Merz, Iran

Merz zu Iran: 'Konflikt lÀsst sich nicht militÀrisch lösen'

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 11:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Gegen Ende seines SĂŒdkorea-Besuchs hat Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts Spekulationen ĂŒber erneute US-Angriffe im Iran eine diplomatische Lösung gefordert.

"Ich kann nur an alle Konfliktparteien appellieren: Dieser Konflikt lÀsst sich nicht militÀrisch lösen", sagte Merz. Man sei "auf vielen KanÀlen dabei, unsere diplomatischen Anstrengungen zu koordinieren und zu verstÀrken, sodass dieser Konflikt möglichst schnell ein Ende findet", sagte Merz weiter.

Deutschland habe ein starkes wirtschaftliches Interesse daran, dass der Konflikt so schnell wie möglich beendet werde. Die Verteuerung der Energiepreise habe alleine Europa ĂŒber 100 Milliarden Euro gekostet.

Trump zu weiterem Vorgehen im Iran beraten

Kurz zuvor hat sich US-PrĂ€sident Donald Trump Medienberichten zufolge bei einem seltenen persönlichen Treffen mit einem ranghohen MilitĂ€rchef zum weiteren Vorgehen im Iran-Krieg beraten lassen. Das "Wall Street Journal" schreibt unter Berufung auf US-Beamte, der Chef des US-Regionalkommandos fĂŒr den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, habe Trump am Donnerstag im Weißen Haus unter anderem militĂ€rische Optionen im Iran dargelegt. Die US-Zeitung wertete das als mögliches Zeichen dafĂŒr, dass ein bedeutender Einsatz der US-StreitkrĂ€fte bevorstehen könnte.

Seit lĂ€ngerem wird ĂŒber mögliche neue Angriffe der USA und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die kommenden Dienstag stattfinden. US-Medien berichteten jĂŒngst allerdings auch, dass Trumps Regierung und regionale Vermittler neue Anstrengungen fĂŒr eine diplomatische Lösung des Konflikts mit dem Iran unternommen hĂ€tten, in die US-VizeprĂ€sident JD Vance federfĂŒhrend involviert sei.

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