Das Papieri-Areal gewinnt den Watt dâOr
11.01.2024 - 07:00:08| Cham Group AG / Schlagwort(e): Sonstiges 11.01.2024 / 07:00 CET/CEST Cham, 11. Januar 2024 Medienmitteilung Auf dem ehemaligen Fabrikareal der Papieri Cham entsteht ein klimaneutraler Stadtteil, der 100% auf erneuerbare Energie setzt. Mit dem Watt dâOr hat das Bundesamt fĂŒr Energie (BFE) ein GĂŒtesiegel fĂŒr Energieexzellenz geschaffen. Die Cham Group gehört 2024 zu den goldenen Gewinnern. Zusammen mit ihren Planungspartnern Andy Wickart Haustechnik AG, Alfacel AG und pom+Consulting hat sie auf dem Papieri-Areal die Energiewende im stĂ€dtebaulichen Massstab bereits realisiert. Der Gewinn des Watt dâOr in der Kategorie «Erneuerbare Energien» wĂŒrdigt die steten Nachhaltigkeits-Anstrengungen auf dem Papieri-Areal sowie das Engagement der Cham Group fĂŒr eine nachhaltige Energiezukunft. Innovative Schweizer Unternehmen setzen die Energiezukunft bereits heute erfolgreich und mutig in die Praxis um. Zu ihren Ehren hat das Bundesamt fĂŒr Energie den Watt dâOr geschaffen, das GĂŒtesiegel fĂŒr Energieexzellenz. Bereits zum siebzehnten Mal verleiht das Bundesamt fĂŒr Energie am 11. Januar 2024 den renommierten Schweizer Energiepreis. Sein Ziel ist es, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt zu machen. Sie sollen Wirtschaft, Politik und die breite Ăffentlichkeit motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien fĂŒr sich zu entdecken. Klimaneutraler Stadtteil mit einzigartigem, ökologischen Energiesystem Vor ĂŒber 360 Jahren erhielt die PapiermĂŒhle in Cham die Bewilligung, die Wasserkraft der Lorze zu nutzen. Damit wurde das energetische Fundament fĂŒr ein modernes Arbeits- und Wohnquartier der Gegenwart gelegt, das seinesgleichen sucht. Das Papieri-Areal verfĂŒgt ĂŒber ein einzigartiges, ökologisches Energiesystem: Dieses ist zu 100% erneuerbar, fossilfrei und zu einem grossen Teil energieselbstversorgend. Im entstehenden Stadtteil mit 1000 Wohnungen und 1000 ArbeitsplĂ€tzen wird Strom aus einem Wasserkraftwerk und mit Photovoltaik produziert. Das eigene Stromnetz ermöglicht einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) auf Mittelspannungsebene. WĂ€rme und KĂ€lte wird mit Geothermie und der thermischen Energie der Lorze produziert. Ein hochdigitalisiertes Energiemanagement sorgt fĂŒr optimale Nutzung und effizienten Verbrauch der Quartierenergie, ergĂ€nzt durch smarte Technologien fĂŒr Bewohnende und Gewerbetreibende, einem ElektromobilitĂ€tskonzept bis hin zu BiodiversitĂ€tsmassnahmen. Realisiert wird der Energiecluster des neuen Stadtteils «Papieri Cham» von der Cham Group AG gemeinsam mit ihren Planungspartnern Andy Wickart Haustechnik AG, Alfacel AG und pom+Consulting AG. Einzigartiges Energiekonzept im stĂ€dtebaulichen Massstab Was bei EinfamilienhĂ€usern bereits RealitĂ€t ist, wurde auf dem Papieri-Areal erstmals im stĂ€dtebaulichen Massstab umgesetzt. Dabei ist das hier umgesetzte Energiekonzept einzigartig. «Unsere hochtechnisierte Systemlandschaft erlaubt uns einerseits, die Energieeffizienz zu steigern und eine hohe Energieautarkie von 75% zu erreichen», erklĂ€rt Roland Regli, Leiter Realisierung der Cham Group. «Dabei war die Fossilfreiheit von Anfang an das Ziel, das wir mit neusten Technologien und einem hohen Digitalisierungsgrad erreichen.» Die Versorgung stammt zu 100% aus erneuerbaren Energien und ist 100% CO2-neutral. Der Standort ist ideal fĂŒr die Umsetzung. Das bestehende Flusskraftwerk in der Lorze liefert jĂ€hrlich 1â250 MWh Bandlast-Strom. Die Photovoltaik-Anlagen tragen im Endausbau weitere 1â110 MWh bei. Rund 40% des gesamten Strombedarfs des Quartiers wird damit selbst produziert und in einem ZEV auf Mittelspannungsebene im eigenen Stromnetz mit drei Trafostationen an die Verbraucher verteilt: an die GebĂ€udenutzenden, die Arealbeleuchtung oder die Ladestationen fĂŒr Elektrofahrzeuge. Die Ladeinfrastruktur wird auf das «bidirektionale Laden» mit Speicherbatterien vorbereitet und sukzessive erweitert. Bis zu 400 ParkplĂ€tze mit Lademöglichkeit entstehen mitten im GeschĂ€fts- und Wohnquartier. Ein intelligentes Lastmanagement steuert WĂ€rmepumpen, Ladestationen und LĂŒftungsanlagen, die bei Lastspitzen heruntergefahren oder ganz ausgeschaltet werden