QUANTRO Therapeutics GmbH

QUANTRO Therapeutics erhält österreichische Forschungsförderung für den Aufbau seiner KI-gestützten Wirkstoffforschungsplattform

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 13:00 Uhr | dgap, AD HOC NEWS
QUANTRO Therapeutics GmbH
QUANTRO Therapeutics GmbH / Schlagwort(e): Sonstiges


03.11.2026 / 13:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Pressemitteilung Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG fördert QUANTRO bei der Entwicklung und Implementierung von ASCEND, einer integrierten KI-Plattform zur Wirkstoffforschung im Bereich der Transkriptionsfaktoren Wien, Österreich, 3. November 2026: QUANTRO Therapeutics GmbH, ein Pionier in der Entwicklung von Therapien, die auf Transkriptionsfaktoren abzielen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen eine auf zwölf Monate angelegte, nicht verwässernde Forschungsförderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erhalten hat. Die Förderung unterstützt die Entwicklung von ASCEND, der KI-gestützten Plattform für medizinische Chemie, auf der die Wirkstoffforschungspipeline des Unternehmens aufbaut. ASCEND verbindet QUANTROs Fähigkeit, seine proprietären zeitaufgelösten Transkriptomikdaten zu nutzen, mit modernster molekularer Modellierung und unternehmenseigenen KI- und Machine-Learning-Tools. Damit soll die Identifizierung und Optimierung von Wirkstofftreffern (Hits) in Forschungsprojekten zu Transkriptionsfaktoren unterstützt werden. Die Förderung wird den Ausbau integrierter Kompetenzen beschleunigen, um QUANTROs Wirkstoffforschungspipeline voranzutreiben und vielseitig einsetzbare Arbeitsabläufe für die Optimierung niedermolekularer Modulatoren und Degrader, darunter kovalent bindende Moleküle und Molecular Glues, zu etablieren. Michael Bauer, CEO von QUANTRO, kommentierte: „Wir sind dankbar für die Unterstützung der FFG, die eine wichtige unabhängige Bestätigung unserer Strategie darstellt. Diese nicht verwässernde Förderung ermöglicht es uns, ASCEND zu einer voll funktionsfähigen, KI-gestützten Wirkstoffforschungsplattform auszubauen und unsere Pipeline zu beschleunigen. QUANTRO verfügt über die einzigartige, proprietäre Fähigkeit, hochpräzise, zeitaufgelöste funktionelle Transkriptomikdaten zu generieren. Damit überwinden wir die Einschränkungen herkömmlicher Methoden und eröffnen neue Möglichkeiten für entsprechende KI- und Machine-Learning-Anwendungen. ASCEND auf lokaler Infrastruktur hier in Wien zu entwickeln und zu betreiben, stärkt den technologischen Fortschritt in Österreich, unterstützt unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit und knüpft an die hervorragende Innovationsbilanz des Landes in Wissenschaft und Technologie an. Mit QUANTRO verbinden wir technologische Führungsstärke in der Transkriptomik mit Innovation in der computergestützten Wirkstoffforschung.“ Die Wirkstoffforschung ist nach wie vor mit großen Herausforderungen verbunden: Von der Identifizierung eines Zielmoleküls bis zur Einreichung eines Antrags auf Zulassung klinischer Prüfungen (IND) scheitern annähernd 90 % der Entwicklungsprojekte. KI-basierte Technologien bieten das Potenzial, Kosten und Entwicklungszeiten um bis zu 50 % zu reduzieren. ASCEND soll diese Kompetenzen innerhalb von QUANTRO bündeln und die Fähigkeit des Unternehmens stärken, Wirkstoffe gegen Transkriptionsfaktoren zu entwickeln, die bislang als nicht medikamentös adressierbar („undruggable“) galten. Von den rund 1.600 im menschlichen Genom kodierten Transkriptionsfaktoren stehen etwa 300 in direktem Zusammenhang mit Erkrankungen. Dies verdeutlicht das Potenzial der Plattform, die Wirkstoffforschung im Bereich der Transkriptionsfaktoren in größerem Maßstab voranzutreiben. ASCEND wird zunächst in der Onkologie eingesetzt, ist jedoch bewusst