EQS-News: Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt neue Strategie bis 2035 vor (deutsch)
Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 08:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSNeue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt neue Strategie bis 2035 vor
EQS-News: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Sonstiges
Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt
neue Strategie bis 2035 vor
07.10.2026 / 08:00 CET/CEST
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Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt
neue Strategie bis 2035 vor
Die Porsche AG prÀsentiert beim Capital Markets Day ihre Strategie
Sportwagenschmiede '35 mit dem Schwerpunkt auf die mittelfristigen
Ambitionen. Die ikonische Marke aus Zuffenhausen möchte ihre
Sportwagen-IdentitÀt mit neuen Produkten und Technologien weiter schÀrfen
und ausbauen. Eine verbesserte Preis-Absatz-Positionierung des
Produkt-Portfolios in Verbindung mit einem Kostenprogramm und einer
verschlankten, agileren Organisation sollen zu attraktiver ProfitabilitÀt
und Netto-Cash-Flow-Marge bei geringerer KapitalintensitĂ€t fĂŒhren.
* Marke & Kunde: Porsche schÀrft seine einzigartige Positionierung mit
einem differenzierten Angebot im sportlichen Luxus- und
Top-Premium-Segment. "Value over Volume" bleibt das Leitprinzip.
Deutliche Erweiterung des Individualisierungsangebots zur weiteren
Steigerung der ExklusivitÀt und Einzigartigkeit der Produkte geplant.
* Produkte & Technologien: Porsche unterstreicht seine Ambition, das
sportlichste Fahrzeug in jedem Porsche-relevanten Segment anzubieten und
investiert umfassend in seine Antriebs- und Batterietechnologie. Geplant
sind eine Steigerung der Portfolioeffizienz und eine signifikante
Ausweitung des Produktportfolios in margenstarke D- und E-Segmente. Im
Zuge des Capital Markets Day gibt Porsche zudem einen Ausblick auf eine
mögliche Mittelmotor-Supersportwagenplattform der Zukunft.
* Unternehmen & Wertschöpfung: Schlanker, schneller, effizienter und
resilienter - ĂŒber eine Erhöhung der FlexibilitĂ€t und ProduktivitĂ€t
plant Porsche die Gewinnschwelle auf unter 200.000 Einheiten zu senken.
* Porsche konzentriert sich auf sein KerngeschÀft, verschlankt die
Organisation und setzt auf ein schlagkrĂ€ftiges FĂŒhrungsteam.
* Finanzielle Ambitionen: Porsche möchte sich vom Volumen unabhÀngiger
machen und zielt auf eine höhere Wertschöpfung pro Fahrzeug. Die
Cash-Generierung soll ĂŒberproportional zunehmen.
* Mittelfristig strebt das Unternehmen eine operative Konzernumsatzrendite
von 10 bis 15 Prozent sowie eine Netto-Cashflow-Marge Automobile von 9
bis 12 Prozent an.
* Das langfristige strategische Ziel liegt bei 15 Prozent operative
Konzernumsatzrendite und 12 Prozent Netto-Cashflow-Marge Automobile.
Stuttgart. Sportwagenschmiede '35 - Driven by the love for sports cars:
Unter dieser Ăberschrift stellt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG heute im
Rahmen eines Capital Markets Day im Entwicklungszentrum Weissach ihre
strategische Neuausrichtung vor. Ăbergeordnetes Ziel ist es, Porsche als
einen der begehrtesten Sportwagenhersteller zu stĂ€rken. Grundlage dafĂŒr ist
die einzigartige Positionierung der Marke. Mit Produkten, die sowohl das
sportliche Luxus-Segment als auch das sportliche Top-Premium-Segment
bedienen, kann der Sportwagenhersteller hohe Renditen im Top-Segment
erzielen und gleichzeitig skalieren. Dabei lÀsst sich das Unternehmen auch
in Zukunft von seinem Prinzip "Value over Volume" leiten. In Kombination mit
einer schlankeren, schnelleren und flexibleren Organisation sowie
effizienteren Prozessen strebt Porsche dabei eine deutlich niedrigere
Gewinnschwelle an, die bereits bei unter 200.000 Einheiten erreicht werden
soll. Mittelfristig strebt das Unternehmen eine operative
Konzernumsatzrendite von 10 bis 15 Prozent sowie eine Netto-Cashflow-Marge
Automobile von 9 bis 12 Prozent an. Das langfristige strategische Ziel liegt
bei 15 Prozent operative Konzernumsatzrendite und 12 Prozent
Netto-Cashflow-Marge Automobile.
