ€ure-Aufschluss und ICP-MS auf eine Reihe von 57 Elementen analysiert werden. Um die kontinuierliche QualitĂ€t der Untersuchungsdaten und der Datenbank zu ĂŒberwachen, hat Libero Copper QA/QC-Protokolle implementiert, die Standard-Probenahmeverfahren, den Einsatz von zertifizierten Kupfer- und MolybdĂ€n-Standardmaterialien, Leerproben und Duplikaten (Feld, Vorbereitung und Analyse) umfassen, die nach dem Zufallsprinzip in die Probenahmesequenz eingefĂŒgt werden. Das QA/QC-Programm umfasst auch die laufende Überwachung der Dateneingabe, QA/QC-Berichterstattung und Datenvalidierung. Es wurden keine wesentlichen QA/QC-Probleme in Bezug auf die Probenahme, Sicherheit und Analyse festgestellt.

 

Über die porphyrische Kupfer-MolybdĂ€n-LagerstĂ€tte Mocoa

 

Die LagerstĂ€tte Mocoa befindet sich im Departamento Putumayo, 10 Kilometer von der Stadt Mocoa entfernt. Die Liegenschaften – gesichert durch Eigentumsrechte und beantragte Konzessionen - von Libero Copper erstrecken sich ĂŒber eine FlĂ€che von mehr als 1.000 km2, die den grĂ¶ĂŸten Teil des PorphyrgĂŒrtels aus dem Jura im SĂŒden Kolumbiens umfasst. Mocoa wurde 1973 entdeckt, als die Vereinten Nationen und die kolumbianische Regierung eine regionale geochemische Untersuchung der Flusssedimente absolvierten. Zwischen 1978 und 1983 wurde ein Explorationsprogramm durchgefĂŒhrt, das geologische Kartierungen, OberflĂ€chenprobenahmen, geophysikalische Bodenmessungen (IP, Magnetik), 31 Diamantbohrlöcher ĂŒber insgesamt 18.321 Meter und metallurgische Testarbeiten umfasste. B2Gold fĂŒhrte anschließend in den Jahren 2008 und 2012 Diamantbohrprogramme durch.

 

Das Vorkommen Mocoa scheint entlang des Streichens und in der Tiefe in beide Richtungen offen zu sein. Die aktuellen Arbeiten auf dem Konzessionsgebiet haben zusĂ€tzliche Porphyrziele identifiziert, einschließlich einer möglichen Erweiterung der bekannten Mineralisierung. Das Vorkommen Mocoa liegt im Zentrum der Kordilleren Kolumbiens, einem 30 Kilometer breiten tektonischen GĂŒrtel, der von Vulkan-Sediment-, Sediment- und Intrusivgestein, dessen Alter von triassisch-jurassisch bis quartĂ€r reicht, sowie Resten palĂ€ozoischer Metasedimente und metamorphen Gesteins des PrĂ€kambriums unterlagert ist. Dieser GĂŒrtel beinhaltet mehrere andere Kupfer-Porphyr-Vorkommen in Ecuador, wie z. B. Mirador, San Carlos, Panantza, und Solaris’ Warintza. Kupfer-MolybdĂ€n-Mineralisierung ist mit dazitischem Porphyr-Intrusivgesteinen der Mittleren Jurazeit verbunden, das in Andesit- und Dazit-Vulkangestein eingelagert ist. Das Porphyrsystem Mocoa zeigt ein klassisches Zonenmuster hydrothermaler Alteration und Mineralisierung, mit einem tieferen zentralen Kern kalihaltiger Alteration, ĂŒberlagert von Serizit und umgeben von propylitischem Gestein. Die Mineralisierung besteht aus eingesprengtem Chalkopyrit, MolybdĂ€nit und vereinzelt Bornit und Chalkozit, in Verbindung mit MultiphasengĂ€ngen sowie Stockwerk- und hydrothermalen Brekzien. Das Vorkommen Mocoa ist grob zylindrisch mit einem Durchmesser von 600 Meter. Die hochgradige Kupfer-MolybdĂ€n-Mineralisierung setzt sich bis in eine Tiefe von mehr als 1.000 Metern fort.

 

1 Weitere Informationen finden Sie im technischen Bericht gemĂ€ĂŸ National Instrument 43-101 - Standards of Disclosure for Mineral Projects („NI 43-101“) mit dem Titel „Technical Report on the Mocoa Copper-Molybdenum Project, Colombia“ vom 17. Januar 2022, der von Michael Rowland Brepsant, FAusIMM, Robert Sim, P.Geo, und Bruce Davis, FAusIMM, erstellt wurde und am 1. November 2021 in Kraft trat.

 

Über Libero Copper

 

Libero Copper wird von einem Team geleitet, das mit einzigartigen Erfahrungen aufwarten kann. So hat es nĂ€mlich Projekte von der Entdeckung von Ressourcen bis hin zum Bau ausgebaut, wozu auch einige der wenigen großen Kupferprojekte zĂ€hlten, die in den letzten 20 Jahren errichtet wurden. Angesichts dieser praktischen Erfahrung legt Libero Copper seinen Schwerpunkt auf Beziehungen, Verantwortung, Vertrauen und ein unermĂŒdliches Engagement fĂŒr nachhaltigen Fortschritt.

 

Das HerzstĂŒck des Portfolios von Libero Copper ist die porphyrische Kupfer-MolybdĂ€n-LagerstĂ€tte Mocoa in Putu

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