Aktien Asien: Ausverkauf im Technologiesektor
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 09:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDabei kam es an den technologielastigeren MÀrkten zu stÀrkeren Abgaben.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank fĂŒhrten die Abgaben auf Sorgen vor wachsender chinesischer Konkurrenz im Bereich der KĂŒnstlichen Intelligenz zurĂŒck. Hintergrund sei ein Bericht der "South China Morning Post" ĂŒber Fortschritte des Speicherchiphersteller CXMT gewesen. "Die technologische Konkurrenz aus dem Reich der Mitte nĂ€hrt die Sorge, wie lange sich die hohen Bewertungen und Gewinnmargen der etablierten Chipkonzerne noch rechtfertigen lassen", so Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Dies hatte schon die US-Werte aus dem Halbleiter-Segment belastet. Dem folgten nun Schwergewichte wie Samsung KR7005930003 und SK Hynix KR7000660001 mit krĂ€ftigen Verlusten. Der sĂŒdkoreanische Kospi-Index knĂŒpfte daher mit 5,5 Prozent Abschlag an die Vortagesverluste an. Auch taiwanesische Aktien gaben stĂ€rker nach.
Die SchwĂ€che setzten sich bei japanischen Aktien fort. Der Leitindex Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 schloss mit 67.777,52 Punkten 1,8 Prozent tiefer. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen neben der TechnologieschwĂ€che auf ZurĂŒckhaltung vor den Zahlen groĂer US-Banken. Der Finanzsektor gelte derzeit als einer der Bereiche mit dem schwĂ€chsten Wachstum im Jahresbereich, was die Vorsicht noch erhöhe.
Besser sah es an den chinesischen Börsen aus. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong sank zuletzt um 0,1 Prozent, wÀhrend der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen um 0,4 Prozent nachgab. Der australische S&P ASX 200 XC0006013624 schloss unterdessen kaum verÀndert.
