Deutscher HĂ€ndler sieht keinen Mangel bei eigenen Kondomen
Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 11:19 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Unsere Kondome wurden von der Behörde gar nicht getestet. Es gibt zu unseren Chargen aus Frankreich keinen Befund", teilte das Berliner Unternehmen mit. "Von unserem Hersteller liegen uns die PrĂŒfzertifikate zu allen sieben Chargen vor: Alle wurden nach ISO geprĂŒft und haben bestanden", betonte einhorn. Kunden mit Kondomen der entsprechenden Chargen könnten diese dennoch eintauschen, informierte das Unternehmen auf seiner Website.
Wie einhorn mitteilte, seien im Labor zwei Chargen anderer Marken durchgefallen. "Alle anderen, auch unsere sieben, stehen vorsorglich auf der Liste, weil sie im selben Zeitraum beim selben Hersteller produziert wurden."
Wie die französischen Behörden am Freitag mitteilten, hatten sie nach ersten RĂŒckrufen im Sommer, die zwei Kondomsorten betrafen, Untersuchungen zur Ermittlung der bei diesen Produkten festgestellten MĂ€ngel fortgesetzt. Diese hĂ€tten zu dem malaysischen Hersteller und dem Schluss gefĂŒhrt, dass der bei der Herstellung der ultradĂŒnnen Kondomserie angewandte Fertigungsprozess zu Schwankungen in der Dicke und QualitĂ€t der Latexschicht fĂŒhren könne.
Deshalb könnten Kondome reiĂen oder Löcher bekommen, hieĂ es. Frankreich veranlasste daraufhin nach Angaben der Behörden vorsorglich einen Verkaufsstopp und RĂŒckruf fĂŒr insgesamt 15 Kondomsorten, von denen einige nur auĂerhalb Frankreichs vertrieben werden.
Eine separate Warnung deutscher Behörden vor den betroffenen Kondom-Typen sowie Informationen, wo und in welchem Umfang diese in Deutschland verkauft werden, gab es zunÀchst nicht.