"Mit unserer Strategie Sportwagenschmiede '35 verfolgen wir einen klaren
Plan. Oberstes Ziel ist es, unsere einzigartige Sportwagenmarke weiter zu
stĂ€rken - ĂŒber alle Modellreihen hinweg und mit neuen, begehrenswerten
Modellen in besonders margenstarken Segmenten", sagt Dr. Michael Leiters,
Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. "Mit unserer Strategie schaffen wir
die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter,
produktiver und profitabler zu machen. Aktuell geht es vor allem darum,
Kosten zu senken und das Unternehmen finanziell robuster zu machen. Wichtige
Meilensteine haben wir bereits erreicht."
So wurde mit der Arbeitnehmerseite ein Zukunftspaket vereinbart, das neben
einem sozialvertrÀglichen Abbau von rund 9.000 Stellen auch eine
Standortsicherung fĂŒr die Stammbelegschaft bis 2035 umfasst. Auch bei der
Fokussierung auf das KerngeschĂ€ft wurden bereits wesentliche MaĂnahmen
umgesetzt: darunter der Verkauf der Anteile an Rimac und Bugatti Rimac, das
Signing zum Verkauf der Beratungstochter MHP oder die geplante Stilllegung
der Entwicklungs- und ProduktionstÀtigkeiten der Cellforce Group sowie der
Porsche eBike Performance und Cetitec.
DarĂŒber hinaus wird Porsche von einem erweiterten Produktportfolio
profitieren. Dies beginnt mit den vollelektrischen 718 Boxster und Cayman
Modellen, die in ihrem ersten vollen Produktionsjahr 2028 den Absatz
unterstĂŒtzen sollen. Ebenfalls in 2028 wird ein neues SUV im B-Segment
vorgestellt, welches parallel zum aktuellen vollelektrischen Macan angeboten
werden soll. Das neue Fahrzeug mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieb
soll nach seinem Serien-Hochlauf in 2028 im Jahr 2029 einen spĂŒrbaren
Beitrag zu Umsatz und ProfitabilitĂ€t leisten. AnschlieĂend sollen weitere
Produktneuheiten vor allem in den besonders margenstarken D- und E-Segmenten
folgen, die das Ergebnis nochmals verbessern sollen.
Dr. Michael Leiters: "Unsere Strategie fokussiert sehr stark auf die
mittelfristige Ambition, damit die MaĂnahmen und damit verbundenen
Ergebnisse möglichst frĂŒh greifen. Der Begriff ,Sportwagenschmiede' ist
bewusst gewÀhlt, denn er umfasst alles, was Porsche in Zukunft auszeichnen
soll: Unseren Anspruch, in jedem Segment die sportlichsten Fahrzeuge
anzubieten, aber auch handwerkliches Können, bodenstÀndiges Denken und
unternehmerisches, wirtschaftliches Handeln. Unser Ziel ist es, fĂŒr alle
Interessengruppen attraktiv zu sein: fĂŒr unsere Kundinnen und Kunden, unsere
Belegschaft, unsere Partner und unsere Investoren."
Die Strategie Sportwagenschmiede '35 wird am Capital Markets Day in fĂŒnf
Kapiteln beschrieben: Marke & Kunde, Produkte & Technologien, Unternehmen &
Wertschöpfung sowie Grundlagen der Strategie und finanzielle Ambitionen.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Fakten zu den verschiedenen
Kapiteln:
Marke & Kunde
Porsche schÀrft seine IdentitÀt als Sportwagenmarke weiter. Dabei bleibt das
Unternehmen seinem Leitprinzip "Value over Volume" treu. QualitÀt ist die
unverzichtbare Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs von Porsche - bei
Produkten ebenso wie im Service. Denn das kommt bei den Kunden unmittelbar
an.
* Die Marke Porsche zeichnet sich insbesondere durch Design, ExklusivitÀt,
Performance, Heritage und FahrspaĂ aus. Diese Werte bilden die Grundlage
der einzigartigen Positionierung von Porsche.
* Porsche verfĂŒgt wie kein anderer Hersteller ĂŒber eine einzigartige
Positionierung zwischen sportlichem Top-Premium und sportlichem Luxus.
Diese soll konsequent weiterentwickelt werden, um den Kunden weiterhin
einen attraktiven Einstieg in die Marke zu ermöglichen und gleichzeitig
gezielt in exklusivere und margenstÀrkere Segmente zu expandieren.
