JOST Werke SE, DE000JST4000

JOST mit Rekordquartal Q1 2026: JOST steigert Umsatz und Ergebnis deutlich und erreicht strategischen Profitabilitätskorridor

13.05.2026 - 08:00:14 | dgap.de

JOST Werke SE / DE000JST4000

JOST Werke SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung


13.05.2026 / 08:00 CET/CEST
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   JOST steigert Umsatz: Umsatz steigt um 12 % auf 417,0 Mio. EUR mit organischem Wachstum von 9 % als Haupttreiber (Q1 2025: 373,7 Mio. EUR) Organisches Wachstum und Synergien stärken Profitabilität: Bereinigtes EBIT wächst um 23 % auf 44,1 Mio. EUR (Q1 2025: 35,7 Mio. EUR) und bereinigte EBIT-Marge verbessert sich auf 10,6 % (Q1 2025: 9,6 %) Bereinigtes Ergebnis nach Steuern steigt: Bereinigtes Ergebnis nach Steuern steigt um 17 % auf 28,3 Mio. EUR (Q1 2025: 24,2 Mio. EUR). Bereinigtes Ergebnis je Aktie wächst: Auch unter Berücksichtigung der im Q1 2026 gestiegenen Aktienanzahl wuchs das bereinigte Ergebnis je Aktie um 12 % auf 1,81 EUR (Q1 2025: 1,62 EUR). Leverage zurück im Zielkorridor von 1.0x-2.0x: Die Leverage-Ratio verbesserte sich stark auf 1,75x (31. Dezember 2025: 2,27x) Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt   Neu-Isenburg, 13. Mai 2026. Die JOST Werke SE („JOST”), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten und anwendungskritischen Systemen für die On- und Off-Highway Nutzfahrzeugindustrie, hat heute die finalen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 veröffentlicht. Joachim Dürr, Vorstandsvorsitzender der JOST Werke SE, sagt: „Wir haben im 1. Quartal 2026 einen neuen Rekord bei Umsatz und operativem Ergebnis erwirtschaftet. Alle Regionen und Geschäftsbereiche haben positiv zum organischen Wachstum beigetragen. Die konsequente Umsetzung der Hyva?Integration und der Hochlauf der Synergien entfalteten ihre Wirkung im Laufe des Quartals weiter und ermöglichten es uns, unser profitables Wachstum weiter auszubauen. So konnten wir mit einer bereinigten EBIT-Marge von 10,6 % nur ein Jahr nach der Hyva-Übernahme in unseren strategischen Profitabilitätskorridor von 10% bis 12% zurückkehren. Der gute Auftakt in das Jahr 2026, das weiterhin durch ein volatiles Marktumfeld geprägt war, zeigt, dass wir mit unserer Strategie AMBITION 2030 die richtigen Weichen gestellt haben.“   JOST steigert Umsatz und Ergebnis im 1. Quartal 2026 JOST ist stark in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Der Konzernumsatz stieg um 11,6 % auf 417,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (Q1 2025: 373,7 Mio. EUR). Darin enthalten sind Übernahmeeffekte in Höhe von 39,1 Mio. EUR, da im Vorjahr die Hyva Gruppe nur anteilig ab dem 1. Februar 2025 berücksichtigt wurde. Demgegenüber waren im 1. Quartal des Vorjahres noch Umsatzerlöse von 14,6 Mio. EUR aus dem mittlerweile veräußerten Cranes-Geschäft enthalten. Bereinigt um Übernahme- und Währungseffekte konnte JOST den organischen Konzernumsatz im 1. Quartal 2026 um 9,0 % gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Der Umsatz im Geschäftsbereich Transport stieg um 2,6 % auf 210,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (Q1 2025: 204,9 Mio. EUR), währungsbereinigt stieg der Umsatz im Transport um 6,4 %. Ausschlaggebend war hier die Erholung des Transportmarkts in EMEA und das starke Wachstum in APAC, die die Schwäche in AMERICAS kompensiert haben. Im Geschäftsbereich Landwirtschaft konnte JOST den Umsatz im 1. Quartal 2026 um 27,1 % auf 82,6 Mio. EUR deutlich erhöhen (Q1 2025: 65,0 Mio. EUR), währungsbereinigt betrug das Wachstum gegenüber dem Vorjahr 27,5 %. Treiber der positiven Entwicklung waren die starke Nachfrage nach landwirtschaftlichem Equipment in EMEA sowie der erfolgreiche Hochlauf der organischen Projektpipeline in AMERICAS und APAC. Der Umsatz im Geschäftsbereich Hydraulik stieg um 19,7 % auf 124,3 Mio. EUR im 1. Quartal 2026 (Q1 2025: 103,9 Mio. EUR) und beinhaltet die oben erwähnten Übernahmeeffekte. Bereinigt um Übernahme- und Währungseffekte wuchs der Umsatz mit Hydraulikkomponenten um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT stieg im 1. Quartal 2026 überproportional zum Umsatz um 23,2 % auf 44,1 Mio. EUR (Q1 2025: 35,7 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 10,6 % (Q1 2025: 9,6 %). Damit kehrt JOST bereits im 1. Quartal 2026 in seinen strategischen Profitabilitätskorridor von 10 % bis 12 % zurück. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf das organische Wachstum, den weiteren Hochlauf der Hyva-Synergien sowie auf Veränderungen im Produktmix zurückzuführen. Letzterer wurde vor allem durch den wachsenden Anteil von Off?Highway?Produkten in der Landwirtschaft und Bauwirtschaft geprägt.
