Alter Backstein, modernes Aluminium & hÀngende GÀrten
01.10.2025 - 10:10:00Mitten im norditalienischen Formigine, unweit von Modena, steht das frisch sanierte GebĂ€ude "Ex Officine Tosi". Ein Projekt, das eindrucksvoll zeigt, wie aus einem verfallenen Verwaltungsbau ein zukunftsfĂ€higes Wohn- und GeschĂ€ftshaus werden kann. Geplant wurde es vom ArchitekturbĂŒro Ambientevario mit einem klaren Konzept, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet.
Spannende Kombination aus Sichtziegel und Metall
HerzstĂŒck der architektonischen Handschrift ist die Kombination aus Sichtziegel und Metall. "Wir wollten sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft des Ortes zeigen und beide Aspekte architektonisch herausarbeiten", erklĂ€rt Architekt Duccio Randazzo. Dort, wo bewusst neue Elemente eingebracht wurden, entschieden sich die Architekten fĂŒr PREFALZ in P.10 Nussbraun.
"PREFALZ ist ein leichtes wie flexibles Material", betont Randazzo. "Und wir wussten, dass es damit alle Anforderungen erfĂŒllt, die an eine solche bauliche Adaption gestellt werden." Die klare LinienfĂŒhrung des nussbraunen Daches setzt einen eleganten Kontrast zu den historischen Ziegelfassaden. Ohne sich aufzudrĂ€ngen, schafft es einen bewussten Bruch, der das Neue sichtbar macht.
Konstruktion mit Zukunft
Die Statik des Bestands machte eine neue tragende Schale notwendig: Hinter der erhaltenen Backsteinfassade wurde eine neue Mauerung errichtet, die mit den originalen Decken verbunden und durch Stahlbeton ergĂ€nzt wurde. Das neue, aufgesetzte DachgeschoĂ in Brettsperrholzbauweise ruht auf dieser hybriden Konstruktion. Gedeckt ist es mit gleich breiten PREFALZ-43er-Standard-Scharenbreiten in P.10 Nussbraun ĂŒber die gesamte LĂ€nge von 19 Metern. Dunkle Stahlmanschetten um die Fenster und eine als Sonnenschutz verwendete Stahlpergola betonen zusĂ€tzlich den Kontrast, den das Dach zu den hellen Mauern bildet.
Mit hoher handwerklicher PrÀzision
Die AusfĂŒhrung ĂŒbernahm die italienische Firma GAL s.r.l. unter Leitung von Fausto Comastri und Andrea Pasqualini. Drei Spengler arbeiteten mit hoher handwerklicher PrĂ€zision vier Wochen lang daran, das 175 Quadratmeter groĂe Dach zu realisieren. Die Fenster samt vorgefertigter Gaubenbekleidung wurden passgenau in die DachflĂ€che integriert, die AnschlĂŒsse teils millimetergenau gefertigt. Innenliegende Rinnen an den LĂ€ngsseiten sorgen fĂŒr die EntwĂ€sserung. Dabei legten die Planer groĂen Wert darauf, dass der Falzraster ohne optischen Bruch ĂŒber die Rinnen und weiter an der Fassade durchlĂ€uft.
Klimaregulierende, hÀngende GÀrten
Ein besonderes Highlight sind die hĂ€ngenden GĂ€rten an der SĂŒdfassade. Sie folgen dem Prinzip nachhaltiger Architektur, wie ihn Ambientevario versteht: als Blickfang, aber vor allem als aktiver Klimapuffer. Die Pflanzen regulieren das Mikroklima, reduzieren Hitze und schaffen ein angenehmes Wohnumfeld, nicht nur zum Zeitpunkt der Fertigstellung, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten.
Kurzfassung: Ein leerstehendes VerwaltungsgebĂ€ude in Formigine in Italien wurde vom BĂŒro Ambientevario behutsam saniert. Das Dach aus PREFALZ in P.10 Nussbraun setzt einen klaren Kontrast zum Ziegelbau. Mit Aluminium entstand eine moderne, stabile Lösung, die Alt und Neu verbindet und dem GebĂ€ude einen zeitgemĂ€Ăen Charakter verleiht.
Material: PREFALZ in P.10 Nussbraun
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PREFA im Ăberblick Die PREFA Aluminiumprodukte GmbH ist europaweit seit knapp 80 Jahren mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dach-, Solar- und Fassadensystemen aus Aluminium erfolgreich. Insgesamt beschĂ€ftigt die PREFA Gruppe rund 700 Mitarbeiter:innen. Die Produktion der ĂŒber 5.000 hochwertigen Produkte erfolgt ausschlieĂlich in Ăsterreich und Deutschland. PREFA ist Teil der Unternehmensgruppe des Industriellen Dr. Cornelius Grupp, die weltweit ĂŒber 8.000 Mitarbeiter:innen in ĂŒber 40 Produktionsstandorten beschĂ€ftigt.
Die nachhaltige Verantwortung von PREFA â unser starker Einsatz fĂŒr eine intakte Umwelt Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind fĂŒr PREFA mehr als nur Begriffe, die Verantwortung wird sehr ernst genommen. Von der Rohstoffbeschaffung ĂŒber die Produktion bis hin zur Entsorgung der ProduktionsabfĂ€lle unterliegen alle Schritte der Kreislaufwirtschaft einer sorgfĂ€ltigen Auswahl und Umsetzung sowie strengen Kontrollen. Da Aluminium fast ohne QualitĂ€tseinbuĂen beliebig oft recycelbar ist, werden bei PREFA die Produkte aus bis zu 87 Prozent recyceltem Aluminium hergestellt. Der eingesetzte Strom am Produktionsstandort Marktl stammt gröĂtenteils aus erneuerbarer Energie, also aus Sonnenkraft, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Selbst die Abfallbilanz kann sich sehen lassen â 99 Prozent der Aluminium-ProduktionsabfĂ€lle gehen zurĂŒck an den Start. So sind bei PREFA nicht nur die DĂ€cher und Fassaden fĂŒr Generationen gemacht, sondern auch der Einsatz fĂŒr eine nachhaltige Zukunft. Alle Details und die vollstĂ€ndige NachhaltigkeitsbroschĂŒre sind unter www.prefa.at/nachhaltigkeit zu finden.
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