* Porsche plant eine gezielt höhere Positionierung der Marke unter anderem
durch ausgeweitete Individualisierungsangebote und eine Erweiterung des
Produktportfolios in höherwertigen Segmenten. Damit möchte der
Sportwagenhersteller etwa bei den Modellen an der Spitze des Angebots
den durchschnittlichen Verkaufspreis mit einer entsprechenden
Produktsubstanz mittelfristig um rund 20 Prozent steigern.
* Porsche möchte systematisch sein Individualisierungsangebot mit dem Ziel
erweitern, den Optionsumsatz pro Fahrzeug mittelfristig deutlich zu
erhöhen. Ăber das Sonderwunsch-Programm plant Porsche, sein hochgradig
individualisiertes Fahrzeugangebot auszubauen. Mittelfristig will
Porsche die UmsÀtze aus diesem GeschÀft versechsfachen. Dies soll dazu
beitragen, die AttraktivitÀt und ExklusivitÀt der Marke weiter zu
steigern.
* KĂŒnftig bĂŒndelt Porsche unter dem Begriff Home of Sports Cars seine
AktivitÀten in den drei Bereichen Performance (inklusive Manthey),
Exclusiveness (Sonderwunsch und Exclusive Manufaktur) und Heritage. Die
Spitze des Hauses bildet das etablierte Sonderwunschangebot, das weiter
skaliert werden soll.
* In diesem Rahmen stÀrkt Porsche sein Performance-GeschÀft, indem es
seinen Anteil an der Manthey Racing GmbH auf 67 Prozent erhöht hat.
Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sportwagen-Dependance
am NĂŒrburgring vertieft. Das gemeinsame Angebot soll weiter ausgebaut
werden - von Performance-Kits und exklusiven Rennstreckenerlebnissen bis
hin zu kompletten Fahrzeugkonzepten im Few-Off-Segment.
* Zudem will Porsche mit einer QualitÀts-Initiative zweierlei erreichen:
Die wahrnehmbare QualitÀt vor Kunde im Produkt und Service weiter
steigern und gleichzeitig die Garantiekosten mittelfristig um bis zu 45
Prozent senken.
Produkte & Technologien
Porsches Ziel ist es, seine Fahrzeuge noch exklusiver und begehrenswerter zu
machen. Um dies zu erreichen, fokussiert sich der Sportwagenhersteller bei
der Anzahl seiner Derivate und richtet sein Portfolio stÀrker auf attraktive
High-End-Segmente aus. Das klare Ziel: Porsche will in jedem Segment, in dem
der Hersteller antritt, das sportlichste Fahrzeug anbieten und dabei die
Gene des 911 ĂŒber alle Modellreihen hinweg noch stĂ€rker ausprĂ€gen.
* StÀrkerer Fokus im Portfolio und höhere Effizienz: Porsche reduziert die
KomplexitÀt des Portfolios, indem das Unternehmen etwa 20 Prozent
weniger Modellvarianten anstrebt. Dadurch soll das Verkaufsvolumen pro
Modellvariante mittelfristig um rund 30 Prozent steigen.
* Umstellung auf margenstarke D/E-Segmente: Porsche will seine PrÀsenz in
den oberen und widerstandsfÀhigeren D/E-Segmenten stÀrken - mit dem
mittelfristigen Ziel, den Anteil der D/E-Modelle am Gesamtportfolio um
rund 45 Prozent zu erhöhen.
* Mehr exklusive Flaggschiff-Produkte und Top-End-Derivate: Porsche
kĂŒndigt die Entwicklung einer Mittelmotor-Supersportwagenplattform an,
die eine Modellreihe oberhalb der Sportwagen-Ikone 911 ermöglicht.
* DarĂŒber hinaus wird das 911-Angebot im D-Segment mit hoch emotionalen
911-Derivaten gestÀrkt.
* AuĂerdem prĂŒft Porsche ein SUV im D-Segment oberhalb des Cayenne. All
dies mit dem Ziel, die AttraktivitÀt, ExklusivitÀt und RentabilitÀt des
Portfolios zu erhöhen.
* ĂuĂerst attraktives Produktportfolio: Bis 2030 plant Porsche, jedes Jahr
mindestens ein markenprÀgendes neues Produkt auf den Markt zu bringen.
Zusammen mit den zusÀtzlichen Produktverbesserungen in den bestehenden
Modelllinien wird dies die Grundlage fĂŒr ein Portfolio legen, das mehr
denn je fĂŒr ein exklusives, emotionales und unverkennbares Porsche
Sportwagenerlebnis steht.
