GesprÀche zu KNDS-Einstieg: Regierung strebt 50 Prozent an
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 13:34 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Wir sind hier in guten GesprĂ€chen mit der Familie", sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums in Berlin. Deutschland wolle auf Augenhöhe mit Frankreich agieren und strebe deshalb ebenfalls eine Beteiligung von 50 Prozent an. Zu Vertragsdetails könne sie sich aktuell nicht Ă€uĂern, da die Verhandlungen noch liefen.
Der französisch-deutsche Panzer- und GeschĂŒtzhersteller KNDS produziert unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 und die Panzerhaubitze 2000. Er ist nach frĂŒheren Angaben des Verteidigungsministeriums einer der gröĂten Auftragnehmer der Bundeswehr. Ein Einstieg des Bundes soll Technologien, ArbeitsplĂ€tze und Standorte sichern. Zuletzt hatte das "Handelsblatt" berichtet, die Beteiligung solle noch im November unterschriftsreif sein.
KNDS entstand 2015 durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter, das KĂŒrzel geht auf KMW Nexter Defense Systems zurĂŒck. Aktuell befindet sich KNDS jeweils zur HĂ€lfte im Eigentum der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann sowie des französischen Staates. Der Konzern beschĂ€ftigt gut 11.000 Menschen und erzielte im GeschĂ€ftsjahr 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro.
