ABO Energy GmbH & Co. KGaA, DE0005760029

ABO Energy stĂ€rkt Basis fĂŒr Gewinnwachstum

31.03.2025 - 15:56:32

ABO Energy GmbH & Co. KGaA / DE0005760029

ABO Energy GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Jahresbericht/Prognose


31.03.2025 / 15:56 CET/CEST
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Mit einem JahresĂŒberschuss von 25,6 Millionen Euro hat der ABO Energy-Konzern im GeschĂ€ftsjahr 2024 das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Nur im Jahr zuvor fiel das Ergebnis mit 27,3 Millionen Euro noch besser aus. Angesichts einer weiter gestĂ€rkten Pipeline mit zahlreichen Wind-, Solar- und Batterieprojekten in fortgeschrittenem Stadium erwartet die GeschĂ€ftsfĂŒhrung fĂŒr die nĂ€chsten Jahre deutlich steigende Gewinne. FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr 2025 liegt die Prognose in einer Spanne zwischen 29 und 39 Millionen Euro. In den Jahren ab 2027 rechnet die GeschĂ€ftsfĂŒhrung mit jĂ€hrlichen ÜberschĂŒssen von etwa 50 Millionen Euro – mit weiter steigender Tendenz. Angesichts des guten Ergebnisses werden GeschĂ€ftsfĂŒhrung und Aufsichtsrat der fĂŒr den 27. Mai geplanten Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende auf 0,65 Euro je Aktie anzuheben (Vorjahr: 0,60 Euro). Der JahresĂŒberschuss der Muttergesellschaft betrĂ€gt 25,9 Millionen Euro (Vorjahr: 27 Millionen Euro) und soll zum grĂ¶ĂŸten Teil in die GewinnrĂŒcklage eingestellt werden und damit zur weiteren Wachstumsfinanzierung beitragen. Der GeschĂ€ftsbericht 2024 steht wie die Zahlenwerke der Vorjahre auf der Internetseite zur VerfĂŒgung: https://www.abo-wind.com/de/unternehmen/geschaeftsberichte.html. Erstmals bietet ABO Energy eine PrĂ€sentation des Jahresabschlusses an. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alexander Reinicke und Dr. Karsten Schlageter geben Ein- und Ausblicke und beantworten Fragen. Anmeldungen zur digitalen Veranstaltung am 1. April ab 14 Uhr sind ĂŒber diesen Link möglich: https://research-hub.de/events/registration/2025-04-01-14-00/AB9-GR Deutlich gewachsene Umsatzerlöse Im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen sind 2024 die Umsatzerlöse – von 300 auf 446 Millionen Euro. Zwölf LĂ€nder – und damit ein Land mehr als im Jahr zuvor – haben 2024 mit BeitrĂ€gen von jeweils mehr als 0,5 Millionen Euro zu den Erlösen beigetragen. Zugleich ist der Anteil Deutschlands am GeschĂ€ft deutlich von 40 Prozent auf 62 Prozent gewachsen. 59 Prozent des Umsatzes hat ABO Energy 2024 mit Errichtungsleistungen erlöst (Vorjahr: 52 Prozent). In absoluten Zahlen ist der Umsatz in diesem Segment von 155 Millionen Euro (2023) auf 264 Millionen Euro (2024) gestiegen. Auch die Erlöse aus Planung und Rechteverkauf sind in absoluten Zahlen gestiegen – von 127 Millionen Euro (2023) auf 162 Millionen Euro (2024). Der prozentuale Anteil dieses Segments ist gleichwohl von 43 auf 36 Prozent gesunken. Eine Ă€hnliche Entwicklung ist beim DienstleistungsgeschĂ€ft zu verzeichnen. Daraus hat ABO Energy im GeschĂ€ftsjahr 20 Millionen Euro erlöst – zwei Millionen Euro mehr als 2023. Der Anteil am Umsatz sank von sechs auf vier Prozent. „Die Politik hat in unserem wichtigsten Markt Deutschland den Stau bei den Genehmigungen aufgelöst und den Windkraftmarkt entfesselt“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Karsten Schlageter. Bundesweit sind im Jahr 2024 Anlagen mit einer Leistung von 14 Gigawatt genehmigt worden – mehr als je zuvor. GegenĂŒber 2023 hat sich der Umfang der Genehmigungen verdoppelt, seit 2022 verdreifacht. Im Zuge dieser gĂŒnstigen Entwicklung verfĂŒgt ABO Energy nunmehr ĂŒber einen großen Bestand an wertvollen, baureifen Windkraftprojekten. FĂŒr mehr als 300 Megawatt Windkraftleistung in Deutschland hat das Unternehmen im Jahr 2024 Genehmigungen erwirkt und fĂŒr rund 200 Megawatt