* Porsche hÀlt am Antriebs-Dreiklang fest, stellt den Kunden noch stÀrker
in den Mittelpunkt und entwickelt seine Antriebs-Strategie weiter.
Porsche kĂŒndigt Investitionen in markenprĂ€gende
Verbrenner-/PHEV-Antriebe und die nÀchste Generation einer
Batterietechnologie an.
* Sportlichstes Auto in jedem Porsche-relevanten Segment durch
markenprÀgende Technologien: Porsche stÀrkt die Sportwagen-DNA in allen
zwei- und viertĂŒrigen Modellserien und ĂŒber alle Antriebskonzepte
hinweg.
* Resiliente Plattformstrategie mit starken Partnern: Porsche intensiviert
seine Zusammenarbeit mit Audi durch den Einsatz der PPE- und
PPC-Plattformen. Dadurch werden Entwicklungsressourcen effizienter
genutzt und gleichzeitig der einzigartige Charakter jeder Marke durch
spezifische Markentechnologien und -merkmale bewahrt.
Unternehmen & Wertschöpfung
FĂŒr Unternehmen und Wertschöpfung gilt das folgende mittelfristige Zielbild:
Porsche senkt seine Gewinnschwelle und macht sich widerstandsfÀhiger, indem
die Organisation und die Prozesse schneller, flexibler und produktiver
werden. Das Unternehmen verkĂŒrzt die Entwicklungszeiten und nutzt Synergien
in der Beschaffung. Porsche senkt seine Produktionskosten und optimiert
seine Vertriebsstruktur.
* Porsche strebt an, seine Entwicklungskosten fĂŒr zukĂŒnftige Modellreihen
um bis zu 20 Prozent zu senken. Dies soll vor allem durch deutlich
kĂŒrzere Entwicklungszeiten, erweiterte interne KapazitĂ€ten, einen
modulareren Entwicklungsprozess und eine geringere KomplexitĂ€t ĂŒber die
Modellreihen hinweg erreicht werden.
* Die Tochterunternehmen Porsche Engineering und Porsche Digital werden zu
Porsche Technologies: Der Zusammenschluss soll Porsches weltweite
Entwicklungskompetenzen stÀrken mit dem Ziel, das globale Know-how bei
geringeren Kosten noch besser zu nutzen.
* Porsche plant, seine Personalkosten in der Fertigung mittelfristig um
bis zu 30 Prozent zu senken. Weitere Potenziale ergeben sich durch
Prozessoptimierungen, produktionsorientiertes Produktdesign und die
flexible Herstellung verschiedener Modelle auf derselben
Produktionslinie.
* Die Verkaufs- und Vertriebskosten sollen unter anderem durch eine
effizientere Organisation mittelfristig um 20 Prozent gesenkt werden -
beispielsweise durch die Reduzierung der Vertriebsregionen von fĂŒnf auf
vier, kosteneffizientere Vertriebsprozesse sowie Effizienzsteigerungen
in der Distributoren- und Handelsorganisation.
* Durch ein umfassendes Materialkostenprogramm sollen die
Materialeinzelkosten fĂŒr neue Fahrzeugprojekte um rund 10 Prozent
gegenĂŒber bisherigen Planungen reduziert werden. Dies soll insbesondere
durch eine Erhöhung des Gleichteileanteils, Fokussierung auf
markendifferenzierende UmfÀnge und stÀrkere Hebung von Synergien im
Partner-/Konzernverbund erreicht werden.
Grundlagen der Strategie
Die Grundlagen bilden das Fundament fĂŒr die drei Pfeiler der Strategie
Sportwagenschmiede '35. Wesentliche Elemente sind die Fokussierung auf das
KerngeschÀft und eine Verschlankung der Organisation. Das Zukunftspaket
spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die darin vereinbarten MaĂnahmen tragen
dazu bei, die Personalkosten zu senken und die ProduktivitÀt zu steigern.
Schlanke Managementstrukturen und schnellere Entscheidungen sollen das
Unternehmen agiler und effektiver machen. DiesbezĂŒglich plant Porsche unter
anderem Folgendes:
* Die Managementpositionen werden mittelfristig um 40 Prozent verringert.
* Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich
mittelfristig um 25 Prozent reduziert - mit einem strategischen Ziel von
30 Prozent.
* Die Personalkosten werden darĂŒber hinaus um zirka 10 Prozent gesenkt
aufgrund der MaĂnahmen im Rahmen des Zukunftspakets.
