Intel, US4581401001

Intel-Aktie zwischen Serverboom und PC-Korrektur

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:27 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Intel-Aktie bleibt zwischen krÀftiger Servernachfrage und einer beschleunigten PC-Korrektur gespalten. Der Q4-Ausblick setzt den Gewinn unter Druck.

Intel zwischen ServerstÀrke und PC-SchwÀche

  • Intel steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar.
  • Das GeschĂ€ft mit Data Center und kĂŒnstlicher Intelligenz wuchs deutlich, wĂ€hrend der PC-Bereich unter Speicherkosten und knappen IT-Budgets litt.
  • FĂŒr das vierte Quartal stellt der Konzern 15,0 bis 16,0 Milliarden US-Dollar Umsatz und 0,25 US-Dollar bereinigten Gewinn je Aktie in Aussicht.
Intel, US4581401001, Illustration mit AI erstellt.

Intel hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, starke Zahlen fĂŒr das dritte Quartal vorgelegt, zugleich aber vor einer anhaltenden SchwĂ€che im PC-Markt gewarnt. Der aktuelle Realtime-Kurs der Intel-Aktie lag am Dienstag, 3. November, um 18:19 Uhr bei Lang & Schwarz bei 54,62 Euro.

Nach Angaben von Morningstar stieg der Umsatz im dritten Quartal um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,52 US-Dollar, wÀhrend das berichtete Ergebnis je Aktie bei 0,60 US-Dollar lag.

ServergeschÀft wÀchst, PCs bremsen

Das GeschĂ€ft mit Data Center und kĂŒnstlicher Intelligenz legte im Jahresvergleich um 78 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar zu. Gleichzeitig sank der Umsatz im Bereich Client Computing und Physical AI um 5 Prozent auf 8,1 Milliarden US-Dollar. Intel verwies auf höhere Speicherpreise, begrenzte VerfĂŒgbarkeit und knappe IT-Budgets. Kunden bauen ihre LagerbestĂ€nde ab, weil die Nachfrage nach PCs nachlĂ€sst.

FĂŒr das vierte Quartal erwartet Intel einen Umsatz von 15,0 bis 16,0 Milliarden US-Dollar. Die Prognose sieht einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,25 US-Dollar und eine bereinigte Bruttomarge von 38,0 Prozent vor. Finanzchef David Zinsner rechnet damit, dass die PC-SchwĂ€che mindestens bis in die erste HĂ€lfte des Jahres 2027 anhĂ€lt.

KapazitĂ€t bleibt zentraler PrĂŒfstein

Management und Anleger richten den Blick zugleich auf die LieferfĂ€higkeit bei Xeon-Prozessoren. Intel sieht robuste Nachfrage im Rechenzentrums- und KI-GeschĂ€ft, muss dafĂŒr aber zusĂ€tzliche KapazitĂ€t bereitstellen. Der Konzern plant weiterhin Investitionen in Fertigung und Betriebskapital, was den kurzfristigen Mittelzufluss belastet.

FĂŒr Anleger entsteht damit ein zweigeteiltes Bild: Das ServergeschĂ€ft liefert Wachstumsimpulse, wĂ€hrend die PC-Korrektur und die niedrigere Q4-Prognose die kurzfristige Ertragsentwicklung begrenzen.

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  • Lang & Schwarz: 54,62 Euro am Dienstag, 3. November 2026, 18:19 Uhr

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