Pressemitteilung, Ergebnissen

vbw Pressemitteilung zu den Ergebnissen der PISA-Studie: Schlechtes deutsches Abschneiden in KernfÀchern - vbw sieht Handlungsbedarf

05.12.2023 - 13:21:25

ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Emittent / Herausgeber: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges


05.12.2023 / 13:21 CET/CEST
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Schlechtes deutsches Abschneiden in KernfÀchern: vbw sieht Handlungsbedarf
Brossardt: „FĂŒr internationale WettbewerbsfĂ€higkeit BildungsqualitĂ€t verbessern“

(MĂŒnchen, 05.12.2023) Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht angesichts des schlechteren Abschneidens deutscher SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in der aktuellen PISA-Studie bei den Kompetenzen Lesen, Schreiben und Naturwissenschaften akuten Handlungsbedarf. vbw HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt betont: „Die Ergebnisse offenbaren, dass das Bildungsniveau in Deutschland weiter abfĂ€llt. Diese Entwicklung ist bedenklich. Es ist wichtig, dass wir zĂŒgig gegensteuern, indem wir die BildungsqualitĂ€t flĂ€chendeckend verbessern, denn unsere Kinder und Jugendlichen sind die FachkrĂ€fte von morgen. Wir mĂŒssen ihnen schulartĂŒbergreifend hochwertige und individualisierte Bildungsangebote zur VerfĂŒgung stellen, damit wir als Bildungs- und Wirtschaftsstandort langfristig international wettbewerbsfĂ€hig bleiben.“

Mit Blick auf den aktuellen Bildungstrend 2022 des Instituts fĂŒr QualitĂ€tsentwicklung im Bildungswesen (IQB) erweist sich das bayerische Bildungssystem zwar als traditionell stark. So erreichten die bayerischen NeuntklĂ€ssler 2022 in den FĂ€higkeiten Orthografie mit 494 Punkten (Bundesdurchschnitt: 469 Punkte) und Zuhören mit 477 Punkten (Bundesdurchschnitt: 456 Punkte) jeweils SpitzenplĂ€tze. Gleichzeitig haben aber unter den bayerischen Jugendlichen im Fach Deutsch beispielsweise beim Lesen 11,5 Prozent und beim Zuhören 13,4 Prozent die Mindeststandards fĂŒr den ersten Schulabschluss, also die Haupt- beziehungsweise Mittelschule, nicht erreicht. „Das zeigt, dass das stark schwankende Bildungsniveau auch vor bayerischen Klassenzimmern nicht Halt macht. Darum ist es wichtig, dass wir fĂŒr mehr Partizipationsgerechtigkeit sorgen, indem wir den Unterricht differenzieren und die Kinder und Jugendlichen so frĂŒhzeitig und so individuell wie möglich fördern“, so Brossardt.

Insbesondere bei der Digitalisierung sieht die vbw noch Potenziale, die gehoben werden können. Brossardt betont: „Wir mĂŒssen den pandemiebedingten Digitalisierungsschub nutzen und die Entwicklung weiter vorantreiben, indem wir digitale Lehr- und Lernformate in unserem Bildungssystem als ‚New Normal‘ verankern und so die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler noch individueller bei ihrem Lernprozess unterstĂŒtzen.“

Kontakt: Stefanie Eizenberger, Tel. 089-551 78-370, E-Mail: [email protected]
 


Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group AG.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Sprache: Deutsch
Unternehmen: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
MĂŒnchen 80333
Deutschland
Internet: https://www.ibw-bayern.de/
EQS News ID: 1789771

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=1789771&application_name=news&site_id=trading-house
@ dgap.de