Zum Start der Skisaison: Winterkraft als zentrale SĂ€ule der sicheren Energieversorgung
06.12.2024 - 09:45:00Schladming, Saalbach, Lech am Arlberg und einige mehr: Ăsterreichs beliebteste Skigebiete feiern diese Woche mit spektakulĂ€ren Events ihren Saisonstart. Damit boomt nicht nur der heimische Tourismus, sondern auch der Energieverbrauch. Neben dem erhöhten WĂ€rmebedarf in Haushalten und der Industrie, ist der Wintertourismus ein bedeutender Faktor, der zu einem zusĂ€tzlichen Energieverbrauch fĂŒhrt. Allein der Wintertourismus verbraucht laut Umweltbundesamt jĂ€hrlich rund 2.800 Gigawattstunden (GWh) Strom â der Energiebedarf pro Skifahrer:in und Tag liegt laut WKO bei etwa 18 kWh. Hinzu kommt ein zusĂ€tzlicher Bedarf von rund 5.900 GWh fĂŒr die RaumwĂ€rme in österreichischen Haushalten.
Diese erhöhte Nachfrage trifft auf die saisonal bedingt geringe Erzeugung der Wasserkraft und muss noch immer durch fossile Erzeugung oder teure Importe ausgeglichen werden. Zuletzt importierte Ăsterreich Energie im AusmaĂ von 18,2 Milliarden Euro jĂ€hrlich. Gegensteuern ist möglich: Je mehr Windkraft, desto weniger teure Importe. Denn bei der Windkraft ist genau jetzt Erntezeit. Zwei Drittel der Windstromerzeugung erfolgen im Winterhalbjahr â zwischen September und April. Gerade in dieser Zeit, wenn Sonnenenergie knapper wird und FlĂŒsse weniger Wasser fĂŒhren, liefern Windkraftanlagen den meisten Strom und sorgen regelmĂ€Ăig fĂŒr neue Produktionsrekorde.
Windkraft ist Winterkraft
"Windkraft ist Winterkraft", unterstreicht Florian Maringer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft. "Wasserkraft und Photovoltaik haben ihre Leistungsspitze im FrĂŒhling und Sommer. Windkraftanlagen liefern in der anderen JahreshĂ€lfte die Energie, die dann fehlt. Dies macht sie zu einer tragenden SĂ€ule fĂŒr die sichere, gĂŒnstige und stabile Stromversorgung Ăsterreichs, besonders wĂ€hrend der winterlichen Hochlastphase."
Windkraft deckt ĂŒber das Jahr hinweg rund 12 Prozent der österreichischen Stromversorgung. Im Winter ist dabei der Anteil aber deutlich höher als im Sommer: Von November 2023 bis MĂ€rz 2024 lag der Windkraft-Anteil bei 15 Prozent. Tage, an denen die Windkraft mehr als 50 Prozent des österreichweiten Stromverbrauches liefert, sind keine Seltenheit mehr. Damit ist die Windkraft in der kalten Jahreszeit ein entscheidender Baustein fĂŒr eine sichere und unabhĂ€ngige Energieversorgung.
Der Ausbau der Windkraft ist daher unerlĂ€sslich, um die AbhĂ€ngigkeit von fossilen EnergietrĂ€gern zu verringern, die Strompreise zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit zu gewĂ€hrleisten. Um die Rahmenbedingungen fĂŒr den Ausbau der Windkraft und die Transformation des Energiesystems positiv zu gestalten, ist die IG Windkraft die zentrale, verlĂ€ssliche und lösungsorientierte Ansprechpartnerin fĂŒr EntscheidungstrĂ€ger:innen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft.
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Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Lisa-Maria Eitler, MA MSc Tel.: +43 660 20 50 757 E-Mail: l.eitler@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

