SMI, CH0009980894

SMI vor dem Handelsstart unter Druck

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 10:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der SMI dĂŒrfte am Freitag nach dem Rekordlauf des Vortags etwas leichter in den Handel starten. Belastend wirken schwache Vorgaben aus den USA und Asien sowie enttĂ€uschende Quartalsberichte großer Technologiekonzerne.

SMI vor dem Handelsstart unter Druck

  • Die Schweizer Börse dĂŒrfte nach dem Rekordlauf des Vortags schwĂ€cher eröffnen.
  • Negative Vorgaben aus den USA und Asien sowie enttĂ€uschende Technologiewerte belasten die Stimmung.
  • Im Tagesverlauf stehen Inflationsdaten, das Eurozonen-BIP und der Chicago-Einkaufsmanagerindex im Fokus.
SMI, CH0009980894, Illustration mit AI erstellt.

Der Schweizer Leitindex SMI steht vor einem vorsichtigeren Handelsstart. Nach dem krĂ€ftigen Anstieg am Donnerstag, bei dem der Index ein neues Rekordhoch von 14.861,53 Punkten erreichte, deutet sich fĂŒr Freitag eine Konsolidierung an. Die Schweizer Börse ist im Zeitfenster des Vorberichts noch nicht in der regulĂ€ren Sitzung angekommen.

Vorbörsliche Indikation liegt tiefer

Die Finanzen.ch-Berichterstattung nannte fĂŒr die vorbörsliche Berechnung der Bank Julius BĂ€r gegen 08:10 Uhr einen SMI von 14.705 Punkten, 0,35 Prozent unter dem Referenzstand. Dabei handelt es sich um eine vorbörsliche Indikation und nicht um den offiziellen SMI-Schluss oder einen bereits festgestellten Börsenstand.

Der SMI bildet laut SIX die 20 grĂ¶ĂŸten und liquidesten Aktien des Schweizer Marktes ab und wird wĂ€hrend der Sitzung fortlaufend berechnet. FĂŒr Anleger bleibt damit entscheidend, ob sich die anfĂ€ngliche SchwĂ€che nach der Eröffnung bestĂ€tigt oder von defensiven Schwergewichten abgefedert wird.

Technologiesorgen prÀgen die Vorgaben

Nach EinschĂ€tzung der AWP im Vorbörsenbericht drĂŒcken enttĂ€uschend aufgenommene Zahlen von Intel und Amazon auf die Stimmung. Besonders Technologiewerte und Titel, die von der jĂŒngsten KI-Rally profitiert haben, könnten unter Gewinnmitnahmen leiden. Genannt wurden unter anderem ABB, VAT und AMS Osram mit schwĂ€cheren vorbörslichen Erwartungen.

Der Vortag hatte dem Schweizer Markt dagegen RĂŒckenwind gegeben. Die St. Galler Kantonalbank fĂŒhrt die unverĂ€nderte Geldpolitik der US-Notenbank und der EuropĂ€ischen Zentralbank sowie rĂŒcklĂ€ufige Ölpreise als unterstĂŒtzende Faktoren an. Novartis war mit einem Plus von 2,4 Prozent eine wichtige StĂŒtze, wĂ€hrend insgesamt 17 der 20 SMI-Werte zulegten.

Konjunkturdaten im weiteren Tagesverlauf

Im Tagesverlauf rĂŒcken Inflationsdaten aus Frankreich, Spanien und Deutschland sowie die erste SchĂ€tzung des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone fĂŒr das dritte Quartal in den Mittelpunkt. Aus den USA folgt am Nachmittag der Chicago-Einkaufsmanagerindex. ZusĂ€tzlich dĂŒrften sich Anleger mit Blick auf die am kommenden Dienstag anstehenden US-Zwischenwahlen zurĂŒckhaltender positionieren.

Weitere Berichte und Einordnungen zum SMI finden Sie auf der SMI-Themenseite.

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de | CH0009980894 | SMI | boerse | 70433437 |