Trump, Iran-Krieg

Trump verteidigt Iran-Krieg trotz Wahlniederlage

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 20:12 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
US-PrĂ€sident Donald Trump hat eingerĂ€umt, dass die durch den Iran-Krieg gestiegenen Spritpreise ein Grund fĂŒr die Niederlage seiner Republikaner bei den Parlamentswahlen waren.

Er halte die EinschĂ€tzung seines VizeprĂ€sidenten JD Vance, der den Krieg als Grund fĂŒr die Wahlniederlage bezeichnet hatte, fĂŒr weitgehend zutreffend, sagte Trump vor Journalisten in Washington. Der Krieg habe die Preise kurzfristig "ein wenig" in die Höhe getrieben.

Gleichzeitig verteidigte er seine Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. Wenn er noch einmal vor der Wahl stĂŒnde, wĂŒrde er genauso handeln, sagte der Republikaner. Man dĂŒrfe nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekomme. Auf die Frage, ob der Krieg es wert gewesen sei, antwortete er mit Ja.

Er argumentierte auch, der Unmut richte sich nicht gegen den Krieg an sich, sondern gegen die gestiegenen Preise: "Es ist nicht der Krieg, sondern die Preise."

Trump sagte zudem, dass seine Partei die Wahlen gewonnen hĂ€tte, wenn er selbst auf dem Stimmzettel gestanden hĂ€tte. Die Begeisterung seiner AnhĂ€nger bei Wahlkampfveranstaltungen habe sich nicht auf die republikanischen Kandidaten ĂŒbertragen lassen.

Mit Blick auf ein mögliches neues Amtsenthebungsverfahren, das die Demokraten mit ihrer Mehrheit im ReprĂ€sentantenhaus einleiten könnten, zeigte sich Trump gelassen. Er mache sich deswegen "nicht einmal ein bisschen" Sorgen. Ein solcher Schritt wĂŒrde seiner Ansicht nach die Demokratische Partei "zerstören". Es gebe keinen Grund dafĂŒr, behauptete er. "WofĂŒr? DafĂŒr, dass wir ein erfolgreiches Land haben?", fragte Trump.

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