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DBAG schreibt im dritten Quartal Gewinn - Sieht leichte Markterholung

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 13:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach zwei Verlustquartalen in Folge hat die Deutsche Beteiligungs AG DE000A1TNUT7 (DBAG) im dritten Quartal wieder Gewinn gemacht.

Nach 0,2 Millionen Euro im Vorjahr wurde in den drei Monaten bis Ende September nun ein Gewinn von 3,7 Millionen Euro ausgewiesen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Nach neun Monaten steht aber noch ein Verlust von gut 30 Millionen Euro zu Buche. Die Jahresziele bestätigte das Management. An der Börse ging es aufwärts.

Die DBAG-Aktie stand rund vier Prozent höher und gehörte damit zu den größten Gewinnern im Kleinwerte-Index SDax DE0009653386. Ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen konnte sie damit beschleunigt fortsetzen. Diesen hatte das Papier eingeschlagen, nachdem es Mitte Oktober auf den tiefsten Stand seit über zehn Jahren gerutscht war. 2026 müssen Anleger bislang einen Abschlag von rund 22 Prozent im Portfolio verbuchen.

Das Geschäft von DBAG besteht aus zwei Bereichen: Zum einen investiert sie in mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt auf der Industriebranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie seit 2020 auch in Italien. Zum anderen bietet die Gesellschaft Fondsberatung an.

"Der Gesamtmarkt ist nach wie vor von Herausforderungen gekennzeichnet", sagte Vorstandssprecher Tom Alzin laut Mitteilung. Diese spiegelten sich insbesondere in den Bewertungsmultiplikatoren der ersten Jahreshälfte wider. "Im dritten Quartal ließ sich eine Erholung feststellen, auch wenn man immer anmerken muss, dass es sich um Momentaufnahmen handelt." Die Diskrepanz zwischen Aktienkurs und dem Nettovermögenswert hält er für nicht gerechtfertigt.

Dieser ging per Ende September um knapp 9 Prozent auf rund 584 Millionen Euro zurück. In ihrer Fondsberatung erzielte die DBAG im dritten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 3,3 Millionen Euro und damit fast ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor. Das verwaltete Vermögen stieg leicht auf fast 2,8 Milliarden Euro.

Zum Berichtsstichtag lagen die beiden Steuerungskennzahlen bereits innerhalb der für das Geschäftsjahr 2026 erwarteten Bandbreiten, hieß es vom Unternehmen. So wird im Gesamtjahr ein operativer Gewinn aus der Fondsberatung von 9 bis 11 Millionen Euro erwartet. Der Nettovermögenswert je Aktie soll zwischen 32 und 36 Euro liegen. Per Ende September lag er bei 33,84 Euro.

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