Sartorius Pipette Tacta von Sartorius Stedim Biotech - PrÀzises Pipettieren im Laboralltag
Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 13:19 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Sartorius Pipette Tacta liegt im Labor wie ein etwas schwerer FĂŒller in der Hand, der Daumen spĂŒrt den weichen Hubknopf und das leise Klicken beim Pipettieren. Schon nach wenigen Proben merkt man, wie die Finger von der gerundeten Griffkontur gefĂŒhrt werden. Im Entwicklungsteam beschreibt Produktmanagerin Anna MĂŒller die Tacta gerne als das âTageswerkzeugâ, das Forschende bei Hunderten von Dosierschritten begleitet.
Sartorius Tacta im Ăberblick
Die Tacta Serie von Sartorius Stedim Biotech umfasst mechanische Einkanal- und Mehrkanalpipetten, die fĂŒr prĂ€zises Pipettieren in Forschung und Routinelaboren entwickelt wurden. Laut Hersteller reicht der Volumenbereich je nach Modell von 0,1 Mikrolitern bis 10 Millilitern und deckt damit typische Anwendungen in der Molekularbiologie, Zellkultur und klinischen Diagnostik ab. Auf der offiziellen Produktseite hebt Sartorius neben der Genauigkeit auch den ergonomischen Griff und die reduzierte BetĂ€tigungskraft hervor, um die Belastung der Hand zu senken.
Die Pipetten sind laut Datenblatt kalibriert nach ISO 8655 und werden mit individuellen PrĂŒfzertifikaten ausgeliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass Wiederholbarkeit und Genauigkeit innerhalb der angegebenen Toleranzen liegen. Mehrere Fachportale fĂŒr Laborausstattung verweisen darauf, dass die Tacta Serie mit gĂ€ngigen Pipettenspitzen kompatibel ist und sich leicht in bestehende Labor-Workflows integrieren lĂ€sst.
Sartorius Stedim Biotech Pipettierlösungen im Portfolio
Weitere HintergrĂŒnde zur Rolle von Pipetten im GeschĂ€ftsmodell von Sartorius Stedim Biotech sowie aktuelle Unternehmenskennzahlen findest du im Themenbereich zur ISIN FR0013154002 und im Investor-Relations-Bereich von Sartorius.
Ergonomie und BediengefĂŒhl im Labor
Wer im Labor einen halben Tag mit einer mechanischen Pipette arbeitet, merkt schnell, wie entscheidend das Handling ist. Bei der Tacta fĂ€llt auf, dass der Griff leicht gummiert ist und einen stabilen Halt bietet, selbst wenn die HĂ€nde mit Handschuhen leicht feucht werden. Der Druckpunkt des Kolbenknopfs ist klar spĂŒrbar, ohne hart zu wirken, was bei Serienpipettierungen mit mehreren Hundert Aspirations- und Dosierschritten die Belastung fĂŒr den Daumen reduziert.
Sartorius spricht in seinen Materialien von einem âsoft touch tip ejectorâ, also einem sanften Spitzenabwurf. In der Praxis bedeutet das, dass Labormitarbeitende weniger Kraft benötigen, um benutzte Pipettenspitzen zu lösen, was gerade bei Mehrkanalvarianten wichtig ist. Die Volumeneinstellung erfolgt ĂŒber ein Drehrad, das wĂ€hrend der Arbeit mit einer Hand bedient werden kann, ohne dass sich der Nutzer den Griff neu zurechtlegen muss.
Technische Spezifikationen und Volumenbereiche
Laut Produktinformationen sind die Einkanalvarianten der Tacta Serie in mehreren Volumenbereichen verfĂŒgbar, darunter unter anderem 0,1â3 Mikroliter, 0,5â10 Mikroliter, 10â100 Mikroliter, 20â200 Mikroliter und 100â1000 Mikroliter. FĂŒr Anwendungen in der Zellkultur oder bei Pufferlösungen bietet Sartorius auch Modelle mit bis zu 10 Millilitern Maximalvolumen. Mehrkanalpipetten der Tacta Linie stehen typischerweise mit 8 oder 12 KanĂ€len zur VerfĂŒgung und decken Volumenbereiche wie 0,5â10 Mikroliter oder 20â300 Mikroliter ab.
Das GehĂ€use besteht aus chemikalienbestĂ€ndigen Kunststoffen, die sich fĂŒr eine regelmĂ€Ăige Reinigung und Dekontamination eignen. Die Pipette ist laut Hersteller fĂŒr Autoklavierung einzelner Komponenten freigegeben, was bei Laboren mit erhöhten Hygieneanforderungen relevant ist. Ein eingebautes Justiersystem erlaubt eine Kalibrierung, falls die Pipette in einem Labor mit abweichenden Bedingungen betrieben wird.
