Zollkrieg: Gold boomt â Kolumbien hat Riesen-Potenzial
09.04.2025 - 10:45:00 | irw-press.comDer hohe Goldpreis macht Exploration attraktiv. GroĂe und kleine Bergbauunternehmen zieht es derzeit verstĂ€rkt nach Kolumbien. Geologen sehen hier noch groĂes Potenzial fĂŒr neue Entdeckungen.
âKolumbien ist das am wenigsten explorierte Land in ganz SĂŒdamerikaâ, erörtert Quimbaya Gold (ISIN: CA74841L1013, WKN: A3DT3C) CEO Alexandre Boivin. Das Land bietet enormes Explorationspotenzial, und einige der groĂen Unternehmen der Branche sind bereits dort. Die groĂen Unternehmen â damit meint Boivin auch Aris Mining, das zuletzt eine um 8% gesteigerte Goldproduktion von 54.763 Unzen (oz) fĂŒr das erste Quartal 2025 - davon 47.549 oz aus seiner Segovia und 7.214 oz aus der Marmato Upper Mine - vermelden konnte.
Quimbaya Gold plant Bohrprogramm neben Segovia-Mine
Aris Mining ist mit der Mine Segovia quasi direkter Nachbar von Quimbaya Gold, das auf seinem gut 7.000 Hektar groĂen Tahami-Projekt im Nordosten von Antioquia in diesem Jahr eine 4.000 Meter umfassende Bohrkampagne plant. Segovia ist mit 16,1 Gramm pro Tonne eine der ressourcenstĂ€rksten Goldminen der Welt.
Wenn Explorationsunternehmen LĂ€ndereien in unmittelbarer NĂ€he zu produzierenden Minen ergattern, steckt meist geologisches KalkĂŒl dahinter. Die Hoffnung liegt auf einer Ă€hnlichen bzw. mit der des eigenen Projekts verbundenen Geologie und vergleichbaren LagerstĂ€tten.
Aris Mining â an der Börse mit knapp 700 Mio. EUR notiert â gibt die Goldressourcen bei Segovia (gemessen und angezeigt, inkl. Mineralreserven) auf ca. 3.6 Mio. Feinunzen an. 2023 wurden 220.000 Unzen produziert.
Quimbaya hofft, eine Ă€hnlich bedeutende LagerstĂ€tte zu finden. âEs gibt viele Hinweise darauf, wo Gold liegt, denn dort sind bereits Kleinbergleute und historische Minenâ, erlĂ€uterte Boivin. TatsĂ€chlich sind mit Soma Gold, Trident Gold, Sun Valley und Mineros eine Reihe weiterer Unternehmen in der Gegend prĂ€sent.
Tahami liegt in einem Gebiet mit kilometerlangen orogenen Adern, die laut Geologen sowohl entlang des Streichens als auch des Einfallens erkennbar sind. FĂŒr die Gegend ist eine historische Produktion von mehr als 3 Mio. Unzen berichtet. Die Goldkonzessionen reichen bis ins 16. Jahrhundert zurĂŒck.
Antioquia ist das Herz des kolumbianischen Goldbergbaus
Die Region Antioquia beherbergt neben Segovia auch die Mine Buritica und damit die beiden gröĂten Goldprojekte und 50 % der Goldproduktion des Landes. âAntioquia besitzt eine exzellente Infrastruktur mit einem entwickelten StraĂennetz sowie Zugang zu Strom und Wasserâ, erlĂ€uterte das Unternehmen jĂŒngst gegenĂŒber Investoren. Wohl auch deshalb entschied sich das Management auch mit den beiden anderen Projekten im Portfolio â Berrio und Maitamac) fĂŒr die Region.
Quimbaya Gold weist zudem auf Gesteinsproben mit auĂergewöhnlichen Gehalten hin: 5,86/4,99/3,94 g/t Au und Ag ĂŒber 100 g/t sind in den weitreichend explorierten Tier-1-Bergbaustandorten wie Kanada und Australien eine Seltenheit geworden. Die Analyse von Gesteinsschlitzproben durch frĂŒhere Betreiber historischer Minen ergab Gehalte von 15 bis 26 g/t Au.
Auch andere Unternehmen sind lĂ€ngst auf Kolumbien aufmerksam geworden. Im MĂ€rz 2025 meldete Collective Mining sein bisher bestes Bohrloch auf seinem Guayabales Projekt: 75,80 m mit 8,01 g/t AuEq, einschlieĂlich 21,00 m mit 24,16 g/t AuEq. Zuvor hatte mit Agnico Eagle ein Bergbaukonzern aus der ersten Reihe eine strategische Investition in Collective Mining bekanntgegeben.
Auch Glencore, AngloGold Ashanti, Xstrata, Anglo American, B2Gold und Newmont sind in Kolumbien tĂ€tig. Die aktuelle Regierung hat acht Genehmigungen in den letzten 2,5 Jahren erteilt, darunter eine Genehmigung fĂŒr einen Tagebau.
Im MĂ€rz konnte Quimbaya Gold die Restzahlung fĂŒr vier Konzessionen mit einer GesamtflĂ€che von 1.624 Hektar im Projektgebiet Tahami bekanntgeben. Kurz zuvor war der erste Dienstleistungsvertrag an den Partner Independence Drilling vergeben worden. Mit den 4.000 Bohrmetern soll das Projekt nun vorangetrieben werden.
4.000 Bohrmeter sollen Tahami voranbringen
Das Ziel ist, den Verlauf des Adersystems und seine Tiefe nachzuweisen. Benachbarte Minen haben laut Boivin bereits Ressourcen mit einem Gehalt von 16,1 Gramm pro Tonne gemeldet, was den Optimismus hinsichtlich des Potenzials noch bestÀrkt.
Zur Vorbereitung hatte das Team eine LIDAR-Vermessung des Projekts vorgenommen, um hochauflösende Geodaten fĂŒr die topografische Kartierung und detaillierte GelĂ€ndeanalyse zu gewinnen, mit denen die Bohr- und Explorationsplanung unterstĂŒtzt werden kann.
Independence Drilling ist das gröĂte Bohrunternehmen Kolumbiens. Der lĂ€ngerfristig 100.000 Bohrmeter umfassende Vertrag wird teils durch Cash und teils durch die Ausgabe von Aktien bezahlt. Quimbaya Gold geht es dabei nicht nur um die Schonung der LiquiditĂ€t, sondern auch um gute Beziehungen zu einheimischen Unternehmen.
Langfristig kann sich das Management bei weiterhin erfolgreicher Exploration verschiedene Szenarien fĂŒr das Projekt vorstellen. Die strategische Investition eines gröĂeren Partners zĂ€hlt dazu ebenso wie der Verkauf oder die vollstĂ€ndige Entwicklung des Projekts in Eigenregie oder mit einem Partner. Hervorragende Aussichten auch fĂŒr die Aktie des aktuell mit knapp 12 Mio. EUR bewerteten Goldexplorers, die ihr AufwĂ€rtspotenzial in den letzten Wochen bereits angedeutet hat. Jederzeit zu erwartende Bohrerfolge können die Aktie schnell zurĂŒck auf jĂŒngste HöchststĂ€nde und darĂŒber hinaus katapultieren.
Weitere Informationen zu Quimbaya Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/quimbaya-gold-inc/
Unternehmen: Quimbaya Gold
CSE: QIM
WKN: A3DT3C
ISIN: CA74841L1013
Webseite: https://quimbayagold.com/
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