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EQS-News: Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt neue Strategie bis 2035 vor (deutsch)

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 08:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt neue Strategie bis 2035 vor EQS-News: Dr.

Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt neue Strategie bis 2035 vor


EQS-News: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Sonstiges
Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt
neue Strategie bis 2035 vor



07.10.2026 / 08:00 CET/CEST
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Neue Sportwagen, höhere ExklusivitÀt, stÀrkere Ertragskraft: Porsche stellt
neue Strategie bis 2035 vor



Die Porsche AG prÀsentiert beim Capital Markets Day ihre Strategie
Sportwagenschmiede '35 mit dem Schwerpunkt auf die mittelfristigen
Ambitionen. Die ikonische Marke aus Zuffenhausen möchte ihre
Sportwagen-IdentitÀt mit neuen Produkten und Technologien weiter schÀrfen
und ausbauen. Eine verbesserte Preis-Absatz-Positionierung des
Produkt-Portfolios in Verbindung mit einem Kostenprogramm und einer
verschlankten, agileren Organisation sollen zu attraktiver ProfitabilitÀt
und Netto-Cash-Flow-Marge bei geringerer KapitalintensitĂ€t fĂŒhren.



  * Marke & Kunde: Porsche schÀrft seine einzigartige Positionierung mit
    einem differenzierten Angebot im sportlichen Luxus- und
    Top-Premium-Segment. "Value over Volume" bleibt das Leitprinzip.
    Deutliche Erweiterung des Individualisierungsangebots zur weiteren
    Steigerung der ExklusivitÀt und Einzigartigkeit der Produkte geplant.



  * Produkte & Technologien: Porsche unterstreicht seine Ambition, das
    sportlichste Fahrzeug in jedem Porsche-relevanten Segment anzubieten und
    investiert umfassend in seine Antriebs- und Batterietechnologie. Geplant
    sind eine Steigerung der Portfolioeffizienz und eine signifikante
    Ausweitung des Produktportfolios in margenstarke D- und E-Segmente. Im
    Zuge des Capital Markets Day gibt Porsche zudem einen Ausblick auf eine
    mögliche Mittelmotor-Supersportwagenplattform der Zukunft.



  * Unternehmen & Wertschöpfung: Schlanker, schneller, effizienter und
    resilienter - ĂŒber eine Erhöhung der FlexibilitĂ€t und ProduktivitĂ€t
    plant Porsche die Gewinnschwelle auf unter 200.000 Einheiten zu senken.



  * Porsche konzentriert sich auf sein KerngeschÀft, verschlankt die
    Organisation und setzt auf ein schlagkrĂ€ftiges FĂŒhrungsteam.



  * Finanzielle Ambitionen: Porsche möchte sich vom Volumen unabhÀngiger
    machen und zielt auf eine höhere Wertschöpfung pro Fahrzeug. Die
    Cash-Generierung soll ĂŒberproportional zunehmen.



  * Mittelfristig strebt das Unternehmen eine operative Konzernumsatzrendite
    von 10 bis 15 Prozent sowie eine Netto-Cashflow-Marge Automobile von 9
    bis 12 Prozent an.



  * Das langfristige strategische Ziel liegt bei 15 Prozent operative
    Konzernumsatzrendite und 12 Prozent Netto-Cashflow-Marge Automobile.



Stuttgart. Sportwagenschmiede '35 - Driven by the love for sports cars:
Unter dieser Überschrift stellt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG heute im
Rahmen eines Capital Markets Day im Entwicklungszentrum Weissach ihre
strategische Neuausrichtung vor. Übergeordnetes Ziel ist es, Porsche als
einen der begehrtesten Sportwagenhersteller zu stĂ€rken. Grundlage dafĂŒr ist
die einzigartige Positionierung der Marke. Mit Produkten, die sowohl das
sportliche Luxus-Segment als auch das sportliche Top-Premium-Segment
bedienen, kann der Sportwagenhersteller hohe Renditen im Top-Segment
erzielen und gleichzeitig skalieren. Dabei lÀsst sich das Unternehmen auch
in Zukunft von seinem Prinzip "Value over Volume" leiten. In Kombination mit
einer schlankeren, schnelleren und flexibleren Organisation sowie
effizienteren Prozessen strebt Porsche dabei eine deutlich niedrigere
Gewinnschwelle an, die bereits bei unter 200.000 Einheiten erreicht werden
soll. Mittelfristig strebt das Unternehmen eine operative
Konzernumsatzrendite von 10 bis 15 Prozent sowie eine Netto-Cashflow-Marge
Automobile von 9 bis 12 Prozent an. Das langfristige strategische Ziel liegt
bei 15 Prozent operative Konzernumsatzrendite und 12 Prozent
Netto-Cashflow-Marge Automobile.



