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PWO-Gruppe erzielt NeugeschÀft von 363 Mio. EUR und steigert Free Cashflow im ersten Halbjahr 2026

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 11:00 Uhr | dgap.de

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PWO AG / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis


07.08.2026 / 11:00 CET/CEST
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  NeugeschĂ€ft mit Lifetime-Volumen von rund 363 Mio. EUR – einschließlich FolgeauftrĂ€ge eines neu gewonnenen OEM-Kunden Free Cashflow auf 3,3 Mio. EUR gesteigert (i. Vj. 0,8 Mio. EUR) Umsatzerlöse von 252,7 Mio. EUR (i. Vj. 273,4 Mio. EUR), beeinflusst durch niedrigere WerkzeugumsĂ€tze und negative WĂ€hrungseffekte von 5,0 Mio. EUR; SeriengeschĂ€ft bereinigt leicht ĂŒber Vorjahr EBIT vor WĂ€hrungseffekten 7,3 Mio. EUR (i. Vj. 13,3 Mio. EUR), u.a. durch Wegfall eines Sondereffekts in Kanada sowie Anlaufkosten fĂŒr neue Serienfertigungen Prognose fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 bis auf das Investitionsvolumen vollstĂ€ndig bestĂ€tigt
 
Oberkirch, 7. August 2026 – Die PWO-Gruppe, ein globaler Partner der MobilitĂ€tsindustrie, hat heute die Ergebnisse fĂŒr das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds mit allgemein stagnierender Industrieproduktion in Deutschland gewann die Gruppe NeugeschĂ€ft mit einem Lifetime-Volumen von rund 363 Mio. EUR und steigerte den Free Cashflow auf 3,3 Mio. EUR (i. Vj. 0,8 Mio. EUR). Die Prognose fĂŒr das Gesamtjahr 2026 wird bis auf das Investitionsvolumen vollstĂ€ndig bestĂ€tigt.

Die stĂ€rkste Dynamik beim NeugeschĂ€ft verzeichnete Nordamerika, wo vor allem der Standort Mexiko den grĂ¶ĂŸten Beitrag leistete. Auch Europa und China trugen substantiell bei. Das gewonnene Volumen entfiel schwerpunktmĂ€ĂŸig auf Struktur- und Karosseriekomponenten, ergĂ€nzt durch AuftrĂ€ge fĂŒr Sitzstrukturen, Luftfederkomponenten sowie Elektrik- und Elektronikkomponenten. Ein neu gewonnener OEM-Kunde erteilte bereits kurz nach der Erstbeauftragung FolgeauftrĂ€ge.

„Angesichts der spĂŒrbar angespannten Marktsituation freuen wir uns ĂŒber ein erfreuliches NeugeschĂ€ft in diesem Halbjahr. Die geopolitischen Unsicherheiten haben deutlich zugenommen, und die Automobil- und Zulieferindustrie ist davon ĂŒberproportional betroffen. In Deutschland machen ungĂŒnstige Rahmenbedingungen Produktion und Entwicklung zunehmend unwirtschaftlich. Umso erfreulicher ist es, dass wir dank unserer internationalen Aufstellung und unseres „local-for-local“-Ansatzes als Gruppe weiter NeugeschĂ€ft gewinnen und unsere Jahresziele bestĂ€tigen konnten", sagt Carlo Lazzarini, Vorstandsvorsitzender der PWO AG.

Die Umsatzerlöse lagen bei 252,7 Mio. EUR (i. Vj. 273,4 Mio. EUR), beeinflusst durch deutlich niedrigere WerkzeugumsĂ€tze sowie negative WĂ€hrungseffekte von 5,0 Mio. EUR. Das SeriengeschĂ€ft lag bereinigt um Materialpreis- und WĂ€hrungseffekte leicht ĂŒber dem Vorjahresniveau. Das EBIT vor WĂ€hrungseffekten betrug 7,3 Mio. EUR (i. Vj. 13,3 Mio. EUR), das EBIT nach WĂ€hrungseffekten lag bei 7,2 Mio. EUR (i. Vj. 12,6 Mio. EUR). Das Konzernergebnis betrug 0,1 Mio. EUR (i. Vj. 5,4 Mio. EUR). Maßgeblich hierfĂŒr war der Wegfall eines positiven Sondereffekts aus kundenseitigen Planungsanpassungen im Segment Kanada, der das Vorjahresergebnis mit 4,8 Mio. EUR begĂŒnstigt hatte, sowie Anlauf- und Hochlaufkosten fĂŒr neue Serienfertigungen, die das Ergebnis der Berichtsperiode belasten, da im Segment Mexiko planungsrelevante operative Risiken auch eingetreten sind. GegenlĂ€ufig beeinflussten RĂŒckstellungen fĂŒr Restrukturierungsmaßnahmen im unteren einstelligen Millionen-Euro-Bereich am Standort Oberkirch das Ergebnis.

Diese Investitionen in Wachstum begleitet die PWO-Gruppe mit konsequenter Ausgabensteuerung. Die Materialaufwandsquote sank von 58,7 auf 55,4 Prozent, getragen von rĂŒcklĂ€ufigen Rohmaterialpreisen und einem verĂ€nderten Produktmix. Die Investitionen gingen planmĂ€ĂŸig auf 11,3 Mio. EUR zurĂŒck (i. Vj. 17,0 Mio. EUR), mit Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des Standorts Serbien sowie projektspezifischen Erweiterungen in der Tschechischen Republik. Die Eigenkapitalquote blieb mit 37,1 % zum 30. Juni 2026 stabil (31.12.2025: 37,5 %).

„Wir investieren gezielt in neue Serienfertigungen und tragen dafĂŒr heute Anlaufkosten, die ab 2027 in ErtrĂ€ge mĂŒnden. Dass wir dabei den Free Cashflow verbessern und die Eigenkapitalquote stabil halten, zeigt, dass wir diesen Aufbau mit Disziplin steuern und auch in einem schwierigen Umfeld resilient aufgestellt sind", sagt Jochen Lischer, Finanzvorstand der PWO AG.

Vor dem Hintergrund der weiterhin soliden operativen Entwicklung und des starken NeugeschĂ€fts bestĂ€tigt die PWO-Gruppe die Prognose fĂŒr das Gesamtjahr 2026, mit Ausnahme des Investitionsvolumens. Das Unternehmen erwartet Umsatzerlöse von rund 500 Mio. EUR, ein EBIT vor WĂ€hrungseffekten zwischen 13 und 17 Mio. EUR sowie einen Free Cashflow positiv im einstelligen Millionenbereich. Die Eigenkapitalquote soll bei rund 37 Prozent liegen, der Anstieg des Nettoverschuldungsgrads auf rund 2,5 Jahre begrenzt werden. Das Lifetime-Volumen im NeugeschĂ€ft soll unverĂ€ndert zwischen 550 und 600 Mio. EUR betragen. Das Investitionsvolumen wird auf rund 35 Mio. EUR angepasst, da sich einzelne Investitionsvorhaben zeitlich verschoben haben.

Der Halbjahresfinanzbericht 2026 wird auf der PWO-Website unter https://www.pwo-group.com/de/presse-und-investoren/mediacenter/berichte-und-publikationen/ veröffentlicht.

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