Bilaterale, III

Bilaterale III: Exportstandort sichern - FĂŒr eine international vernetzte, souverĂ€ne Schweiz

13.06.2025 - 16:35:00

Basel - Mit Exporten im Wert von 105.5 Milliarden Franken und einem Anteil von 38.5 % an den Gesamtexporten ist die Pharmabranche die wichtigste Exportbranche der Schweiz. Drei Viertel der Pharmaexporte gehen in die EU oder in die USA. Mit unseren beiden wichtigsten Handelspartnern gibt es jedoch grosse Unsicherheiten, wie wir die Beziehungen weiterfĂŒhren. Um die WettbewerbsfĂ€higkeit des Forschungs- und Produktionsstandorts Schweiz langfristig zu sichern, benötigen wir StabilitĂ€t und Planungssicherheit.

Die Regelung des VerhĂ€ltnisses mit der EU liegt in unserer Hand. Die Bilateralen III können den notwendigen Rahmen schaffen, um Rechtssicherheit und Planbarkeit langfristig zu sichern – beides ist fĂŒr international tĂ€tige Unternehmen unverzichtbar.

Die Schweiz profitiert in vielerlei Hinsicht von einer engen und klar geregelten Partnerschaft mit der EU. Ein reibungsloser Zugang zum europĂ€ischen Binnenmarkt ist unerlĂ€sslich. Dies ermöglicht nicht nur den freien Handel von Waren und Dienstleistungen, sondern fördert auch den Austausch von Wissen, Innovation und ArbeitskrĂ€ften. Interpharma begrĂŒsst deshalb die Eröffnung der Vernehmlassung.

Wichtiger volkswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beitrag

Die forschende Pharmaindustrie ist, wie andere Branchen auch, auf Rechts- und Planungssicherheit angewiesen, damit sie ihren volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag auch weiterhin leisten kann. Sie erwirtschaftet jĂ€hrlich mehr als fĂŒnf Milliarden Franken Umsatz und investiert rund neun Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung. Mit mehr als 300 000 direkt und indirekt BeschĂ€ftigten ist sie eine wichtige Arbeitgeberin.

RenĂ© Buholzer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Interpharma, hĂ€lt fest:

«Rund drei Viertel der Pharmaexporte aus der Schweiz gehen entweder in die EU oder in die USA – genau dorthin, wo aktuell grosse Unsicherheiten bestehen: In den Beziehungen mit der EU fehlen stabile Rahmenbedingungen, in den USA drohen neue Handelsbarrieren. FĂŒr forschende, exportorientierte Unternehmen ist das ein erhebliches Risiko. Wenn wir wollen, dass die Schweiz auch in Zukunft ein fĂŒhrender Standort fĂŒr Innovation, Wertschöpfung und hochwertige ArbeitsplĂ€tze bleibt, mĂŒssen wir die Beziehungen zu unseren wichtigsten Handelspartnern jetzt sichern. Bei den Bilateralen III wird es das Volk selbst in der Hand haben, die Weichen zu stellen.»

Interpharma wird den Inhalt der ausgehandelten Pakete nun eingehend prĂŒfen. Wir engagieren uns fĂŒr konstruktive Lösungen, die den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Produktionsstandort Schweiz stĂ€rken. FĂŒr eine international vernetzte, souverĂ€ne Schweiz in einem herausfordernden Umfeld.

(Ende)

Aussender: Interpharma Ansprechpartner: Georg DĂ€rendinger Tel.: +41 61 264 34 00 E-Mail: georg.daerendinger@interpharma.ch Website: www.interpharma.ch

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