"Mit unserer Strategie Sportwagenschmiede '35 verfolgen wir einen klaren
Plan. Oberstes Ziel ist es, unsere einzigartige Sportwagenmarke weiter zu
stĂ€rken - ĂŒber alle Modellreihen hinweg und mit neuen, begehrenswerten
Modellen in besonders margenstarken Segmenten", sagt Dr. Michael Leiters,
Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. "Mit unserer Strategie schaffen wir
die Voraussetzungen, um Porsche in drei Phasen deutlich effizienter,
produktiver und profitabler zu machen. Aktuell geht es vor allem darum,
Kosten zu senken und das Unternehmen finanziell robuster zu machen. Wichtige
Meilensteine haben wir bereits erreicht."



So wurde mit der Arbeitnehmerseite ein Zukunftspaket vereinbart, das neben
einem sozialvertrÀglichen Abbau von rund 9.000 Stellen auch eine
Standortsicherung fĂŒr die Stammbelegschaft bis 2035 umfasst. Auch bei der
Fokussierung auf das KerngeschĂ€ft wurden bereits wesentliche Maßnahmen
umgesetzt: darunter der Verkauf der Anteile an Rimac und Bugatti Rimac, das
Signing zum Verkauf der Beratungstochter MHP oder die geplante Stilllegung
der Entwicklungs- und ProduktionstÀtigkeiten der Cellforce Group sowie der
Porsche eBike Performance und Cetitec.



DarĂŒber hinaus wird Porsche von einem erweiterten Produktportfolio
profitieren. Dies beginnt mit den vollelektrischen 718 Boxster und Cayman
Modellen, die in ihrem ersten vollen Produktionsjahr 2028 den Absatz
unterstĂŒtzen sollen. Ebenfalls in 2028 wird ein neues SUV im B-Segment
vorgestellt, welches parallel zum aktuellen vollelektrischen Macan angeboten
werden soll. Das neue Fahrzeug mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieb
soll nach seinem Serien-Hochlauf in 2028 im Jahr 2029 einen spĂŒrbaren
Beitrag zu Umsatz und ProfitabilitĂ€t leisten. Anschließend sollen weitere
Produktneuheiten vor allem in den besonders margenstarken D- und E-Segmenten
folgen, die das Ergebnis nochmals verbessern sollen.



Dr. Michael Leiters: "Unsere Strategie fokussiert sehr stark auf die
mittelfristige Ambition, damit die Maßnahmen und damit verbundenen
Ergebnisse möglichst frĂŒh greifen. Der Begriff ,Sportwagenschmiede' ist
bewusst gewÀhlt, denn er umfasst alles, was Porsche in Zukunft auszeichnen
soll: Unseren Anspruch, in jedem Segment die sportlichsten Fahrzeuge
anzubieten, aber auch handwerkliches Können, bodenstÀndiges Denken und
unternehmerisches, wirtschaftliches Handeln. Unser Ziel ist es, fĂŒr alle
Interessengruppen attraktiv zu sein: fĂŒr unsere Kundinnen und Kunden, unsere
Belegschaft, unsere Partner und unsere Investoren."



