FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft veröffentlicht Halbjahresbericht - Ăbernahmen stĂŒtzen Umsatz und Ergebnisentwicklung
26.03.2026 - 09:44:53 | dgap.de| FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Quartals-/Zwischenmitteilung 26.03.2026 / 09:44 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.  Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2025/2026 mit 37,7 Mio. EUR rund 6 % ĂŒber Vorjahreswert (VJ: 35,6 Mio. EUR) Konzern-EBIT verbessert auf 0,4 Mio. EUR (VJ: 0,2 Mio. EUR) Auftragsbestand zum 31. Dezember 2025 bei 44,9 Mio. EUR (30. Juni 2025: 50,0 Mio. EUR) Restrukturierungsbedarf bei Tochtergesellschaften FORTEC Integrated und FORTEC US Potenzielle zahlungs- und nicht zahlungswirksame Kostenrisiken im GeschĂ€ftsjahr identifiziert Ergebnisprognose fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025/2026 angepasst Effizienz- und Restrukturierungsprogramm soll Grundstein zur RĂŒckkehr auf profitablen Wachstumspfad legen Germering, 26. MĂ€rz 2026. Die FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft hat heute den Halbjahresbericht fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025/2026 (Berichtszeitraum: 1. Juli 2025 â 31. Dezember 2025) veröffentlicht und blickt auf einen akquisebedingten Umsatzanstieg zurĂŒck. Obwohl die ersten sechs Monate des laufenden GeschĂ€ftsjahres von einer verhaltenen Performance im Bereich der Datenvisualisierung und Druck von Lieferantenseite im Bereich der Stromversorgungen geprĂ€gt waren, konnte auch das Konzern-EBIT leicht gesteigert werden. Mit 37,7 Mio. EUR (VJ: 35,6 Mio. EUR) lag der Konzernumsatz um 6 % ĂŒber dem Vorjahr, was hauptsĂ€chlich auf die Akquisition der Nottrot B.V. zurĂŒckzufĂŒhren ist. Das EBIT des Konzerns konnte bezogen auf das Halbjahr mit rund 0,4 Mio. EUR (VJ: 0,2 Mio. EUR) leicht gesteigert werden. Der PeriodenĂŒberschuss zum Halbjahr lag mit 0,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (VJ: 0,2 Mio. EUR). Der Auftragsbestand sank von 50,0 Mio. EUR zum 30. Juni 2025 auf 44,9 Mio. EUR zum 31. Dezember 2025 und unterstreicht damit die schwierigen Rahmenbedingungen fĂŒr das GeschĂ€ft. Dennoch konnte im Berichtszeitraum wertvolle Vorarbeit fĂŒr zwei im Januar 2026 realisierte AuftrĂ€ge im unteren Millionenbereich geleistet werden. âDas erste Halbjahr hat gezeigt, dass unser KerngeschĂ€ft zwar grundsĂ€tzlich profitabel ist, wir aber insgesamt deutlich hinter unseren Möglichkeiten zurĂŒckbleiben. Das wollen und werden wir Ă€ndern und dabei auch den zukĂŒnftigen Vorstand mit einbeziehen, um eine langfristig stabile und profitable Weiterentwicklung von FORTEC zu ermöglichenâ, erklĂ€rt Henrik Christiansen, CFO der FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft. Das erste Halbjahr stand operativ im Zeichen der Integration der Akquisitionen Nottrot B.V. und Advantec Electronics B.V. in den Benelux-Staaten. Zudem hat der Vorstand im Rahmen einer Bestandsaufnahme einen erhöhten Restrukturierungsbedarf sowie potenzielle finanzielle Risiken innerhalb der Unternehmensgruppe festgestellt und als Folge davon ein Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm initiiert. Das standortĂŒbergreifende Programm wird derzeit gemeinsam mit externen Beratern erarbeitet und in den kommenden Monaten kommuniziert und umgesetzt. Es betrifft die Anpassung von PersonalkapazitĂ€ten, die ĂberprĂŒfung der wesentlichen Standorte auf ProfitabilitĂ€t sowie die Restrukturierung der Tochtergesellschaften FORTEC Integrated und FORTEC US. Daraus können zusĂ€tzlich auch nicht zahlungswirksame Aufwendungen aus Impairments sowie Wertberichtigungen auf VermögensgegenstĂ€nde infolge der verĂ€nderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entstehen. In diesem Zusammenhang rechnet der Vorstand mit zahlungswirksamen Aufwendungen fĂŒr Abfindungen sowie Restrukturierungs- und Beratungskosten in einer GröĂenordnung von etwa 1,0 Mio. EUR bis 1,5 