Diamondback Energy-Aktie erhöht Dividende und Jahresprognose
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 13:39 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSQuartal bringt mehr Cash und Dividende
- Diamondback Energy steigerte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich auf 5,431 Milliarden US-Dollar.
- Die Basisdividende steigt um 7,3 Prozent auf 1,18 US-Dollar je Aktie.
- Für 2026 hebt das Unternehmen die Ölproduktionsprognose auf rund 524.000 Barrel pro Tag an.
- Die Ausschüttung erfolgt am 19. November an Aktionäre, die am 12. November eingetragen sind.
Diamondback Energy hat am 2. November Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vorgelegt und zugleich die Basisdividende erhöht. Die Mitteilung des Unternehmens zum Quartal bis zum 30. September nennt einen Umsatz von 5,431 Milliarden US-Dollar nach 3,924 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn stieg auf 1,603 Milliarden US-Dollar nach 1,018 Milliarden US-Dollar; das verwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 3,51 auf 5,69 US-Dollar. Die Unternehmensmitteilung ist die Grundlage der Zahlen.
Mehr Förderung bei hohem Cashflow
Die Ölproduktion lag im Quartal im Durchschnitt bei 524.946 Barrel pro Tag und damit über den 503.750 Barrel pro Tag des Vorjahres. Die gesamte Produktion einschließlich Erdgas und Erdgasflüssigkeiten erreichte 1,034 Millionen Barrel-Öläquivalent pro Tag nach 942.946 Barrel-Öläquivalent im dritten Quartal 2025.
Diamondback Energy erwirtschaftete 2,599 Milliarden US-Dollar aus laufender Geschäftstätigkeit. Der als nicht nach US-GAAP definierte freie Cashflow belief sich auf 2,148 Milliarden US-Dollar, der bereinigte freie Cashflow auf 2,150 Milliarden US-Dollar. Die liquiden Mittel aus dem operativen Geschäft standen einem Cash-Kapitalaufwand von 1,026 Milliarden US-Dollar gegenüber.
Die Entwicklung fiel trotz eines niedrigeren realisierten Ölpreises als im zweiten Quartal robust aus. Der durchschnittliche Ölpreis lag im dritten Quartal bei 87,30 US-Dollar je Barrel nach 96,82 US-Dollar im zweiten Quartal und 64,60 US-Dollar im Vorjahresquartal. Die gesamten operativen Cash-Kosten lagen bei 10,91 US-Dollar je Barrel-Öläquivalent nach 10,96 US-Dollar im zweiten Quartal.
Prognose für 2026 angehoben
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Diamondback Energy nun eine Ölproduktion von rund 524.000 Barrel pro Tag, nachdem zuvor mehr als 522.000 Barrel pro Tag in Aussicht gestanden hatten. Die Prognose für die gesamte Produktion steigt von mehr als 1,000 Millionen auf rund 1,015 Millionen Barrel-Öläquivalent pro Tag.
Gleichzeitig erhöht das Unternehmen den erwarteten Kapitalaufwand für 2026 von rund 3,9 Milliarden auf 3,95 bis 4,00 Milliarden US-Dollar. Für das vierte Quartal werden 518.000 bis 528.000 Barrel Öl pro Tag und ein Kapitalaufwand von 1,00 bis 1,05 Milliarden US-Dollar angepeilt. Die Prognose bleibt damit eng an der Förderdisziplin und an den Preisen für Öl, Erdgas und Erdgasflüssigkeiten gekoppelt.
Dividende und Rückkäufe im Blick
Der Verwaltungsrat hob die Basisdividende für das dritte Quartal um 7,3 Prozent auf 1,18 US-Dollar je Aktie an. Auf Jahresbasis entspricht dies 4,72 US-Dollar je Aktie. Die Zahlung ist für den 19. November 2026 vorgesehen; maßgeblich ist der Aktionärsbestand zum Handelsschluss am 12. November.
Im dritten Quartal kaufte Diamondback Energy 1,348 Millionen eigene Aktien für rund 251 Millionen US-Dollar zurück. Zusätzlich erwarb das Unternehmen einen Anteil von 7,5 Prozent am Solitude Pipeline System, einer Erdgasleitung zwischen dem Permian Basin und Katy in Texas. Für Anleger erhöht dies die Bedeutung der Kapitalallokation neben der reinen Förderentwicklung.
Der Realtime-Kurs der Diamondback Energy-Aktie lag am Mittwoch, 4. November 2026, um 13:31 Uhr bei Lang & Schwarz bei 170,50 Euro.
Diamondback Energy im Überblick
- Unternehmen: Diamondback Energy, Inc.
- ISIN: US25278X1090
- Ticker: FANG
- Heimatbörse: Nasdaq
- Lang-&-Schwarz-Kurs: 170,50 Euro am 4. November 2026 um 13:31 Uhr
- Quartalsperiode: 1. Juli bis 30. September 2026
- Basisdividende: 1,18 US-Dollar je Aktie
Im US-Energiemarkt bleibt die Entwicklung der Rohstoffpreise für Förderunternehmen wie Diamondback Energy ein zentraler Einflussfaktor; aktuelle Marktberichte bündelt der S&P 500.