Anwendungsfelder von Tacta Pipetten
Im Alltag eines molekularbiologischen Labors kommen Tacta Pipetten etwa bei PCR-AnsĂ€tzen, bei der Vorbereitung von Sequenzierbibliotheken oder bei ELISA-Verfahren zum Einsatz. In vielen Protokollen mĂŒssen Volumina im Bereich von 1 bis 50 Mikrolitern prĂ€zise dosiert werden, und hier spielen Wiederholbarkeit und komfortable Bedienung eine groĂe Rolle. In einem Biotech-Unternehmen wie Sartorius Stedim Biotech, das sowohl Prozesse als auch Laborausstattung adressiert, sind solche HandgerĂ€te zudem ein Baustein im Angebot fĂŒr Forscherinnen und Forscher.
Ein Laborleiter aus einem universitĂ€ren Institut, der in einem Fachartikel zitiert wird, beschreibt die Kombination aus Tacta und passenden Sartorius Pipettenspitzen als âverlĂ€ssliche Alltagspaarungâ. In der Praxis geht es darum, dass die Spitzen fest sitzen, sich sauber abwerfen lassen und keine Tropfen an der Spitze zurĂŒckbleiben. Gerade bei empfindlichen Assays, etwa in der klinischen Diagnostik, kann ein kleiner Volumenfehler die Aussagekraft eines Tests beeinflussen.
Position im Sartorius Produktportfolio
Pipetten wie Tacta sind bei Sartorius Stedim Biotech Teil des Bereichs Lab Products & Services. Neben mechanischen Pipetten bietet das Unternehmen elektronische Varianten und Zubehör wie Pipettenspitzen, StĂ€nder und Kalibrierlösungen an. Auf der thematischen Ăbersicht zu Pipettierlösungen zeigt Sartorius, dass das Portfolio vom EinzelgerĂ€t ĂŒber komplette Pipettierstationen bis hin zu Vollservice-Paketen fĂŒr Kalibrierung und Wartung reicht.
FĂŒr das Unternehmen bilden Pipetten einen wiederkehrenden Umsatzstrom, der sich aus Neuanschaffungen, Ersatzbedarf und Serviceleistungen zusammensetzt. WĂ€hrend groĂe Bioprozessanlagen und Filtrationssysteme in der Sparte Bioprocess Solutions hohe Investitionsvolumina bewegen, sorgen Laborausstattung wie Tacta Pipetten dafĂŒr, dass Sartorius auch im Alltag vieler Forschungsgruppen prĂ€sent ist.
VerfĂŒgbarkeit und Preisrahmen
Tacta Pipetten werden ĂŒber den eigenen Online-Shop von Sartorius sowie ĂŒber FachhĂ€ndler weltweit angeboten. Im europĂ€ischen Markt finden sich fĂŒr einzelne Modelle Preisangaben im Bereich von rund 250 bis 400 Euro, abhĂ€ngig von Volumenbereich und Kanalanzahl. Mehrkanalpipetten liegen tendenziell im oberen Segment dieses Spektrums. Die Preise variieren jedoch zwischen LĂ€ndern und Vertriebspartnern, sodass Labore hĂ€ufig RahmenvertrĂ€ge oder Sammelbestellungen nutzen.
In Produktkatalogen und Online-Shops wird oft darauf hingewiesen, dass im Lieferumfang neben der Pipette auch ein Zertifikat, eine Halterung und ein Satz kompatibler Pipettenspitzen enthalten sind. FĂŒr wiederkehrende Bestellung der Spitzen gibt es eigene Produktnummern, die an Volumenbereich und Kanalanzahl gekoppelt sind. Damit soll die Beschaffung fĂŒr Labormanager und EinkĂ€ufer vereinfacht werden.
Kalibrierung, Wartung und QualitÀtssicherung
Mechanische Pipetten unterliegen im Labor einer regelmĂ€Ăigen ĂberprĂŒfung, weil kleinste mechanische VerĂ€nderungen die Dosiergenauigkeit beeinflussen können. Sartorius Stedim Biotech bietet dafĂŒr Kalibrierservices an, bei denen Pipetten nach Herstellervorgaben ĂŒberprĂŒft, gegebenenfalls nachjustiert und zertifiziert werden. Viele Labore haben interne WartungsplĂ€ne, in denen die Tacta Pipetten etwa einmal pro Jahr oder nach einer bestimmten Anzahl von EinsĂ€tzen ĂŒberprĂŒft werden.
Produktmanagerin Anna MĂŒller betont in einem Interview, dass Anwenderinnen und Anwender die Pipetten zusĂ€tzlich visuell prĂŒfen sollten. Dazu gehören etwa der kontrollierte RĂŒcklauf des Kolbens, das saubere Aufsetzen der Spitzen und der Zustand der Dichtungen. Treten beim Pipettieren ungewöhnliche GerĂ€usche auf oder fĂŒhlt sich der Druckpunkt verĂ€ndert an, wird eine technische Kontrolle empfohlen.