Tarife gesichert. „Die vielen fortgeschrittenen Projekte mit hervorragenden Umsetzungsperspektiven sind die stabile Basis fĂŒr unsere Erwartung steigender Gewinne“, sagt Dr. Schlageter. Der insbesondere in Deutschland erreichte Aufschwung der erneuerbaren Energien stĂ€rkt die Ertragskraft des Unternehmens aller Voraussicht nach fĂŒr viele Jahre. Denn nicht allein bei den genehmigten und mit gesichertem Tarif ausgestatteten Projekten kann ABO Energy aus dem Vollen schöpfen. Diese Projekte werden in den nĂ€chsten zwei bis drei Jahren das Ergebnis des Unternehmens prĂ€gen. Auch fĂŒr die Jahre danach sind die Perspektiven positiv: Denn die Sicherung von FlĂ€chen fĂŒr neue Projekte ist ebenfalls gut vorangekommen. Die neu akquirierten Wind-, Solar- und Batteriespeicherprojekte werden das Ergebnis mittel- und langfristig stĂ€rken. VerĂ€nderte Systematik der Pipeline-Darstellung Belegt wird diese EinschĂ€tzung durch die Projektpipeline, die seit Jahren bestĂ€ndig an Umfang gewinnt. Aktuell umfasst der Bestand an Projekten in Entwicklung rund 32 Gigawatt (exklusive Wasserstoff) und ist aufgegliedert nach LĂ€ndern und Entwicklungsphasen auf der Webseite dargestellt: http://aboenergy.de/pipeline Im Vergleich zur jĂŒngsten Veröffentlichung vor sechs Monaten ist die Pipeline um 25 Prozent gewachsen. Das liegt zum Teil an Erfolgen bei der FlĂ€chensicherung. Zudem schlĂ€gt sich nieder, dass die Systematik der Datenerhebung verĂ€ndert wurde. Anlass dafĂŒr ist eine 2024 emittierte Nachranganleihe. Deren Einstufung als „Green Bond“ zieht Berichtspflichten nach sich. ABO Energy verwendet die Mittel aus dem Green Bond ausschließlich fĂŒr die Entwicklung und Errichtung von Wind-, Solar- und Batterieparks und dokumentiert dies. Das Green-Bond-Reporting bezieht alle Projekte ein, fĂŒr die in der Bilanz Kosten aktiviert worden sind. Diese Projekte haben definierte Meilensteine erreicht und sind nach handelsrechtlichen MaßstĂ€ben VermögensgegenstĂ€nde. Damit das im Mai 2025 erstmals zu veröffentlichende Green-Bond-Reporting konsistent mit der Pipeline-Kommunikation ist, nutzt ABO Energy fĂŒr diese ab sofort die gleiche Systematik. Auf die vormals vorgenommenen SicherheitsabschlĂ€ge wird verzichtet. Eine Ausnahme bildet SĂŒdafrika. Hier ist sowohl im Green-Bond-Reporting wie auch in der Pipeline nur ein Viertel der tatsĂ€chlich in den „Unfertigen Erzeugnissen“ bilanzierten Projekten abgebildet. Das hat mit den Bedingungen der Projektentwicklung und den GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnissen SĂŒdafrikas zu tun. Ohne Abschlag wĂŒrde die Pipeline dort 22 Gigawatt umfassen. Das wĂ€re mehr als ein Drittel des Gesamtbestands und wĂŒrde die tatsĂ€chliche Bedeutung SĂŒdafrikas fĂŒr ABO Energy verzerren. Denn es ist schwer absehbar, in welchen Regionen kĂŒnftig ĂŒber Ausschreibungen NetzzugĂ€nge vergeben werden. Umsetzungsmöglichkeiten bestehen immer nur fĂŒr einen kleineren Teil der Pipeline. Daher hat ABO Energy stets nur ein Viertel der SĂŒdafrika-Pipeline veröffentlicht. Um weiterhin ein realistisches Bild der VerhĂ€ltnisse zu zeichnen, bleibt es bei diesem Abschlag. WĂ€hrend die Pipeline insgesamt gewachsen ist, enthĂ€lt sie fĂŒr Spanien nun weniger Megawatt als zuvor. Grund sind zahlreiche, in den Vorjahren erreichte VerkĂ€ufe von Projektrechten. Sobald die letzte Meilensteinzahlung eingegangen ist, werden die Projekte aus der Pipeline entfernt. Das war 2024 unter anderem fĂŒr die Palencia-Portfolien (250 Megawatt) der Fall. Insbesondere in Deutschland ist die gesicherte Pipeline mit 8,1 Gigawatt nun deutlich grĂ¶ĂŸer als noch im September 2024 (4,4 Gigawatt). In der neuen Pipeline fĂŒr Deutschland enthalten sind Projekte im Umfang von 850 Megawatt, die wegen planerischer oder genehmigungsrechtlicher HĂŒrden vorĂŒbergehend auf „on hold“ gesetzt sind. Komplett