Die Strategie Sportwagenschmiede '35 wird am Capital Markets Day in fĂŒnf
Kapiteln beschrieben: Marke & Kunde, Produkte & Technologien, Unternehmen &
Wertschöpfung sowie Grundlagen der Strategie und finanzielle Ambitionen.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Fakten zu den verschiedenen
Kapiteln:



Marke & Kunde



Porsche schÀrft seine IdentitÀt als Sportwagenmarke weiter. Dabei bleibt das
Unternehmen seinem Leitprinzip "Value over Volume" treu. QualitÀt ist die
unverzichtbare Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs von Porsche - bei
Produkten ebenso wie im Service. Denn das kommt bei den Kunden unmittelbar
an.



  * Die Marke Porsche zeichnet sich insbesondere durch Design, ExklusivitÀt,
    Performance, Heritage und Fahrspaß aus. Diese Werte bilden die Grundlage
    der einzigartigen Positionierung von Porsche.



  * Porsche verfĂŒgt wie kein anderer Hersteller ĂŒber eine einzigartige
    Positionierung zwischen sportlichem Top-Premium und sportlichem Luxus.
    Diese soll konsequent weiterentwickelt werden, um den Kunden weiterhin
    einen attraktiven Einstieg in die Marke zu ermöglichen und gleichzeitig
    gezielt in exklusivere und margenstÀrkere Segmente zu expandieren.



  * Porsche plant eine gezielt höhere Positionierung der Marke unter anderem
    durch ausgeweitete Individualisierungsangebote und eine Erweiterung des
    Produktportfolios in höherwertigen Segmenten. Damit möchte der
    Sportwagenhersteller etwa bei den Modellen an der Spitze des Angebots
    den durchschnittlichen Verkaufspreis mit einer entsprechenden
    Produktsubstanz mittelfristig um rund 20 Prozent steigern.



  * Porsche möchte systematisch sein Individualisierungsangebot mit dem Ziel
    erweitern, den Optionsumsatz pro Fahrzeug mittelfristig deutlich zu
    erhöhen. Über das Sonderwunsch-Programm plant Porsche, sein hochgradig
    individualisiertes Fahrzeugangebot auszubauen. Mittelfristig will
    Porsche die UmsÀtze aus diesem GeschÀft versechsfachen. Dies soll dazu
    beitragen, die AttraktivitÀt und ExklusivitÀt der Marke weiter zu
    steigern.



  * KĂŒnftig bĂŒndelt Porsche unter dem Begriff Home of Sports Cars seine
    AktivitÀten in den drei Bereichen Performance (inklusive Manthey),
    Exclusiveness (Sonderwunsch und Exclusive Manufaktur) und Heritage. Die
    Spitze des Hauses bildet das etablierte Sonderwunschangebot, das weiter
    skaliert werden soll.



  * In diesem Rahmen stÀrkt Porsche sein Performance-GeschÀft, indem es
    seinen Anteil an der Manthey Racing GmbH auf 67 Prozent erhöht hat.
    Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sportwagen-Dependance
    am NĂŒrburgring vertieft. Das gemeinsame Angebot soll weiter ausgebaut
    werden - von Performance-Kits und exklusiven Rennstreckenerlebnissen bis
    hin zu kompletten Fahrzeugkonzepten im Few-Off-Segment.



  * Zudem will Porsche mit einer QualitÀts-Initiative zweierlei erreichen:
    Die wahrnehmbare QualitÀt vor Kunde im Produkt und Service weiter
    steigern und gleichzeitig die Garantiekosten mittelfristig um bis zu 45
    Prozent senken.



Produkte & Technologien



Porsches Ziel ist es, seine Fahrzeuge noch exklusiver und begehrenswerter zu
machen. Um dies zu erreichen, fokussiert sich der Sportwagenhersteller bei
der Anzahl seiner Derivate und richtet sein Portfolio stÀrker auf attraktive
High-End-Segmente aus. Das klare Ziel: Porsche will in jedem Segment, in dem
der Hersteller antritt, das sportlichste Fahrzeug anbieten und dabei die
Gene des 911 ĂŒber alle Modellreihen hinweg noch stĂ€rker ausprĂ€gen.



