Pressemitteilung des Roman Herzog Instituts (RHI): Nachwuchswissenschaftlerinnen mit hochdotiertem Forschungspreis ausgezeichnet
11.06.2024 - 17:07:27| Emittent / Herausgeber: ibw â Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges 11.06.2024 / 17:07 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Nachwuchswissenschaftlerinnen mit hochdotiertem Forschungspreis ausgezeichnet Rodenstock: âSoziale Marktwirtschaft ist Grundlage fĂŒr Wohlstand und ZukunftsfĂ€higkeitâ (MĂŒnchen, 11.06.2024). Das Roman Herzog Institut (RHI) hat im Rahmen einer Festveranstaltung im Literaturhaus MĂŒnchen drei herausragende ForschungsbeitrĂ€ge junger Wissenschaftlerinnen mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2024 ausgezeichnet. Mit insgesamt 35.000 Euro Preisgeld ist der interdisziplinĂ€re Forschungspreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI, erklĂ€rte: âDas System der sozialen Marktwirtschaft ist Grundlage fĂŒr unseren Wohlstand und unsere ZukunftsfĂ€higkeit. Die heute ausgezeichneten drei Wissenschaftlerinnen liefern mit ihrer Forschungsarbeit erstklassige und wertvolle Impulse fĂŒr modernes, resilientes und zukunftssicheres Wirtschaften. Mit dem Roman Herzog Forschungspreis wĂŒrdigen wir ihre TĂ€tigkeit.â Wolfram Hatz, PrĂ€sident der vbw â Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: âDie PreistrĂ€gerinnen verknĂŒpfen theoretische Lösungen mit praxisnahen Handlungsempfehlungen. Wir als vbw schĂ€tzen den Wert ihrer Forschungsarbeit in besonderem MaĂe, denn fĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit unseres Wirtschaftsstandortes sind wir auf diese wissenschaftlich fundierten Impulse dringend angewiesen. Darum fördern wir den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft aus voller Ăberzeugung.â Prof. Dr. Veronika Grimm hielt als Mitglied des SachverstĂ€ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ihre Festrede âMultiple Krisen und Resilienz. Was muss der Staat leisten und was nicht?â. Sie erklĂ€rte: âGerade in einer von geopolitischen Dynamiken und groĂen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen so geprĂ€gten Zeit wie dieser ist es wichtig, dass wir uns auf die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft zurĂŒckbesinnen. Leistung als Grundlage fĂŒr soziale Sicherheit muss wieder in den Fokus der Gesellschaft rĂŒcken.â  Die drei PreistrĂ€gerinnen 2024 und ihre wissenschaftlichen Arbeiten: Mit dem ersten Preis und einem Preisgeld von 20.000 Euro wurde in diesem Jahr Frau Dr. Christina Langer von der amerikanischen Standford University fĂŒr ihre Dissertation âMicro-Level Perspectives on the Future of Work â New Evidence on Workersâ Skill Returns and Firmsâ Skill Demandâ ausgezeichnet. Darin untersucht sie die Rolle neuer SchlĂŒsselfertigkeiten auf dem sich durch die Transformation rasch wandelnden Arbeitsmarkt. Dr. Langer war vor ihrem Engagement an der Stanford University unter anderem fĂŒr das Institut fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Katholische UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt sowie das MĂŒnchner ifo-Institut tĂ€tig. Den zweiten Preis und ein Preisgeld von 10.000 Euro erhielt Dr. rer. pol. Charlotte Gerling von der BTU Cottbus Senftenberg. Sie promovierte dort mit ihrer Forschungsarbeit âĂkonomie der Klimaanpassung zum Schutz der biologischen Vielfaltâ am Lehrstuhl fĂŒr Volkswirtschaftslehre, insbesondere Umweltökonomie. In ihrer Forschungsarbeit beleuchtet sie den Klimawandel als einen der maĂgeblichen Faktoren fĂŒr das fortschreitende Artensterben. Dabei zeigt sie die Wechselwirkung eines gelingenden Artenschutzes mit den Prinzipien der Ăkosozialen Marktwirtschaft auf. Der dritte Preis mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wurde an Dr. Sonja Katharina Heitzer LL.M. von der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen fĂŒr ihre Forschungsarbeit âMessing with the Regulator â Gerichtliche Verwaltungskontrolle als Herausforderung in der sozialen Marktwirtschaftâ verliehen. Sie arbeitet in ihrer Forschung den Stellenwert von gerichtlicher Verwaltungskontrolle als wichtiges Instrument fĂŒr eine funktionierende soziale Marktwirtschaft heraus. Die Gerichte seien auf die Unternehmen als KlĂ€ger angewiesen, da sie nicht eigeninitiativ handeln können. Ausschreibung fĂŒr Roman Herzog Forschungspreis 2025 Im Rahmen der Preisverleihung wies das RHI auf die Ausschreibung des Forschungspreises in 2025 hin. Bis zum 31.12.2024 können hierfĂŒr Dissertationen und Habilitationen eingereicht werden. Selbstbewerbungen sind ebenso möglich wie VorschlĂ€ge von FakultĂ€ten und Instituten. Prof. Rodenstock betonte: âIch freue mich auf Bewerbungen aus den verschiedensten Fachdisziplinen fĂŒr den nĂ€chsten Roman Herzog Forschungspreis. Wichtig ist fĂŒr uns dabei nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft. Wir zeichnen Arbeiten aus, die durch PraxisnĂ€he und konkrete Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse ĂŒberzeugen.â Das Roman Herzog Institut Das Roman Herzog Institut setzt sich als Think Tank mit den GegenstĂ€nden Werte, FĂŒhrung und Zukunft auseinander. Schwerpunkte im Jahr 2024 sind das VerhĂ€ltnis von âDemokratie und Autokratieâ sowie âGute FĂŒhrung auf strategischer Ebeneâ. Dazu lĂ€dt das Institut Expert*innen verschiedenster Disziplinen nach MĂŒnchen ein. Neben der Herausgabe eigener Publikationen und der Ausrichtung wissenschaftlicher Veranstaltungen geht das Institut in seinen YouTube- und Podcast-Formaten mit bekannten Wissenschaftler*innen in die Tiefe der Themen und ihrer Forschung. Sie finden die digitalen Inhalte des Roman Herzog Instituts hier auf YouTube. Weitere Informationen zum RHI, seinen Publikationen und Veranstaltungen finden Sie hier.  Kontakt: Stefanie Eizenberger, Tel. 089-551 78-370, E-Mail: stefanie.eizenberger@ibw-bayern.de  Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group AG. Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. |
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