Dax: Hypo Real Estate entdeckt
Veröffentlicht am: 17.11.2006 um 17:35 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
(Instock) Schwache US-Konjunkturdaten drückten den Dax am Nachmittag in negatives Terrain. Zuletzt büßte der Index 31 Zähler auf 6.412 Punkte ein. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2826 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 619,15 Dollar.
Im Blickpunkt
DaimlerChrysler (- 2,6 Prozent auf 47,15 Euro) verhandelt nach eigenen Angaben mit dem chinesischen Autobauer Chery zwecks Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Dieses soll einen Kleinwagen der Marke Dodge herstellen.
Rückenwind erhielt Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (+ 1,1 Prozent auf 46,19 Euro) durch eine Kaufempfehlung der WestLB. Das Kursziel 56 Euro blieb unverändert.
Angeblich will die Telekom (- 0,8 Prozent auf 13,77 Euro) Teile des IT-Dienstleisters T-Systems verkaufen. Betroffen seien Bereiche, die nichts mit Telekommunikation zu tun hätten, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“. Die Telekom dementierte – allerdings das, was gar nicht zur Debatte stand – den vollständigen Verkauf der Sparte.
Citigroup stufte Infineon (+ 2,2 Prozent auf 9,78 Euro) trotz roter Quartalsbilanz von „halten“ auf „kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel von 11 auf 11,80 Euro.
Gewinner
1. Infineon + 2,19 Prozent (Kurs: 9,78 Euro)
2. HRE + 1,14 Prozent (Kurs: 46,19 Euro)
3. FMC + 0,87 Prozent (Kurs: 105,55 Euro)
Verlierer
1. VW - 5,56 Prozent (Kurs: 80,75 Euro)
2. DaimlerChrysler - 2,60 Prozent (Kurs: 47,15 Euro)
3. Commerzbank - 1,96 Prozent (Kurs: 28,08 Euro)
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