  * StÀrkerer Fokus im Portfolio und höhere Effizienz: Porsche reduziert die
    KomplexitÀt des Portfolios, indem das Unternehmen etwa 20 Prozent
    weniger Modellvarianten anstrebt. Dadurch soll das Verkaufsvolumen pro
    Modellvariante mittelfristig um rund 30 Prozent steigen.



  * Umstellung auf margenstarke D/E-Segmente: Porsche will seine PrÀsenz in
    den oberen und widerstandsfÀhigeren D/E-Segmenten stÀrken - mit dem
    mittelfristigen Ziel, den Anteil der D/E-Modelle am Gesamtportfolio um
    rund 45 Prozent zu erhöhen.



  * Mehr exklusive Flaggschiff-Produkte und Top-End-Derivate: Porsche
    kĂŒndigt die Entwicklung einer Mittelmotor-Supersportwagenplattform an,
    die eine Modellreihe oberhalb der Sportwagen-Ikone 911 ermöglicht.



  * DarĂŒber hinaus wird das 911-Angebot im D-Segment mit hoch emotionalen
    911-Derivaten gestÀrkt.



  * Außerdem prĂŒft Porsche ein SUV im D-Segment oberhalb des Cayenne. All
    dies mit dem Ziel, die AttraktivitÀt, ExklusivitÀt und RentabilitÀt des
    Portfolios zu erhöhen.



  * Äußerst attraktives Produktportfolio: Bis 2030 plant Porsche, jedes Jahr
    mindestens ein markenprÀgendes neues Produkt auf den Markt zu bringen.
    Zusammen mit den zusÀtzlichen Produktverbesserungen in den bestehenden
    Modelllinien wird dies die Grundlage fĂŒr ein Portfolio legen, das mehr
    denn je fĂŒr ein exklusives, emotionales und unverkennbares Porsche
    Sportwagenerlebnis steht.



  * Porsche hÀlt am Antriebs-Dreiklang fest, stellt den Kunden noch stÀrker
    in den Mittelpunkt und entwickelt seine Antriebs-Strategie weiter.
    Porsche kĂŒndigt Investitionen in markenprĂ€gende
    Verbrenner-/PHEV-Antriebe und die nÀchste Generation einer
    Batterietechnologie an.



  * Sportlichstes Auto in jedem Porsche-relevanten Segment durch
    markenprÀgende Technologien: Porsche stÀrkt die Sportwagen-DNA in allen
    zwei- und viertĂŒrigen Modellserien und ĂŒber alle Antriebskonzepte
    hinweg.



  * Resiliente Plattformstrategie mit starken Partnern: Porsche intensiviert
    seine Zusammenarbeit mit Audi durch den Einsatz der PPE- und
    PPC-Plattformen. Dadurch werden Entwicklungsressourcen effizienter
    genutzt und gleichzeitig der einzigartige Charakter jeder Marke durch
    spezifische Markentechnologien und -merkmale bewahrt.



Unternehmen & Wertschöpfung



FĂŒr Unternehmen und Wertschöpfung gilt das folgende mittelfristige Zielbild:
Porsche senkt seine Gewinnschwelle und macht sich widerstandsfÀhiger, indem
die Organisation und die Prozesse schneller, flexibler und produktiver
werden. Das Unternehmen verkĂŒrzt die Entwicklungszeiten und nutzt Synergien
in der Beschaffung. Porsche senkt seine Produktionskosten und optimiert
seine Vertriebsstruktur.



  * Porsche strebt an, seine Entwicklungskosten fĂŒr zukĂŒnftige Modellreihen
    um bis zu 20 Prozent zu senken. Dies soll vor allem durch deutlich
    kĂŒrzere Entwicklungszeiten, erweiterte interne KapazitĂ€ten, einen
    modulareren Entwicklungsprozess und eine geringere KomplexitĂ€t ĂŒber die
    Modellreihen hinweg erreicht werden.



  * Die Tochterunternehmen Porsche Engineering und Porsche Digital werden zu
    Porsche Technologies: Der Zusammenschluss soll Porsches weltweite
    Entwicklungskompetenzen stÀrken mit dem Ziel, das globale Know-how bei
    geringeren Kosten noch besser zu nutzen.



