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Plus im MĂ€rz beschert Automarkt kleinen Lichtblick

Veröffentlicht am: 02.04.2026 um 08:30 Uhr | dgap.de

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auto-schweiz / Schlagwort(e): Monatszahlen


02.04.2026 / 08:30 CET/CEST


Neue Personenwagen Februar 2026
Bern, 2. April 2026 Der Schweizer Personenwagenmarkt zeigt im MĂ€rz 2026 auf niedrigem Niveau Erholungstendenzen. Mit 23’258 Neuzulassungen wurden 7,2 Prozent mehr Fahrzeuge in Verkehr gesetzt als im Vorjahresmonat. Damit fand der Negativtrend seit Anfang Jahr ein vorlĂ€ufiges Ende: Es resultiert nunmehr ein leichtes Plus von 0,6 Prozent gegenĂŒber dem sehr schwachen Vorjahresquartal. Auch im MĂ€rz liessen die Kunden herkömmliche Antriebe links liegen und wandten sich Plug-In-Hybriden zu. Diese konnten gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um bald ein Drittel zulegen. Steckerfahrzeuge machen in diesem Jahr insgesamt ein Drittel der Neuzulassungen aus. Der Markt fĂŒr neue Personenwagen in der Schweiz und im FĂŒrstentum Liechtenstein gab im MĂ€rz 2026 ein Lebenszeichen von sich. Die 23’258 Neuzulassungen im MĂ€rz entsprechen einem Wachstum von 7,2 Prozent im Vergleich zum sehr schwachen Vorjahresmonat. Damit dreht auch die Jahresbilanz leicht ins Positive: In den ersten drei Monaten wurden 52'982 neue Personenwagen immatrikuliert, was einem Plus von 0,6 Prozent entspricht.  Reinelektrische Modelle (BEV) und vor allem Plug-in-Hybride (PHEV) sind auf Wachstumskurs
GegenĂŒber dem Vorjahresquartal haben die sogenannten Steckerfahrzeuge (BEV und PHEV) um 37,6 Prozent zugelegt. Sie machen in diesem Jahr ein Drittel der Neuzulassungen aus. Damit setzen sich die Antriebstrends fort: WĂ€hrend reine Diesel-Personenwagen seit Januar mehr als ein Viertel unter dem Vorjahresniveau liegen (-26,8 Prozent), verzeichnen Plug-in-Hybride ein starkes Wachstum von 31,3 Prozent – nahezu ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum 2025. Dieses Wachstum ist auch Ausdruck der anhaltenden ZurĂŒckhaltung gegenĂŒber der ElektromobilitĂ€t in Reinform. Reinelektrische Antriebe (BEV) haben seit Anfang Jahr um moderate 6,3 Prozent zugelegt. Offenbar ist das Vertrauen in das Ökosystem ElektromobilitĂ€t bei vielen potenziellen KĂ€ufern noch nicht gross genug, obwohl die Reichweiten der E-Autos zunehmen und diese auch preislich immer attraktiver werden. Diese Haltung ist verstĂ€ndlich: Mehr als 60% Prozent der Haushalte wohnen zur Miete und die allermeisten können bisher nicht zuhause laden. Auch die Strompreise bleiben hoch. Hier besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf, wenn die Schweiz ihre Klimaziele erfĂŒllen soll. Thomas RĂŒcker, Direktor bei auto-schweiz, ordnet die Entwicklung ein: «Die aktuellen Zahlen sind ermutigend, obwohl sie sich nach wie vor auf tiefem Niveau befinden. Die nĂ€chsten Monate werden zeigen ob die Erholung von Dauer ist. Es ist damit zu rechnen, dass die Treibstoffkostenentwicklung einen wachsenden Einfluss haben wird. Die Branche hofft weiterhin auf eine stĂ€rkere Nachfrage, damit dem alternden Fahrzeugpark entgegengewirkt wird. Eine schnelle Erneuerung des Wagenparks hilft, die Emissionen im Strassenverkehr zu senken, und dank der modernen Assistenzsysteme die Sicherheit fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur VerfĂŒgung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorlĂ€ufig und nicht abgeschlossen. 
Weitere AuskĂŒnfte:
Frank Keidel
Mediensprecher
T 076 399 69 06
frank.keidel@auto.swiss 


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