können. Rund 190 Erdsonden, verteilt auf acht Erdsondenfelder machen das Erdreich als Energiequelle und -speicher nutzbar. Auch das Flusswasser wird zur WĂ€rmeproduktion und als Energiequelle und fĂŒr die Regeneration der Erdsondenfelder eingesetzt. WĂ€rmepumpen versorgen das quartiereigene Heiz- und KĂ€ltenetz. Das Energiemanagement wĂ€hlt automatisch und temperaturabhĂ€ngig aus, welche Energiequellen angezapft werden. Vorteile fĂŒr Bewohnende und Datengrundlagen fĂŒr die Forschung Die EnergieflĂŒsse auf dem Areal werden kontinuierlich gemessen. Das Lastmanagement kann so jederzeit Energieproduktion und Verbrauch optimal sicherstellen. Die FĂŒlle an Messdaten bietet auch eine ideale Forschungsplattform. Denn Langzeitdaten eines Systems, das Flusswasser kombiniert mit Erdsonden fĂŒr die Energiegewinnung nutzt, sind einzigartig. So nimmt das Papieri-Areal zusammen mit dem Institut fĂŒr Energietechnik der OST Rapperswil mit UnterstĂŒtzung des Bundesamts fĂŒr Energie an einem Forschungsprojekt der internationalen Energieagentur IEA teil. Auch die Quartierbewohnenden profitieren notabene von der Digitalisierung: Nicht nur können sie die Basisfunktionen ihrer Wohnungen auf einem interaktiven Touchscreen oder mittels App steuern, auch die Energiekostenabrechnungen werden ihnen anhand des gemessenen Verbrauchs automatisiert und quartalsaktuell nach effektivem Verbrauch verrechnet. Nachhaltige Standortvorteile fĂŒr BĂŒro-, Verkaufs- und GewerbeflĂ€chen Neben dem einzigartigen Energiekonzept versprĂŒht das Papieri-Areal auch heute noch ein ganz spezielles Industrieflair. DafĂŒr sorgt auch, dass neben den Neubauten rund ein Viertel der alten FabrikgebĂ€ude erhalten und sorgfĂ€ltig restauriert werden. Im Moment werden die Arbeiten an der zweiten Bauetappe abgeschlossen, wĂ€hrend der Bau der dritten Etappe â mit Fertigstellung per Ende 2026 â im FrĂŒhling dieses Jahres gestartet ist. Mit rund 19'000 m2 BĂŒro-, Verkaufs- und GewerbeflĂ€chen entsteht in der dritten Bauetappe der grösste Anteil an gewerblich genutzten MietflĂ€chen der Papieri. «Nicht nur unser Areal, auch unsere NachhaltigkeitsbemĂŒhungen wachsen weiter. So lassen wir unser GeschĂ€ftshaus F der dritten Bauetappe mit dem Nachhaltigkeitslabel LEED Gold zertifizieren», unterstreicht Thomas Aebischer, CEO der Cham Group. Im Haus F entstehen vielfĂ€ltige GewerbeflĂ€chen, welche zu 100% CO2-neutral betrieben werden. Die «Next Level Spaces» bieten MietflĂ€chen, die hohe Nutzlasten aufnehmen können und Raumhöhen von ĂŒber sechs Meter bieten. Durch Zwischendecken kann die MietflĂ€che auch spĂ€ter noch vergrössert werden, was den Mietern jederzeit Wachstum am eigenen Firmensitz ermöglicht. Abgerundet wird das Angebot durch reprĂ€sentative Eingangshallen, grosszĂŒgig ausgelegte Liftanlagen, ausreichend LagerflĂ€chen in den Untergeschossen, Anliefermöglichkeiten sowie hochwertigen Aufenthaltsbereichen. In den Erdgeschossen stehen VerkaufsflĂ€chen in unterschiedlichen Grössen zur VerfĂŒgung und die Gasse zum gegenĂŒberliegenden GebĂ€ude wird dicht begrĂŒnt und mit GrossbĂ€umen, Stauden und StrĂ€uchern attraktiv als RĂŒckzugsort und Aufenthaltsraum gestaltet. Weitere Informationen zum Energiecluster Papieri und dem Watt dâOr finden Sie auf unserer Webseite: https://www.papieri-cham.ch/quartier/nachhaltigkeit Bilder zur freien Publikation finden Sie hier: https://chamgroup.smugmug.com/Sharing/Nachhaltigkeit Passwort: Watt_dOR24  FĂŒr weitere Informationen: Kathrin Sonderegger Verantwortliche Kommunikation Mail: [email protected] Telefon. +41 41 508 08 23  Ăber die Cham Group Die Immobiliengesellschaft Cham Group konzentriert sich auf die Entwicklung des Papieri-Areals im Zentrum von Cham. Durch ihr integriertes GeschĂ€ftsmodell deckt sie den gesamten Lebenszyklus ihrer Liegenschaften von der Entwicklung ĂŒber den Bau bis zu Bewirtschaftung und Werterhaltung ab. Weiteres Wachstum kann die Firma durch ZukĂ€ufe von zusĂ€tzlichen Entwicklungs- und Anlageliegenschaften in der erweiterten Region generieren. In einem ersten Schritt wurde das an das Papieri-Areal angrenzende Pavatex-Areal erworben, das langfristig ebenfalls entwickelt werden soll.  Ende der Medienmitteilungen |
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