  * Porsche plant, seine Personalkosten in der Fertigung mittelfristig um
    bis zu 30 Prozent zu senken. Weitere Potenziale ergeben sich durch
    Prozessoptimierungen, produktionsorientiertes Produktdesign und die
    flexible Herstellung verschiedener Modelle auf derselben
    Produktionslinie.



  * Die Verkaufs- und Vertriebskosten sollen unter anderem durch eine
    effizientere Organisation mittelfristig um 20 Prozent gesenkt werden -
    beispielsweise durch die Reduzierung der Vertriebsregionen von fĂŒnf auf
    vier, kosteneffizientere Vertriebsprozesse sowie Effizienzsteigerungen
    in der Distributoren- und Handelsorganisation.



  * Durch ein umfassendes Materialkostenprogramm sollen die
    Materialeinzelkosten fĂŒr neue Fahrzeugprojekte um rund 10 Prozent
    gegenĂŒber bisherigen Planungen reduziert werden. Dies soll insbesondere
    durch eine Erhöhung des Gleichteileanteils, Fokussierung auf
    markendifferenzierende UmfÀnge und stÀrkere Hebung von Synergien im
    Partner-/Konzernverbund erreicht werden.



Grundlagen der Strategie



Die Grundlagen bilden das Fundament fĂŒr die drei Pfeiler der Strategie
Sportwagenschmiede '35. Wesentliche Elemente sind die Fokussierung auf das
KerngeschÀft und eine Verschlankung der Organisation. Das Zukunftspaket
spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die darin vereinbarten Maßnahmen tragen
dazu bei, die Personalkosten zu senken und die ProduktivitÀt zu steigern.
Schlanke Managementstrukturen und schnellere Entscheidungen sollen das
Unternehmen agiler und effektiver machen. DiesbezĂŒglich plant Porsche unter
anderem Folgendes:



  * Die Managementpositionen werden mittelfristig um 40 Prozent verringert.



  * Insgesamt wird die Belegschaft im direkten und indirekten Bereich
    mittelfristig um 25 Prozent reduziert - mit einem strategischen Ziel von
    30 Prozent.



  * Die Personalkosten werden darĂŒber hinaus um zirka 10 Prozent gesenkt
    aufgrund der Maßnahmen im Rahmen des Zukunftspakets.



  * Porsche belohnt Leistung, Eigenverantwortung und BeitrÀge zum
    kollektiven Erfolg. Boni und Sonderzahlungen werden daher enger mit dem
    persönlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens
    verknĂŒpft. DarĂŒber hinaus plant Porsche den Gremien die EinfĂŒhrung eines
    Mitarbeiteraktienprogrammes fĂŒr 2028 vorzuschlagen.



Finanzielle Ambitionen



Mit der Strategie Sportwagenschmiede '35 möchte Porsche seine
WettbewerbsfÀhigkeit stÀrken, den Fokus auf Wertschöpfung schÀrfen (Value
over Volume) sowie die Kapitaleffizienz und die Cash-Generierung weiter
steigern. Porsches Ambition lautet: Das Umsatzwachstum soll das
Absatz-Wachstum ĂŒbertreffen, das Ergebniswachstum soll das Umsatzwachstum
ĂŒbertreffen und die Cash-Generierung soll ĂŒberproportional zunehmen. "Die
angestrebte Verbesserung von ProfitabilitÀt und Cash-Generierung basiert
dabei auf einem höheren Wert je Fahrzeug, einem attraktiveren Produktmix
sowie einer nachhaltig effizienteren Kosten- und Kapitalbasis", erlÀutert
Dr. Jochen Breckner, Vorstand fĂŒr Finanzen und IT. Die mittelfristigen und
langfristigen strategischen Finanz-Ambitionen ergeben sich als unmittelbare
Konsequenz dieser PrioritÀten.



  * Die Strategie Sportwagenschmiede '35 treibt Porsches RentabilitÀt,
    Kapitaleffizienz und Cash-Generierung voran. Mittelfristig bestÀtigt
    Porsche die Ambition einer operativen Konzernumsatzrendite von 10 bis 15
    Prozent.



