Windkraft, Leitung

IG Windkraft sucht neue Leitung

Veröffentlicht am: 18.03.2024 um 14:15 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

St. Pölten - Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft, Stefan Moidl, beendet seine Funktion mit Ende Juni und konzentriert sich voll auf sein technisches BĂŒro fĂŒr Biologie und Unternehmensberatung. In der Zeit seiner GeschĂ€ftsfĂŒhrung seit 2010 konnte die ErzeugungskapazitĂ€t der Windkraft um das Viereinhalbfache gesteigert werden.

14 Jahre lang leitete Stefan Moidl als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft die AktivitĂ€t der Branchenvertretung der Windkraft in Österreich. Er ĂŒbernahm die Funktion bei der IG Windkraft als in Österreich knapp 1.000 MW Windkraftleistung errichtet waren und wegen nicht geeigneter Rahmenbedingungen beim Ökostromgesetz der Ausbau stockte. In den letzten 14 Jahren ist die Windkraft auf eine beachtliche Leistung von rund 3.900 MW angewachsen. Die ErzeugungskapazitĂ€t der Windkraftanlagen in Österreich konnten in dieser Zeit von 2 auf 9 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr um das 4,5-Fache gesteigert werden. Seit 2010 konnten damit insgesamt 4,5 Mrd. Euro in die Errichtung von neuen heimischen Windkraftanlagen investiert und die sichere und saubere Stromversorgung Österreichs gestĂ€rkt werden. Um dies zu ermöglichen waren viele Reformen auf Bundesebene wie zum Beispiel mehrere Novellen des Ökostromgesetzes, des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes und des UVP-Gesetzes erforderlich. Besonderes die FlĂ€chenausweisungen in den BundeslĂ€ndern waren zentral fĂŒr die Windkraftentwicklung.

Konzentration auf Neues

Stefan Moidl wird mit Ende Juni die Funktion als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft beenden und konzentriert sich voll auf sein technisches BĂŒro fĂŒr Biologie und Unternehmensberatung, welches er schon seit 2005, vor seiner TĂ€tigkeit bei der IG Windkraft, betreibt. "Ich danke Stefan Moidl fĂŒr seinen hohen persönlichen Einsatz fĂŒr die Windkraftentwicklung", so Fritz Herzog, Obmann der IG Windkraft: "Ohne sein persönliches und hoch professionelles Engagement, wĂ€re die Windbranche in Österreich nicht so weit gekommen."

Optimistischer Ausblick fĂŒr die Windkraft

FĂŒr nĂ€chstes Jahr ist ein hoher Windkraftausbau gesichert und mit der kĂŒrzlich erlassenen MarktprĂ€mienverordnung fĂŒr die Jahre 2024 und 2025 sind die Bedingungen fĂŒr neue Windkraftprojekte gut gestaltet. "Daher bin ich optimistisch fĂŒr eine positive, zukĂŒnftige Entwicklung der Windkraft in den nĂ€chsten Jahren", so Moidl: "In den nĂ€chsten Monaten wird es aber fĂŒr die Windkraftentwicklung entscheidend sein, dass die BundeslĂ€nder endlich die Rahmenbedingungen fĂŒr den Windkraftausbau aktiv Ă€ndern."

Branchenvertretung der Windkraft

Die IG Windkraft ist die Branchenvertretung der Windkraft in Österreich. Betreiber und Hersteller von Windkraftanlagen und Firmen der Zuliefer- und Dienstleistungsbranche sind Mitglied im Verband. Die Windkraft in Österreich ist mit rund 3.900 MW Leistung und einer jĂ€hrlichen Erzeugung von 9 Mrd. kWh ein wichtiger Faktor der Versorgungsicherheit fĂŒr Österreich. In Zukunft wird die Windkraft zur wichtigsten Energieerzeugungstechnologie anwachsen. "Mit einem österreichischen Windkraftpotenzial von 126 Mrd. kWh sind die Voraussetzungen dafĂŒr sehr gut", bemerkt Herzog: "Die Zeit ist gekommen, diesen Schatz zu heben."

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

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