Devisen: Eurokurs gerät im US-Handel wieder etwas unter Druck
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 21:08 Uhr | dpa, AD HOC NEWSZuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1332 Dollar und damit auf dem Niveau aus dem frühen europäischen Geschäft gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs wie bereits am Vortag auf 1,1355 Dollar festgesetzt.
Preisdaten aus den USA hatten den Euro zwischenzeitlich gestützt. In den Vereinigten Staaten war der PCE, ein von der US-Notenbank Fed bevorzugter Preisindikator, im August tiefer als erwartet ausgefallen. Die Inflationsrate lag bei 3,4 Prozent, während Analysten einen Wert von 3,7 Prozent erwartet hatten. Dies dämpfte die Spekulation auf weiter steigende Zinsen in den USA im Kampf gegen die erhöhte Inflation, was den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug etwas Auftrieb verliehen hatte.
Die Überraschung beim PCE-Index konnte jedoch die Inflationssorgen der Anleger nicht nachhaltig verdrängen. Denn die Ölpreise setzten zur Wochenmitte ihren am Vortag unterbrochenen Anstieg fort und auch die Renditen zehnjähriger US-Anleihen kletterten weiter nach oben. Damit legte der Dollar wieder zu, und der Euro gab nach.