  * Zudem hat Porsche sich nun eine mittelfristige Netto-Cashflow-Marge
    Automobile von 10 bis 12 Prozent als Ambition gesetzt. Grundlage hierfĂŒr
    ist neben der soliden Planung, die die heute bekannten
    Belastungsfaktoren bereits berĂŒcksichtigt, die Kombination aus
    steigender ProfitabilitÀt und sinkender KapitalintensitÀt, die die
    Cash-Conversion strukturell verbessert.



  * Um das obere Ende dieser Ambitionen zu erreichen, ist ein besseres
    makroökonomisches, geopolitisches und regulatorisches Umfeld
    erforderlich - und/oder die erfolgreiche Umsetzung von weiteren
    Wertschöpfungsinitiativen.



  * Beim Konzernumsatz strebt Porsche mittelfristig 41 bis 45 Milliarden
    Euro an.



  * Als langfristiges strategisches Ziel strebt Porsche eine operative
    Konzernumsatzrendite von 15 Prozent und eine Netto-Cashflow-Marge
    Automobile von 12 Prozent an.



  * Die starke Cash-Generierung schafft zusÀtzliche strategische und
    finanzielle FlexibilitĂ€t fĂŒr Investitionen in das KerngeschĂ€ft, eine
    StĂ€rkung der Bilanz durch mögliche weitere PensionszufĂŒhrungen und
    attraktive AusschĂŒttungen an die AktionĂ€re. Die Dividendenpolitik sieht
    eine AusschĂŒttungsquote von 50 Prozent oder mehr des Konzerngewinns nach
    Steuern vor.



  * Die Strategie Sportwagenschmiede '35 soll Porsche strukturell
    widerstandsfÀhiger machen. Die Gewinnschwelle soll bereits bei weniger
    als 200.000 verkauften Fahrzeugen erreicht werden. Dem liegt eine sehr
    konservative China-Planung zugrunde.



  * Mit einer angestrebten NettoliquiditÀt von 15 bis 20 Prozent des
    Automobilumsatzes sorgt Porsche fĂŒr eine starke Bilanz.



  * Nach dem erwarteten Höhepunkt der Investitionen im Jahr 2026 sollen
    Investitionen sowie die Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung
    mittelfristig deutlich zurĂŒckgehen. Ziel ist dabei nicht allein ein
    niedrigeres Investitionsniveau, sondern ein fokussierterer Ansatz mit
    höherer Ausgabendisziplin.



DISCLAIMER



Diese Pressemitteilung enthÀlt zukunftsgerichtete Aussagen und
Informationen, die die gegenwÀrtigen EinschÀtzungen der Dr. Ing. h.c. F.
Porsche AG hinsichtlich zukĂŒnftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese Aussagen
unterliegen zahlreichen Risiken, Unsicherheiten und Annahmen. Sie basieren
auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der wirtschaftlichen, politischen
und rechtlichen Rahmenbedingungen in einzelnen LĂ€ndern, Wirtschaftsregionen
und MĂ€rkten, insbesondere in der Automobilindustrie. Diese Annahmen wurden
auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfĂŒgbaren
Informationen getroffen und von uns zu diesem Zeitpunkt als realistisch
angesehen.



Sollten sich einzelne dieser Risiken und Unsicherheiten verwirklichen oder
sollten sich die den zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegenden
Annahmen als unrichtig erweisen, können die tatsÀchlichen Ergebnisse
wesentlich von denjenigen abweichen, die Porsche AG in diesen Aussagen
ausdrĂŒcklich oder implizit zum Ausdruck bringt.



Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen
basieren ausschließlich auf den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
bestehenden UmstÀnden. Wir aktualisieren zukunftsgerichtete Aussagen nicht
nachtrÀglich. Solche Aussagen gelten zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung
und können durch spĂ€tere Entwicklungen ĂŒberholt werden.



Diese Informationen stellen weder ein Angebot zum Tausch oder Verkauf noch
eine Aufforderung zum Tausch oder Kauf von Wertpapieren dar.




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   Internet:       https://www.porsche.com/international/
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