Mio. EUR. Die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen werden voraussichtlich ebenfalls im unteren einstelligen Millionenbereich liegen, sind derzeit jedoch nicht hinreichend sicher quantifizierbar. Aus diesem Grund hat der Vorstand am 24. MĂ€rz 2026 die Prognose fĂŒr das Gesamtjahr angepasst. Demnach geht der Vorstand nun von einem prognostizierten Konzernumsatz zwischen 76 Mio. EUR und 80 Mio. EUR (bisher: 80 Mio. EUR bis 85 Mio. EUR) sowie einem ausgeglichenen bis leicht positiven operativen EBIT (bereinigt um Einmaleffekte) aus. Das unbereinigte EBIT wird aufgrund der zu erwartenden Einmaleffekte im negativen Bereich liegen (bisher: 0,9 Mio. EUR bis 2,1 Mio. EUR), ist jedoch aufgrund der genannten Unsicherheiten derzeit nicht konkret bezifferbar. Diese Prognose ist durch die aktuellen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Unsicherheiten erschwert und unterliegt entsprechenden Risiken. Der aktuelle Krieg in der Golfregion zwischen den USA/Israel und IRAN hat zwar nur eingeschrĂ€nkt direkte Auswirkungen auf FORTEC, jedoch sind mittelbare EinflĂŒsse durch eine massive Verunsicherung in der Wirtschaft sowie in Bezug auf die Logistik feststellbar. Zudem rechnet der Konzern aufgrund von voraussichtlich wieder erhöhten Inflationsraten mit steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die unabhĂ€ngig vom Umsatz sind, wie beispielsweise im Energiebereich. Die Organe werden die potenziellen Belastungen und Risiken fĂŒr FORTEC weiter analysieren sowie die erforderlichen GegenmaĂnahmen festlegen. Infolge der VerĂ€nderungen innerhalb des Managements sowie der angekĂŒndigten Neubesetzung des Vorstands kann dieser Prozess bis in das neue GeschĂ€ftsjahr andauern und soll möglichst unter Einbeziehung der neuen Vorstandszusammensetzung erfolgen. Dieser wird vor dem Hintergrund der weiteren konjunkturellen Entwicklung sowie der Anpassung der kurzfristigen Prognose die bisherige Aussage zur mittelfristigen Prognose fĂŒr das Jahr 2030 und die weiteren Umsatzziele dann ebenfalls erneut bewerten. âFORTEC blickt auf ein herausforderndes erstes Halbjahr zurĂŒck und wir mĂŒssen davon ausgehen, dass wir zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ein negatives Ergebnis ausweisen werden. Mit dem geplanten Effizienz- und Restrukturierungsprogramm und einer gleichzeitigen Vorsorge fĂŒr finanzielle Risiken stellen wir das Unternehmen aber fĂŒr eine erfolgreiche Zukunft auf und können die bestehenden UnwĂ€gbarkeiten abbauen. ErklĂ€rtes Ziel ist es, FORTEC wieder dauerhaft auf ein attraktives ProfitabilitĂ€tsniveau zurĂŒckzufĂŒhrenâ, kommentiert Ulrich Ermel, COO der FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft.  Wesentliche Ertragskennzahlen Â
Phone: +49 89 894450 232 aktie@fortecag.de | www.fortecag.de Die FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft (ISIN Aktie: DE0005774103, WKN: 577410) mit Sitz in Germering wurde 1984 als international tĂ€tiger Distributor von Standardlösungen im Bereich Stromversorgungen, Embedded-Systems und Displays gegrĂŒndet. DarĂŒber hinaus bietet die FORTEC Gruppe heute kundenspezifische Entwicklungen und komplette Systementwicklungen an. Seit April 2020 ist die FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft als Holding fĂŒr die Steuerung der verbundenen Unternehmen, die Strategie des Konzerns und wesentliche Teile der Administration zustĂ€ndig. Die FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft hat Tochterunternehmen in Deutschland, in der Schweiz, in UK, in den USA und den Niederlanden.  Aus GrĂŒnden der besseren Lesbarkeit wurde im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum gewĂ€hlt. SelbstverstĂ€ndlich sind alle Geschlechter ohne jedwede Diskriminierungsabsicht gleichermaĂen angesprochen.   26.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, ĂŒbermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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