DAX bei 26.269 Punkten: L&S-Indikation 1,64 Prozent höher
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 13:33 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDAX zur Mittagszeit im Plus
- Eine L&S-Indikation zeigte den DAX am 4. November 2026 um 13:30:54 Berliner Zeit bei 26.269 Punkten, 1,64 Prozent über dem dort ausgewiesenen Vortagesschluss.
- Im Xetra-Handel lag der Index laut finanzen.ch um 12:08 Uhr bei 26.244,74 Punkten und damit 1,47 Prozent im Plus.
- Rückenwind kamen von starken Unternehmenszahlen, niedrigeren Ölpreisen und den politischen Signalen nach den US-Zwischenwahlen.
Der DAX zeigt sich am 4. November 2026 zur Mittagszeit deutlich erholt. Eine L&S-Indikation wies den deutschen Leitindex um 13:30:54 Berliner Zeit bei 26.269 Punkten aus. Gegenüber dem dort ausgewiesenen Vortagesschluss von 25.845 Punkten entspricht dies einem Plus von 1,64 Prozent. Der Wert ist als Indikation und nicht als offizieller Xetra-Schlussstand einzuordnen.
Xetra-Handel bereits klar im Plus
Für den offiziellen Xetra-Handel meldete finanzen.ch um 12:08 Uhr einen Stand von 26.244,74 Punkten. Gegenüber dem Xetra-Schluss vom Vortag bei 25.864,62 Punkten lag der Index damit 1,47 Prozent höher. Das Tageshoch wurde in dem Bericht mit 26.252,29 Punkten angegeben. Die unterschiedlichen Vortagesschlussstände erklären sich durch die getrennte Betrachtung von Xetra und der L&S-Indikation.
Quartalszahlen geben den Ton an
Nach Darstellung von finanzen.ch unterstützten niedrigere Ölpreise, nachlassende Renditen und positive Unternehmensnachrichten den europäischen Aktienmarkt. Zusätzlich verarbeiteten die Anleger den Ausgang der US-Zwischenwahlen, bei denen die Demokraten die Kontrolle über beide Kongresskammern übernahmen. Der politische Ausgang erhöhte zugleich die Unsicherheit über Regulierung, Handelspolitik und den US-Haushalt.
Auf der DAX-Seite führten Heidelberg Materials und Continental die Gewinnerliste an. Heidelberg Materials legte laut finanzen.ch um 8,66 Prozent zu, Continental gewann 5,80 Prozent. Der Baustoffkonzern hatte für das dritte Quartal ein höheres Ergebnis und eine bestätigte Jahresprognose vorgelegt. Continental hob nach einem starken Quartal den Ausblick für die Profitabilität 2026 an. Deutsche Bank und Commerzbank gehörten mit Zuwächsen von 5,79 beziehungsweise 5,32 Prozent ebenfalls zu den stärkeren Werten.
Risiken bleiben im Blick
Der Anstieg folgt auf einen schwächeren Start in den Tag und steht damit für eine Erholung innerhalb der laufenden Sitzung, nicht für einen festgestellten Handelsschluss. Anleger sollten zudem berücksichtigen, dass die Berichtssaison neben positiven Überraschungen auch belastende Nachrichten liefert. So hatte BMW bereits am Vorabend seine Prognose erneut gesenkt, wie die Tagesschau berichtete. Der weitere Sitzungsverlauf bleibt daher von neuen Unternehmensdaten und den Signalen aus den USA abhängig.
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