EMEA In EMEA konnte JOST den Umsatz im 1. Quartal 2026 um 8,1 % auf 203,2 Mio. EUR steigern (Q1 2025: 188,0 Mio. EUR). Bereinigt um Übernahme- und Währungseffekte ist der Umsatz in EMEA um 8,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen und wurde insbesondere durch die gestiegene Nachfrage nach JOST Produkten in den Geschäftsbereichen Transport und Landwirtschaft angekurbelt. Das bereinigte EBIT stieg dabei um 36,7 % auf 15,6 Mio. EUR (Q1 2025: 11,4 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 7,7 % (Q1 2025: 6,1 %).
AMERICAS Im 1. Quartal 2026 stieg der Umsatz von JOST in AMERICAS um 5,6 % auf 103,9 Mio. EUR (Q1 2025: 98,4 Mio. EUR). Bereinigt um Übernahme- und Währungseffekte ist der Umsatz in der Region um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Nachfrage in Nordamerika war im Vergleich zum noch starken Vorjahr infolge der Einführung der US-Zölle belastet, da deren negativer Effekt im 1. Quartal 2025 noch nicht wirksam war. JOST konnte mit seinem Lokal-für-Lokal Ansatz neue Kunden gewinnen und den Marktrückgang teilweise kompensieren. Positiv wirkte sich weiterhin die Ausweitung des Geschäfts mit landwirtschaftlichen Komponenten in Lateinamerika aus. Das bereinigte EBIT stieg im 1. Quartal 2026 um 4,0 % auf 11,0 Mio. EUR (3M 2025: 10,6 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 10,6 % (Q1 2025: 10,8 %).
APAC JOST steigerte den Umsatz in APAC im 1. Quartal 2026 um 26,0 % auf 110,0 Mio. EUR deutlich (Q1 2025: 87,4 Mio. EUR). Bereinigt um die Übernahme- und Währungseffekte ist der Umsatz um 14,5 % gewachsen. JOST konnte vom stark wachsenden Transportgeschäft in Indien und China profitieren. Besonders gut war auch die Nachfrage nach hydraulischen Zylindern und Komponenten für die Bau- und Bergbauwirtschaft. Das bereinigte EBIT in APAC wuchs im 1. Quartal 2026 um 30,2 % auf 16,6 Mio. EUR (Q1 2025: 12,8 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 15,1 % (Q1 2025: 14,6 %).
Konzerngewinn Das Ergebnis vor Steuern stieg im 1. Quartal 2026 um 43,7 % auf 24,4 Mio. EUR deutlich (Q1 2025: 17,0 Mio. EUR). Neben der starken operativen Performance resultiert die Verbesserung daraus, dass das Vorjahr durch Sondereffekte aus der Hyva Konsolidierung, insbesondere höheren Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation (PPA), belastet war. Der Ertragsteueraufwand stieg im 1. Quartal 2026 auf 7,9 Mio. EUR (Q1 2025: 3,9 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich im 1. Quartal 2026 um 26,3 % auf 16,5 Mio. EUR (Q1 2025: 13,1 Mio. EUR). Bereinigt um Sondereffekte verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern im 1. Quartal 2026 um 16,8 % auf 28,3 Mio. EUR (Q1 2025: 24,2 Mio. EUR). Infolge der im 1. Quartal 2026 durchgeführten Kapitalerhöhung erhöhte sich die gewichtete durchschnittliche Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien. Auch unter Berücksichtigung dieses Effekts stieg das bereinigte Ergebnis je Aktie im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 % auf 1,81 EUR (Q1 2025: 1,62 EUR).
