Salzburg Wohnbau übergibt 28 geförderte Mietwohnungen mit 3D-gedruckter Decke
Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 16:55 Uhr | pressetext, AD HOC NEWSAm deutlichsten zeigt sich das an der Decke: Sie besteht aus 3D-gedruckten Aussparungskörpern und benötigt 34 Prozent weniger Beton . Zusätzlich nutzt das Haus Photovoltaik, deren Strom den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rahmen einer Energiegemeinschaft zugutekommt.
28 Mietwohnungen mit Tiefgarage
Die Wohnungen verfügen über Wohnflächen zwischen rund 45 und 93 Quadratmetern und bieten jeweils einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten. Zur Wohnanlage gehören außerdem 28 Tiefgaragenstellplätze, 14 Außenstellplätze sowie Fahrradabstellplätze, ein Spielplatz und Grünflächen. Das Wohnbauprojekt wurde mit rund 6,2 Millionen Euro aus Mitteln der Salzburger Wohnbauförderung unterstützt.
"Wohnraum ist für Hallein eine zentrale Aufgabe. Die Salzstadlstraße zeigt, wie sie gelingen kann. 13,70 Euro pro Quadratmeter, inklusive Betriebskosten und Tiefgaragenplatz, gedeckelt und vor der Inflation geschützt: Das ist Wohnen, das sich auch Menschen mit einem normalen Einkommen leisten können", so Bürgermeister Alexander Stangassinger.
"Mit den 28 Mietwohnungen in der Salzstadlstraße entsteht neuer Wohnraum in Hallein. Dass dabei Material eingespart und Photovoltaik gemeinschaftlich genutzt wird, zeigt, wie sich neuer Wohnbau und Ressourcenschonung verbinden lassen", sagt Wohnbaulandesrat Martin Zauner .
Eine Decke aus dem 3D-Drucker
Herzstück des Projekts ist eine Ortbetondecke mit digital geplanten, hohlen Aussparungskörpern. Diese werden im 3D-Druckverfahren mit dem BauMinator 3D-Betondrucksystem der Baumit gefertigt und in die Decke integriert. Die Hohlräume ermöglichen eine schlankere Deckenkonstruktion. Damit ist die Salzstadlstraße das erste mehrgeschoßige Wohnbauprojekt Österreichs mit einer 3D-gedruckten Betondecke.
Im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen benötigt die Decke 34 Prozent weniger Beton und 26 Prozent weniger Bewehrungsstahl . Dadurch sinkt der CO?-Ausstoß um rund 21 Tonnen. Weitere Baustoffe wie der Wandaufbau futureBloc und Recyclingbeton verringern den ökologischen Fußabdruck zusätzlich. "Bei REDUCE25 haben wir den Materialeinsatz bereits in der Planung gezielt hinterfragt und neue konstruktive Lösungen umgesetzt. Das Projekt zeigt, welches Potenzial in einer ressourcenschonenden Bauweise steckt", erklärt Thomas Maierhofer, Geschäftsführer Salzburg Wohnbau .
Photovoltaik: Vorteile einer Energiegemeinschaft
Auch bei der Energieversorgung profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner von einem gemeinschaftlichen Ansatz. Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäude erzeugt Sonnenstrom, der im Rahmen einer Energiegemeinschaft möglichst direkt vor Ort genutzt werden kann. Dadurch können die Mieterinnen und Mieter einen Teil ihres Strombedarfs über die hauseigene Anlage decken und ihre laufenden Energiekosten reduzieren.
"Die Energiegemeinschaft zeigt, wie sich erneuerbare Energie sinnvoll in den Wohnbau integrieren lässt. Davon profitieren nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner durch geringere laufende Energiekosten", sagt Georg Grundbichler, Geschäftsführer Salzburg Wohnbau .
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Aussender: Pressestelle Salzburg Wohnbau c/o JAGER PR Ansprechpartner: Clemens Jager Tel.: +43662453160 E-Mail: info@jager-pr.at Website: www.salzburg-wohnbau.at
