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Microsoft-Aktie: Azure treibt starken Quartalsstart

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 10:35 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Microsoft übertraf im ersten Geschäftsquartal die Erwartungen. Die Microsoft-Aktie bleibt wegen Azure-Wachstum und hoher KI-Investitionen im Anlegerfokus.

Microsoft startet stark ins Geschäftsjahr

  • Microsoft übertraf im ersten Geschäftsquartal die Erwartungen bei Umsatz, operativem Ergebnis und Gewinn je Aktie.
  • Azure wuchs kräftig, während hohe Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz den Cashflow belasteten.
  • Mehrere Analysten hoben nach den Zahlen ihre Kursziele an und bestätigten positive Einschätzungen zur KI-Monetarisierung.
Microsoft, US5949181045, Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat am Mittwoch, 28. Oktober 2026, einen starken Start in das Geschäftsjahr 2027 gemeldet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal bis Ende September um 19 Prozent auf 92,3 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn legte auf 36,6 Milliarden US-Dollar zu. Die Zahlen übertrafen laut CNBC die Erwartungen.

Der Realtime-Kurs der Microsoft-Aktie lag am Samstag, 31. Oktober 2026, um 10:33 Uhr bei Lang & Schwarz bei 468,18 Euro, 0,004 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag, 30. Oktober. Der geringe Abstand liefert für den ruhenden Wochenendhandel keinen neuen Impuls.

Azure bleibt der Wachstumstreiber

Azure erzielte im Quartal ein Umsatzplus von 48 Prozent. Microsoft bezifferte den Azure-Umsatz erstmals separat mit 33,2 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Cloud-Umsatz stieg um 30 Prozent auf 63,9 Milliarden US-Dollar. Für das laufende zweite Geschäftsquartal stellte Finanzchefin Amy Hood ein Azure-Wachstum von 49 bis 50 Prozent zu konstanten Wechselkursen in Aussicht.

Auch die Sparte Agents and Infra entwickelte sich dynamisch. Ihr Umsatz wuchs um 25 Prozent auf 76,8 Milliarden US-Dollar, während das kommerzielle verbleibende Vertragsvolumen um 73 Prozent auf 677 Milliarden US-Dollar zunahm. Das spricht für eine hohe Auftragsbasis, erhöht aber zugleich die Anforderungen an Rechenzentren und Umsetzung.

Hohe KI-Ausgaben bleiben Risiko

Microsoft investierte im Quartal 39,4 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen. Der operative Cashflow erreichte 58,0 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow sank jedoch wegen der Investitionen auf 18,6 Milliarden US-Dollar. Für das Folgequartal stellte das Management mehr als 50 Milliarden US-Dollar an Investitionen in Aussicht.

Die berichteten GAAP-Zahlen enthielten einen positiven Effekt aus OpenAI-Investments von 207 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,03 US-Dollar je verwässerter Aktie. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Gewinn je Aktie auf 4,89 US-Dollar nach 4,13 US-Dollar im Vorjahresquartal.

Nach dem Bericht hoben mehrere Analysten ihre Kursziele an. CNBC nannte unter anderem neue Ziele von 600 US-Dollar bei der Deutschen Bank, 625 US-Dollar bei JPMorgan und 650 US-Dollar bei Morgan Stanley. Die Einschätzungen spiegeln die Erwartung wider, dass Microsoft die Nachfrage nach KI-Infrastruktur zunehmend monetarisieren kann.

Microsoft Corporation

  • ISIN: US5949181045
  • Xetra-Kürzel: MSF
  • Lang & Schwarz: 468,18 Euro, Samstag, 31. Oktober 2026, 10:33 Uhr
  • Tagesvergleich: -0,004 Prozent zum Xetra-Schluss vom 30. Oktober 2026
  • Quartalsumsatz: 92,3 Milliarden US-Dollar im ersten Geschäftsquartal 2027
  • Azure-Wachstum: 48 Prozent im Jahresvergleich

Das US-Marktumfeld bleibt für Microsoft insbesondere über den S&P 500 relevant.

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