WIG20 fÀllt am Mittag 1,10 Prozent auf 4.106,97 Punkte
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 13:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSWIG20 bleibt unter Druck
- Der polnische Leitindex liegt am 3. November 2026 um 13:37 Uhr Berliner Zeit bei 4.106,97 Punkten und damit 1,10 Prozent unter dem Vortagesschluss.
- Nach Angaben von Parkiet belasten vor allem KGHM, Allegro und LPP, wÀhrend Tauron nach besser als erwarteten Quartalszahlen zulegt.
- Der weitere Handel bleibt von internationalen Risiken und der Erwartung an die US-Kongresswahlen geprÀgt.
Der WIG20 setzt seine SchwÀchephase am Dienstag, dem 3. November 2026, fort. Um 13:37 Uhr Berliner Zeit notiert der polnische Leitindex bei 4.106,97 Punkten und damit 1,10 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag von 4.152,65 Punkten. Damit befindet sich der Handel an der Warschauer Börse weiterhin in der laufenden Sitzung. Die aktuellen Indexdaten veröffentlicht Business Insider.
Schwergewichte ziehen den Index nach unten
Nach der Einordnung von Parkiet konzentriert sich der Verkaufsdruck im WIG20 auf KGHM, Allegro und LPP. KGHM lag im offiziellen MarktĂŒberblick der Warschauer Börse um 12:35 Uhr 3,80 Prozent im Minus, Allegro verlor 4,20 Prozent und LPP 3,48 Prozent. Diese Einzelbewegungen erklĂ€ren die Belastung des kapitalisierungsgewichteten Leitindex, ohne dass daraus eine einheitliche Entwicklung aller Indexmitglieder folgt.
Gegen den Trend entwickelte sich Tauron. Das Energieunternehmen legte nach besser als erwarteten vorlÀufigen Zahlen zum dritten Quartal zu. Parkiet nennt ein EBITDA von 1.821 Millionen polnischen Zloty und einen Umsatz von 8.624 Millionen Zloty, verglichen mit Markterwartungen von 1.565 Millionen beziehungsweise 7.721 Millionen Zloty.
Internationale Unsicherheit prÀgt Stimmung
ZusĂ€tzlichen Druck auf die Risikobereitschaft erzeugt das internationale Umfeld. XTB verweist auf die schwĂ€chere Tendenz an mehreren europĂ€ischen Börsen, die geopolitische Lage und einen Brent-Preis von mehr als 106 US-Dollar je Barrel. Zugleich warten Anleger auf die Ergebnisse der US-Kongresswahlen. Der Bericht von Forsal beschreibt deshalb eine mögliche ZurĂŒckhaltung und Risikoreduzierung vor dem US-Wahlergebnis.
FĂŒr den weiteren Dienstagshandel bleibt damit entscheidend, ob sich die Verluste bei den groĂen Rohstoff- und Konsumwerten ausweiten oder ob positive Unternehmensnachrichten, insbesondere aus dem Energiesektor, stabilisieren können. Der nĂ€chste Schlussstand wird erst nach Ende der Warschauer Sitzung feststehen.
Weitere Berichte zum Index finden Sie im WIG20-Thema.