indikationsübergreifend konzipiert. Die Architektur der Plattform orientiert sich an der Biologie von Transkriptionsfaktoren und nicht an einer einzelnen Indikation. Damit lässt sie sich auf weitere Krankheitsgebiete ausweiten, sobald entsprechende biologische Daten generiert oder erworben werden. Künftig könnten auch Wirkstoffmodalitäten wie Molecular-Glue-Degrader, Peptide und makrozyklische Verbindungen einbezogen werden. Zwar sind einzelne Technologien, die mit den Modulen von ASCEND vergleichbar sind, bereits im Einsatz; QUANTRO ist jedoch keine andere Plattform bekannt, die diese Technologien speziell für die Wirkstoffforschung im Bereich der Transkriptionsfaktoren kombiniert. ASCEND wird überwiegend auf eigener physischer Infrastruktur vor Ort betrieben und verringert dadurch die Abhängigkeit von Anbietern außerhalb Europas. Pascal Benderitter, Head of Medicinal Chemistry bei QUANTRO, ergänzte: „Diese Förderung markiert einen wichtigen Schritt in der nächsten Wachstumsphase von QUANTRO. Sie ermöglicht es uns, unsere einzigartigen proprietären Transkriptomikdaten und modernste Technologien zur Entwicklung von Wirkstoffen gegen Transkriptionsfaktoren einzusetzen. In Kombination mit unserer zeitaufgelösten Transkriptomiktechnologie wird ASCEND die Weiterentwicklung unserer therapeutischen Pipeline bis zur Auswahl präklinischer Kandidaten für die frühe klinische Entwicklung beschleunigen.“ Über QUANTRO Therapeutics QUANTRO Therapeutics ist ein Unternehmen für transkriptomikbasierte Wirkstoffforschung und -entwicklung, das eine hochinnovative Pipeline von Modulatoren, Inhibitoren und Degradern aufbaut. Im Fokus stehen Transkriptionsfaktoren, Regulatoren der Genexpression und Zielstrukturen zellulärer Signalwege, die an Krebserkrankungen beteiligt sind und potenziell auch bei weiteren Erkrankungen, etwa entzündlichen Erkrankungen, therapeutisch adressiert werden können. Die transkriptomische Wirkstoffforschungsplattform von QUANTRO nutzt eine neuartige, proprietäre Technologie zur zeitaufgelösten Analyse der Genexpression, um Transkriptionsfaktoren zu adressieren, die bislang als nicht medikamentös zugänglich galten. Die Technologie von QUANTRO ermöglicht es, Veränderungen der Genexpression im Zeitverlauf mit bislang unerreichter Präzision und Sensitivität zu quantifizieren. Damit überwindet sie die Einschränkungen herkömmlicher transkriptomischer Analyseverfahren, die lediglich die RNA-Menge im Gleichgewichtszustand erfassen, ohne Informationen über die Transkriptionsaktivität und ihre Dynamik zu liefern. QUANTRO wurde 2019 als Ausgründung der renommierten Wiener Forschungsinstitute IMBA und IMP gegründet. Seit 2020 wird das Unternehmen von Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) und Evotec als Seed-Investoren unterstützt. Insgesamt erhielt QUANTRO in den Jahren 2020 und 2023 meilensteinabhängige Finanzierungstranchen in Höhe von 11 Mio. EUR, ergänzt durch nicht offengelegte Erlöse aus einer strategischen Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim Oncology zu ausgewählten onkologischen Zielstrukturen. Weitere Informationen finden Sie unter www.quantro-tx.com oder auf LinkedIn. Das Projekt ASCEND wird von der FFG gefördert. Die Österreichische Forschungs-förderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderagentur für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in Österreich. Weitere Informationen unter www.ffg.at. Kontakt QUANTRO Therapeutics GmbH Dr. Michael Bauer, CEO E-Mail: office@quantro-tx.com Telefon: +43 122 66001-20 www.quantro-tx.com Pressekontakt MC Services AG Dr. Cora Kaiser, Dr. Johanna Kobler, Shaun Brown E-Mail: quantro@mc-services.eu Telefon: +49 89 210228 0  


03.11.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News
2426920  03.11.2026 CET/CEST
de | boerse | 70450122 |