New, York

New York: Dow Jones nicht zu bremsen

14.12.2006 - 22:05:15

neues Allzeithoch ++ Adobe nachbörslich leichter ++ Ciena haussiert ++ Bear Stearns fest

(Instock) Vor dem großen Verfallstag am Freitag markierte der Dow Jones-Index bei 12.431 Punkten ein neues Allzeithoch. Am Ende legte der Index 99 Zähler auf 12.416 Punkte, der S&P 500 12 Zähler auf 1.425 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 21 Zähler auf 2.454 Punkte an. Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe stieg auf 4,60 Prozent (+ 2 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,72 Prozent (+ 3 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,3149 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 625,75 Dollar. Im Blickpunkt Adobe (+ 1,3 Prozent auf 40,81 Dollar) erzielte im vierten Quartal wie erwartet einen Gewinn vor Sonderposten von 33 Cents je Aktie. Der Umsatz des Softwareentwicklers legte etwas stärker als prognostiziert von 510,4 auf 682,2 Millionen Dollar zu. Im laufenden ersten Quartal sollen 640 bis 670 Millionen Dollar durch die Bücher fließen. Nachbörslich gegen 1,8 Prozent auf 40,07 Dollar verloren. Investmentbank Lehman Brothers (- 0,4 Prozent auf 76,06 Dollar) steigerte im vierten Geschäftsquartal den Gewinn von 807 auf 987 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 1,38 auf 1,72 Dollar zu – Experten hatten nur 1,68 Dollar erwartet. Der Umsatz weitete sich ebenfalls stärker als erhofft von 3,7 auf 4,5 Milliarden Dollar aus. Konkurrent Bear Stearns (+ 2,6 Prozent auf 159,95 Dollar) erhöhte den Gewinn im Schlußquartal von 401,5 auf 557,6 Millionen Dollar beziehungsweise von 2,90 auf 4 Dollar je Aktie . Der Umsatz kletterte von 1,9 auf 2,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Vorfeld 3,36 Dollar Gewinn je Aktie sowie 2,2 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Netzwerkausrüster Ciena (+ 11,5 Prozent auf 27,83 Dollar) erzielte im vierten Geschäftsquartal einen Gewinn von 13,1 Millionen Dollar beziehungsweise 14 Cents je Aktie. In der Vorjahresperiode mußte aufgrund von Abschreibungen noch ein Verlust von 252,9 Millionen Dollar ausgewiesen werden. Ohne Sonderposten übertraf der Gewinn je Aktie mit 16 Cents die Prognose von 13 Cents. Der Umsatz weitete sich wie erwartet von 118,2 auf 160 Millionen Dollar aus.
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