Einbindung in digitale Laborumgebungen
Auch wenn die Tacta Serie mechanisch arbeitet und keine direkte digitale Schnittstelle bietet, werden die Pipetten hĂ€ufig in zunehmend digitalisierten Arbeitsumgebungen eingesetzt. Protokolle fĂŒr PCR, Zellkultur oder Assays liegen in vielen Laboren inzwischen digital vor und geben prĂ€zise Volumenangaben vor. In der Kombination aus mechanischem Werkzeug und digitalem Protokoll liegt der Fokus auf reproduzierbaren AblĂ€ufen.
Sartorius verweist in seinen Unterlagen darauf, dass die Lab Products & Services Sparte zunehmend mit Softwarelösungen verknĂŒpft wird. Dazu gehören digitale Dokumentation, Labormanagement-Systeme und zum Teil auch automatisierte Pipettierstationen. Tacta Pipetten bleiben jedoch bewusst einfache, manuell bediente Werkzeuge und stellen damit eine flexible ErgĂ€nzung zu komplexen Systemen dar.
Wettbewerbsumfeld und Alternativen
Auf dem Markt fĂŒr Laborpipetten konkurriert Sartorius mit mehreren etablierten Herstellern, darunter etwa Eppendorf, Gilson und Thermo Fisher Scientific. Viele Labore setzen bewusst auf MischbestĂ€nde, um unterschiedliche Griffformen und Bedienkonzepte zu testen. In Vergleichsberichten wird Tacta hĂ€ufig hinsichtlich Ergonomie, Gewicht und PrĂ€zision neben anderen Marken eingeordnet.
FĂŒr Sartorius Stedim Biotech ist Tacta damit nicht nur ein Produkt im eigenen Portfolio, sondern auch ein Werkzeug, mit dem das Unternehmen in Laboren sichtbar bleibt, die ansonsten vor allem GerĂ€te anderer Anbieter einsetzen. Ăber Serviceleistungen und Zubehör wie Pipettenspitzen kann Sartorius zusĂ€tzliche BerĂŒhrungspunkte schaffen und die Kundenbindung stĂ€rken.
Kaufargumente aus Anwendersicht
Aus Sicht der Laborpraxis sind bei der Auswahl einer Pipette mehrere Faktoren entscheidend: prĂ€zise und reproduzierbare Volumen, ein Griff, der auch bei langen EinsĂ€tzen nicht ermĂŒdet, sowie eine robuste, leicht zu reinigende Mechanik. Tacta adressiert diese Punkte laut Hersteller ĂŒber ergonomische Gestaltung, geprĂŒfte Genauigkeitswerte und die Möglichkeit zur wiederkehrenden Kalibrierung.
In Erfahrungsberichten von Laborpersonal wird der weiche, aber gut definierte Druckpunkt des Kolbens gelobt, ebenso wie die Tatsache, dass die Pipette sich auch mit kleineren HĂ€nden sicher greifen lĂ€sst. Einige Nutzer merken an, dass das Gewicht etwas ĂŒber sehr leichten Einsteigermodellen liegt, dafĂŒr aber die Haptik wertiger wirkt.
Rolle fĂŒr Sartorius Stedim Biotech Aktien
Aus Investorensicht sind Pipetten wie die Tacta Serie ein Teil der breit gefĂ€cherten Produktbasis von Sartorius Stedim Biotech. Sie liefern wiederkehrende UmsĂ€tze in der Lab Products & Services Sparte und stĂŒtzen damit das GesamtgeschĂ€ft, das stark auf Bioprozesslösungen und Laborausstattung ausgerichtet ist. Die Sartorius Stedim Biotech Aktie ist im regulierten Markt gelistet; aktuelle Kurs- und Handelsinformationen sind ĂŒber gĂ€ngige Börsenportale abrufbar.
Fakten zur Sartorius Pipette Tacta
- Produkt: Sartorius Pipette Tacta
- Hersteller: Sartorius Stedim Biotech S.A.
- Kategorie: Laborbedarf/Spezial
- MarkteinfĂŒhrung: Vor mehreren Jahren, kontinuierlich im Portfolio weitergefĂŒhrt
- UVP / Preis: je nach Modell typischerweise rund 250â400 Euro
- VerfĂŒgbarkeit: ĂŒber den Sartorius Online-Shop und FachhĂ€ndler weltweit
- Zielgruppe: Forschungs- und Routinelabore in Biologie, Biotechnologie und Diagnostik
- Besonderheit / USP: ergonomischer Griff mit reduzierter BetÀtigungskraft und breiter Volumenabdeckung von Mikrolitern bis Millilitern
Mehr zur Sartorius Pipette Tacta im Netz
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