RTS Index startet nach Diesel-Abkommen 3,3 Prozent fester
Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 10:05 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Wichtigste in Kürze
- Der RTS Index schloss am 09.10.2026 bei 861 Punkten, ein Plus von 8 Punkten oder 1,0 Prozent.
- Das Diesel-Abkommen zwischen Russland und den USA trieb den Index zum Auftakt um 3,3 Prozent.
- Rosneft gewann am 12.10.2026 9,1 Prozent und führte die Indexwerte an.
- Am 12.10.2026 um 15:00 Uhr folgt Russlands Außenhandelsbilanz für August.
Der RTS Index schloss am 09.10.2026 bei 861 Punkten, ein Plus von 8 Punkten oder 1,0 Prozent. Zum Auftakt am 12.10.2026 lag der Index bei 890 Punkten, wie JKN berichtet. Das Diesel-Abkommen zwischen Russland und den USA gab den russischen Aktien zum Wochenstart starken Auftrieb.
Am Freitag hatten vor allem MKB mit plus 4,3 Prozent, Polyus mit plus 2,9 Prozent und X5 mit plus 2,4 Prozent zugelegt. Yandex verlor 4,8 Prozent nach neuen Schäden an der Infrastruktur des Unternehmens, meldete Interfax.
Warum steigt der RTS Index zum Wochenstart?
Russland und die USA vereinbarten die Wiederaufnahme russischer Diesel-Lieferungen in die USA und auf internationale Märkte. Nach Angaben von JKN hob das Abkommen die Kurse von Öl- und Transportwerten.
Rosneft gewann zum Auftakt 9,1 Prozent, Sovcomflot 8,7 Prozent und Lukoil 7,7 Prozent. Tatneft stieg 7,4 Prozent, während Yandex 3,6 Prozent verlor. Der Auftrieb bei den Ölwerten stand dem Rückgang bei Yandex gegenüber.
RTS Index folgt hohen Öl- und Geopolitik-Vorgaben
Der Schluss vom 09.10.2026 wurde zusätzlich von steigenden Ölpreisen und geopolitischen Hoffnungen gestützt. Der RTS Index gewann an diesem Tag 1,0 Prozent auf 861 Punkte, bestätigten TASS und Finam.
Was als Nächstes ansteht
- 12.10.2026, 10:30 Uhr: Beratung des russischen Haushaltsentwurfs 2027 bis 2029 im Haushaltsausschuss, laut Reuters via The Moscow Times
- 12.10.2026, 15:00 Uhr: Russische Außenhandelsbilanz für August, laut Reuters via The Moscow Times
- 12.10.2026: EU-Außenminister beraten über weitere Sanktionen gegen Russland, meldet der Deutschlandfunk

