Karsten-Aktie: Werksschließung in Ibirama angekündigt
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 00:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSKarsten ordnet Produktion neu
- Die Schließung des Werks in Ibirama ist Teil einer strategischen und operativen Neuorganisation.
- Die übrigen Karsten-Standorte, darunter die Zentrale in Blumenau, sollen normal weiterarbeiten.
- Die Aktie bleibt für Anleger vor allem mit Blick auf die operative Neuordnung und die Beschäftigungssituation relevant.
Die Karsten-Aktie steht nach einer angekündigten Werksschließung im Fokus. Der Textilhersteller will die Fabrik im brasilianischen Ibirama am 27. November 2026 schließen. Rund 75 Beschäftigte arbeiten in der Einheit.
Die Entscheidung wurde am Donnerstag, 29. Oktober, bekannt. Nach einem Bericht von NSC Total begründet Karsten den Schritt mit einer strategischen und operativen Neuorganisation im Einklang mit der Planung des Geschäfts.
Schließung beendet Standort nach fünf Jahren
Die Fabrik in Ibirama nahm 2021 den Betrieb auf und produzierte Bettwaren. Die Einheit befindet sich in einem früher von Hering genutzten Gebäude im Bundesstaat Santa Catarina. Karsten erklärte, der Übergang solle verantwortungsvoll und mit Respekt für die betroffenen Beschäftigten erfolgen.
Die weiteren Aktivitäten des Konzerns sollen unverändert fortgeführt werden. Dazu zählt auch die Zentrale in Blumenau. Ob Beschäftigte aus Ibirama in andere Einheiten wechseln können, blieb in dem Bericht offen.
Produktion bleibt regional verankert
Karsten stellt Artikel für Bett, Tisch und Bad her und gehört zu den traditionsreichen Textilunternehmen aus Santa Catarina. Im brasilianischen Heimtextilienmarkt trifft das Unternehmen unter anderem auf Döhler, Lepper und Altenburg; diese Hersteller sind im selben Bericht als bedeutende Unternehmen der Branche genannt. Karsten ist damit vor allem als etablierter regionaler Anbieter mit langjähriger Unternehmensgeschichte einzuordnen.
Karsten und der Standort Ibirama
- Unternehmen: Karsten
- Ereignis: Schließung der Fabrik in Ibirama
- Bundesstaat: Santa Catarina, Brasilien
- Geplantes Ende: 27. November 2026
- Betroffene Beschäftigte: rund 75
- Begründung: strategische und operative Neuorganisation