abgeschriebene oder verĂ€ußerte Projekte, aus denen keine Einnahmen mehr zu erwarten sind, werden dagegen wie gehabt grundsĂ€tzlich aus der Pipeline entfernt. Generell nicht enthalten sind die zahlreichen Projekte in der Erkundungsphase. Internationale Erfolge mit Speicher- und Solarprojekten Deutlich gewachsen sind zuletzt die AktivitĂ€ten im Speichersegment. Vier Gigawatt der Gesamtpipeline sind mittlerweile Batteriespeichern zuzuordnen. “In diesem wichtigen Wachstumsmarkt haben wir uns eine gute Position erarbeitet”, betont Dr. Schlageter. Windprojekte machen 18,5 Gigawatt der Pipeline aus, Solarprojekte 9,4 Gigawatt. Bemerkenswerte Fortschritte hat ABO Energy 2024 auch international erzielt. Hervorzuheben ist die Rekordzahl an schlĂŒsselfertig errichteten Solarparks in Ungarn: FĂŒnf Solarparks mit einer Gesamtleistung von 79 Megawatt hat ABO Energy 2024 in Ungarn ans Netz gebracht. Und zudem hat das Unternehmen Projektrechte im Umfang von 250 Megawatt in frĂŒhem Stadium verĂ€ußert. Ein weiterer Meilenstein ist die schlĂŒsselfertige Errichtung der ersten beiden kolumbianischen Solarparks mit jeweils zehn Megawatt Leistung. „In frĂŒheren Jahren haben wir bereits einzelne Projektrechte in Kolumbien verĂ€ußert“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Schlageter. „Mit den ersten Errichtungen haben wir unsere Marktposition nun deutlich verbessert und viel dazu gelernt. Das lĂ€sst fĂŒr die Zukunft noch einiges erwarten.“ In SĂŒdafrika hat ABO Energy weitere Erfolge erzielt und die Projektrechte zweier baureifer Stand-Alone-Batteriespeichersysteme jeweils mit einer Leistung von 77 Megawatt und SpeicherkapazitĂ€t von 308 Megawattstunden verĂ€ußert. Ähnlich gute GeschĂ€fte waren bereits in den Vorjahren in SĂŒdafrika gelungen. „Aufgrund des beschrĂ€nkten Netzzugangs lassen sich Erlöse dort schwerer kalkulieren, aber unser Ertragspotenzial ist gleichwohl groß“, betont Dr. Schlageter. Frankreich, der nach Deutschland zweitwichtigste ABO Energy-Markt, steuert weitere gute Nachrichten bei: Drei Windparks mit zusammen 25 Megawatt Leistung gingen 2024 ans Netz. FĂŒr einen weiteren Windpark mit 18 Megawatt Leistung beginnt nun die Bauphase. Zudem entwickelt sich das SolargeschĂ€ft dynamisch: FĂŒr den bislang grĂ¶ĂŸten, fertig entwickelten französischen Solarpark (Les Essards, 21 Megawatt) hat ABO Energy 2024 einen privatrechtlichen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) mit einem mittelstĂ€ndischen Industriebetrieb abgeschlossen und den Park mittlerweile verĂ€ußert. Weitere vier französische Solarparkprojekte (70 Megawatt) haben 2024 erfolgreich an Tarifausschreibungen teilgenommen.      Zu den guten Aussichten trĂ€gt ferner ein neues GeschĂ€ftsfeld bei, das ABO Energy zunĂ€chst in Deutschland begonnen hat. 2024 errichtete das Unternehmen in Schwerte (Nordrhein-Westfalen) erstmals ein Umspannwerk als Generalunternehmer und erstellte das Design mit eigenen FachkrĂ€ften. In Herrscheid (ebenfalls Nordrhein-Westfalen) ging Anfang 2025 das nĂ€chste Umspannwerk ans Netz. Geplant ist, weitere Umspannwerke zu errichten und wegen strategischer Vorteile dauerhaft im eigenen Bestand zu halten. Das erweitert kĂŒnftige Möglichkeiten, Erneuerbare-Energie-Parks ans Netz zu bringen. Schließlich entwickelt sich auch in Deutschland der Anschluss neuer KapazitĂ€ten an die Verteilnetze zu einer wachsenden Herausforderung. “In mehreren Segmenten, die aktuell einen starken Aufschwung erleben, hat ABO Energy frĂŒhzeitig Kompetenzen aufgebaut und sich Marktanteile gesichert”, fasst Dr. Schlageter zusammen. Das gilt zum Beispiel fĂŒr die Windkraft in Deutschland, den globalen Batteriespeichermarkt und die NetzanschlĂŒsse. “Wir werden in den nĂ€chsten Jahren die FrĂŒchte unserer guten Arbeit ernten.”


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