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Philips: Robustes NeugeschĂ€ft und bessere Marge - Weitere RĂŒckstellung

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 09:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Medizintechnik-Hersteller Philips NL0000009538 hat seine ProfitabilitÀt im TagesgeschÀft im dritten Quartal verbessert.

Damit schnitt er sogar besser ab als von Analysten erwartet. Dabei profitierten die NiederlÀnder von höheren UmsÀtzen und einer strikten Kostenkontrolle. So stieg der Umsatz im Jahresvergleich um zwei Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Siemens Healthineers DE000SHL1006 am Dienstag in Amsterdam mitteilte.

Auf vergleichbarer Basis - sprich wĂ€hrungs- und portfoliobereinigt - lag das Plus bei drei Prozent. Zudem verzeichnete Philips ein robustes NeugeschĂ€ft mit einem vergleichbaren Wachstum von acht Prozent, getrieben von der Sparte Diagnosis & Treatment. An der Börse könnte dies nach der jĂŒngsten Erholungsrally zu weiteren Gewinnen fĂŒhren.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und immateriellen Vermögenswerten (Ebita) stieg von 531 auf 569 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 13 Prozent. Damit lag sie deutlich höher, als von Bloomberg befragte Analysten mit 11,9 Prozent erwartet hatten.

Im anhaltenden Rechtsstreit wegen fehlerhafter GerĂ€te zur Behandlung von Schlafapnoe sowie BeatmungsgerĂ€ten machte Philips weitere Fortschritte. So traf das Unternehmen eine Grundsatzvereinbarung mit dem US-Justizministerium im Zusammenhang mit straf- wie zivilrechtlichen Untersuchungen. DafĂŒr legt Philips 288 Millionen Euro zurĂŒck, was auf den Nettogewinn drĂŒckte.

Dieser fiel von 187 Millionen auf 28 Millionen Euro. Bereits 2024 hatte sich der Konzern in den USA nach einem jahrelangen Streit auf einen milliardenschweren Vergleich geeinigt. An ihrer Jahresprognose halten die NiederlÀnder fest.

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de | NL0000009538 | PHILIPS | boerse | 70449264 |