Starke Bilanz bildet sehr gute Basis für weiteres Wachstum In den ersten drei Monaten des Jahres erhöhte sich das Eigenkapital der JOST Werke SE um 118,9 Mio. EUR auf 447,0 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 328,1 Mio. EUR). Wesentlicher Treiber war die im Februar 2026 durchgeführte 10-prozentige Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, aus der ein Bruttoemissionserlös von 92,6 Mio. EUR erzielt wurde. Darüber hinaus steigerten der Konzerngewinn im 1. Quartal 2026 (16,5 Mio. EUR) sowie positive Effekte bei der Währungsumrechnung ausländischer Gesellschaften (10,9 Mio. EUR) das Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich hierdurch zum 31. März 2026 auf 27,4 % (31. Dezember 2025: 21,2 %). Der starke Zuwachs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 56,1 Mio. EUR infolge des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens und die gezielte Erhöhung der Sicherheitsbestände aufgrund des Iran-Konflikts haben das Working Capital belastet. Es stieg in den ersten drei Monaten 2026 um 45,1 Mio. EUR auf 278,3 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 233,1 Mio. EUR). Aus diesem Grund ist der Free Cashflow im 1. Quartal 2026 mit -1,6 Mio. EUR leicht negativ gewesen (Q1 2025: +38,8 Mio. EUR). Die Nettoverschuldung (ohne IFRS 16 Verbindlichkeiten) reduzierte sich zum 31. März 2026 um 83,8 Mio. EUR auf 357,8 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 441,6 Mio. EUR). Dies ist maßgeblich auf die durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen. Die Reduktion der Nettoverschuldung kombiniert mit dem starken Anstieg des bereinigten EBITDA führte zu einer deutlichen Verbesserung der Leverage-Ratio auf 1,75x (31. Dezember 2025: 2,27x). Sie liegt somit wieder innerhalb des Zielkorridors von 1,0x bis 2,0x. Oliver Gantzert, Finanzvorstand der JOST Werke SE, sagt: „Trotz der gestiegenen Aktienanzahl infolge der Kapitalerhöhung ist es uns gelungen, das bereinigte Ergebnis je Aktie um 12 % auf 1,81 EUR zu steigern. Gleichzeitig haben wir den ROCE nur ein Jahr nach der größten Übernahme unserer Firmengeschichte um 2,4 Prozentpunkte auf 16 % spürbar verbessert. Das ist ein klarer Beleg dafür, dass wir unser Kapital diszipliniert und wertschaffend einsetzen.“
Ausblick 2026 bestätigt Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet JOST, dass der Konzernumsatz im einstelligen Prozentbereich gegenüber 2025 steigen wird (2025: 1.534,2 Mio. EUR). Das bereinigte EBIT 2026 soll dabei stärker als der Umsatz im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr wachsen. Aus diesem Grund soll die bereinigte EBIT-Marge 2026, unterstützt durch die Realisierung weiterer Synergien aus der Hyva-Integration, über dem Vorjahr liegen (2025: 9,5 %). Der noch anhaltende Iran-Konflikt erhöht die Unsicherheit hinsichtlich der globalen konjunkturellen Aussichten, insbesondere aufgrund des Risikos höher Energiepreise. Die potenziellen indirekten Auswirkungen dieses Konflikts auf die Weltwirtschaft, die globalen Lieferketten und damit auf JOST lassen sich derzeit nicht beziffern. Der Zwischenbericht für das 1. Quartal 2026 steht unter http://ir.jost-world.com/berichte zur Verfügung. Die begleitende virtuelle Konferenz wird am 13. Mai 2026 um 11:00 Uhr MESZ stattfinden. Nach der Konferenz steht die Aufzeichnung auf der Website von JOST zur Verfügung (http://ir.jost-world.com).   Kontakt: JOST Werke SE
Romy Acosta
Head of Investor Relations
T: +49 6102 295-379
romy.acosta@jost-world.com   Über JOST: JOST ist ein weltweit führender Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten Systemen für die Nutzfahrzeugindustrie. Unter der Dachmarke JOST ist das umfangreiche Produktportfolio in Systeme für On-Highway- (Transportindustrie) und Off-Highway-Anwendungen (Landwirtschaft und Bauindustrie) gegliedert. Die international marktführende Position von JOST wird durch die starken Marken JOST, Hyva, ROCKINGER, TRIDEC und Quicke sowie durch die langfristigen, durch das globale Vertriebsnetz bedienten, Kundenbeziehungen und durch das effiziente, wenig anlagenintensive Geschäftsmodell untermauert. Das Unternehmen ist der weltweit führende Hersteller für Sattelkupplungen, Stützwinden, landwirtschaftliche Frontlader und Frontkippzylindern. Seit der Übernahmen von Hyva im Jahr 2025 beschäftigt JOST über 6.500 Mitarbeitende weltweit und hat Vertriebs- und Produktionsstätten in über 35 Ländern auf sechs Kontinenten. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Börse notiert. Weitere Informationen über JOST finden Sie hier: www.jost-world.com  


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