DAX: L&S-Indikation fÀllt um 1,50 Prozent auf 25.748 Punkte
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 13:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSDAX unter Druck zur Wochenmitte
- Die L&S-Indikation lag am 6. November 2026 um 13:30 Uhr bei 25.748 Punkten und damit 1,50 Prozent unter dem vorherigen L&S-Schluss.
- Der DAX wurde von einem Ausverkauf bei US-Technologie- und Halbleiterwerten sowie schwachen Vorgaben aus Asien belastet.
- ZusĂ€tzlicher Druck kam von Sorgen ĂŒber eine mögliche stĂ€rkere Regulierung des KI-Sektors in den USA.
Der DAX steht am Freitag, 6. November 2026, wÀhrend des laufenden Xetra-Handels deutlich unter Druck. Die L&S-Indikation lag um 13:30 Uhr Berliner Zeit bei 25.748 Punkten und damit 1,50 Prozent unter dem vorherigen L&S-Schluss von 26.139 Punkten. Die Indikation ist nicht mit einem offiziellen Xetra-Schlussstand gleichzusetzen.
Technologieausverkauf belastet Europa
Eine dpa-AFX-Meldung bei t-online bezifferte den DAX gegen Mittag auf rund 25.743 Punkte, ein Minus von 2,2 Prozent. Die unterschiedlichen Werte erklÀren sich durch verschiedene Kursarten und Zeitpunkte. Der deutsche Leitindex hatte am Vortag zunÀchst ein Rekordhoch von 26.692 Punkten erreicht, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten.
US-Techsektor gibt den Ton an
Auslöser der schwachen Stimmung war laut dpa-AFX ein krĂ€ftiger Ausverkauf an den US-AktienmĂ€rkten. Der Nasdaq 100 verlor am Donnerstag 6,4 Prozent, der Halbleiterindex SOX gab mehr als 12 Prozent nach. Die Abgaben setzten sich am Freitag an den asiatischen Börsen fort, insbesondere beim japanischen Nikkei 225 und beim sĂŒdkoreanischen Kospi.
Nach dem Wahlerfolg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen war die Unsicherheit zunĂ€chst gewichen. Nun rĂŒckten jedoch Sorgen in den Vordergrund, dass eine politisch stĂ€rkere Regulierung des KI-Bereichs den Ausbau von Rechenzentren und damit die Wachstumserwartungen der Branche bremsen könnte. Diese Neubewertung belastet besonders technologie- und halbleiternahe Aktien.
Einzelwerte verstÀrken den AbwÀrtsdruck
Auch mehrere DAX-Schwergewichte standen unter Druck. RĂŒckversicherer wie Munich Re und Hannover RĂŒck verloren laut dem Bericht jeweils mehr als 3,5 Prozent, nachdem JPMorgan die beiden Titel abgestuft hatte. Rheinmetall geriet nach weiteren Kurszielsenkungen im Anschluss an die jĂŒngste Gewinnwarnung unter Druck. Daimler Truck verlor trotz insgesamt solider Quartalszahlen, weil der Auftragseingang im dritten Quartal schwach ausfiel.
Die laufende Sitzung bleibt damit von einer deutlichen Risikoaversion geprĂ€gt. FĂŒr Anleger ist der aktuelle L&S-Wert als Indikation einzuordnen; ein offizieller Schlussstand des DAX steht erst nach dem Ende der Xetra-Schlussauktion fest.
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