123fahrschule Aktie: Analyst bestÀtigt Kursziel
Veröffentlicht am: 17.07.2026 um 08:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de
WĂ€hrend die Fahrschulbranche unter einer Warteschlange nervöser FahrschĂŒler Ă€chzt, zieht 123fahrschule an. Grund ist ausgerechnet die Reform, die den Markt gerade lĂ€hmt: Weil zum 1. Januar 2027 neue Regeln fĂŒr die Fahrausbildung greifen, schieben viele AnwĂ€rter ihre Anmeldung auf â ein Effekt, der zahlreichen Wettbewerbern spĂŒrbar zusetzt. 123fahrschule hĂ€lt dagegen und meldet fĂŒr das erste Halbjahr 2026 sogar ein leichtes Umsatzplus.
KerngeschÀft trotzt der Reform-Flaute
Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr leicht auf 13,0 Millionen Euro, nach 12,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA legte deutlicher zu und kletterte um 12 Prozent auf rund 1,1 Millionen Euro. Das ausgewiesene EBITDA blieb mit rund 0,85 Millionen Euro darunter, belastet durch geplante Wachstumsinvestitionen.
Die eigentliche Geschichte spielt sich im operativen Umbau ab. Der komplette Umstieg der Theorielektionen auf E-Learning hat bereits dazu gefĂŒhrt, dass rund die HĂ€lfte der bestehenden MietvertrĂ€ge fĂŒr SchulungsrĂ€ume gekĂŒndigt wurde. Das drĂŒckt Kosten und dĂŒrfte die Marge auch im kommenden Jahr stĂŒtzen.
Simulator-Tochter und Franchise-Ableger als Wachstumshebel
Die Simulator-Tochter Foerst verzeichnete im ersten Halbjahr ein schwĂ€cheres GeschĂ€ft gegenĂŒber einer starken Vergleichsbasis, der Auftragsbestand signalisiert aber ein deutlich stĂ€rkeres zweites Halbjahr. Ab dem 1. Januar 2027 werden Simulatoren gesetzlich fĂŒr Pflichtausbildungsbestandteile anerkannt â Fahrschulen ziehen ihre Investitionen entsprechend vor.
Beim Franchise-Ableger FahrerWerk ist der erste Kooperationspartner unter Dach und Fach: FĂŒnf neue Standorte in Hamburg, Hannover, Erfurt, Halle/Leipzig und Mörfelden-Walldorf kommen hinzu, ohne dass 123fahrschule selbst investieren muss â die Partner tragen den lokalen Betrieb, FahrerWerk liefert Marke, Ausbildungskonzept und digitale Infrastruktur. Der Beitrag zum Halbjahresergebnis blieb wegen langer Kurslaufzeiten und Vorlaufzeiten bei Teilnehmergewinnung noch gering, im zweiten Halbjahr soll die Auslastung spĂŒrbar anziehen. Das Management hĂ€lt an seinem langfristigen Ziel von mehr als 650 Standorten und rund 1.200 Fahrlehrern bis 2029 fest, was einem Marktanteil von etwa 10 Prozent entsprĂ€che.
FĂŒr das Gesamtjahr 2026 bestĂ€tigte das Management die EBITDA-Prognose von 1,5 bis 2,5 Millionen Euro. Ob das fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte implizierte Umsatzziel von rund 16 Millionen Euro erreichbar ist, hĂ€ngt maĂgeblich vom Zeitpunkt der Foerst-Auslieferungen und dem Tempo der FahrerWerk-Expansion ab.
Die EinschÀtzung zur Aktie bleibt unverÀndert: Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 6,10 Euro auf DCF-Basis. Das Unternehmen soll damit von der Reform profitieren, sobald die Nachfrage nach deren Inkrafttreten wieder anzieht.
123fahrschule-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue 123fahrschule-Analyse vom 17. Juli liefert die Antwort:
Die neusten 123fahrschule-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr 123fahrschule-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
123fahrschule: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