* Porsche belohnt Leistung, Eigenverantwortung und BeitrÀge zum
kollektiven Erfolg. Boni und Sonderzahlungen werden daher enger mit dem
persönlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens
verknĂŒpft. DarĂŒber hinaus plant Porsche den Gremien die EinfĂŒhrung eines
Mitarbeiteraktienprogrammes fĂŒr 2028 vorzuschlagen.
Finanzielle Ambitionen
Mit der Strategie Sportwagenschmiede '35 möchte Porsche seine
WettbewerbsfÀhigkeit stÀrken, den Fokus auf Wertschöpfung schÀrfen (Value
over Volume) sowie die Kapitaleffizienz und die Cash-Generierung weiter
steigern. Porsches Ambition lautet: Das Umsatzwachstum soll das
Absatz-Wachstum ĂŒbertreffen, das Ergebniswachstum soll das Umsatzwachstum
ĂŒbertreffen und die Cash-Generierung soll ĂŒberproportional zunehmen. "Die
angestrebte Verbesserung von ProfitabilitÀt und Cash-Generierung basiert
dabei auf einem höheren Wert je Fahrzeug, einem attraktiveren Produktmix
sowie einer nachhaltig effizienteren Kosten- und Kapitalbasis", erlÀutert
Dr. Jochen Breckner, Vorstand fĂŒr Finanzen und IT. Die mittelfristigen und
langfristigen strategischen Finanz-Ambitionen ergeben sich als unmittelbare
Konsequenz dieser PrioritÀten.
* Die Strategie Sportwagenschmiede '35 treibt Porsches RentabilitÀt,
Kapitaleffizienz und Cash-Generierung voran. Mittelfristig bestÀtigt
Porsche die Ambition einer operativen Konzernumsatzrendite von 10 bis 15
Prozent.
* Zudem hat Porsche sich nun eine mittelfristige Netto-Cashflow-Marge
Automobile von 10 bis 12 Prozent als Ambition gesetzt. Grundlage hierfĂŒr
ist neben der soliden Planung, die die heute bekannten
Belastungsfaktoren bereits berĂŒcksichtigt, die Kombination aus
steigender ProfitabilitÀt und sinkender KapitalintensitÀt, die die
Cash-Conversion strukturell verbessert.
* Um das obere Ende dieser Ambitionen zu erreichen, ist ein besseres
makroökonomisches, geopolitisches und regulatorisches Umfeld
erforderlich - und/oder die erfolgreiche Umsetzung von weiteren
Wertschöpfungsinitiativen.
* Beim Konzernumsatz strebt Porsche mittelfristig 41 bis 45 Milliarden
Euro an.
* Als langfristiges strategisches Ziel strebt Porsche eine operative
Konzernumsatzrendite von 15 Prozent und eine Netto-Cashflow-Marge
Automobile von 12 Prozent an.
* Die starke Cash-Generierung schafft zusÀtzliche strategische und
finanzielle FlexibilitĂ€t fĂŒr Investitionen in das KerngeschĂ€ft, eine
StĂ€rkung der Bilanz durch mögliche weitere PensionszufĂŒhrungen und
attraktive AusschĂŒttungen an die AktionĂ€re. Die Dividendenpolitik sieht
eine AusschĂŒttungsquote von 50 Prozent oder mehr des Konzerngewinns nach
Steuern vor.
* Die Strategie Sportwagenschmiede '35 soll Porsche strukturell
widerstandsfÀhiger machen. Die Gewinnschwelle soll bereits bei weniger
als 200.000 verkauften Fahrzeugen erreicht werden. Dem liegt eine sehr
konservative China-Planung zugrunde.
* Mit einer angestrebten NettoliquiditÀt von 15 bis 20 Prozent des
Automobilumsatzes sorgt Porsche fĂŒr eine starke Bilanz.
* Nach dem erwarteten Höhepunkt der Investitionen im Jahr 2026 sollen
Investitionen sowie die Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung
mittelfristig deutlich zurĂŒckgehen. Ziel ist dabei nicht allein ein
niedrigeres Investitionsniveau, sondern ein fokussierterer Ansatz mit
höherer Ausgabendisziplin.
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Informationen, die die gegenwÀrtigen EinschÀtzungen der Dr. Ing. h.c. F.
Porsche AG hinsichtlich zukĂŒnftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese Aussagen
unterliegen zahlreichen Risiken, Unsicherheiten und Annahmen. Sie basieren
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Sollten sich einzelne dieser Risiken und Unsicherheiten verwirklichen oder
sollten sich die den zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegenden
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