Bulkers, Aktie

2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert Management mit 54 Prozent

15.05.2026 - 00:16:51 | boerse-global.de

Nach dem Verkauf aller Schiffe verzeichnet 2020 Bulkers einen hohen Quartalsgewinn und schüttet Dividenden aus. Die Zukunft als Börsenhülle ist offen.

2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert Management mit 54 Prozent - Foto: über boerse-global.de
2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert Management mit 54 Prozent - Foto: über boerse-global.de

2020 Bulkers ist nach dem Verkauf seiner Flotte kaum noch das Unternehmen, das Anleger aus dem Dry-Bulk-Markt kannten. Die Schiffe sind weg, der Quartalsgewinn schießt durch den Verkauf nach oben, und die operative Zukunft ist offen. Übrig bleibt eine börsennotierte Plattform mit Restkapital, Managementstruktur und strategischen Optionen.

Himalaya übernimmt das Management

Im Februar vereinbarte 2020 Bulkers den Verkauf von Anteilen an 2020 Bulkers Management AS. Himalaya Shipping und Bruton Limited zahlten zusammen NOK 4 Millionen.

Die Pakete umfassten 14 Prozent und 36 Prozent der Management-Tochter. Danach stockte Himalaya weiter auf. Seit dem 1. April hält der Betreiber von Newcastlemax-Schüttgutfrachtern 54 Prozent an der Einheit.

Das ist mehr als eine technische Fußnote. Wer das Management kontrolliert, kontrolliert einen wichtigen Teil der Infrastruktur, falls die Börsenhülle später wieder für Schifffahrtsgeschäfte oder andere Transaktionen genutzt wird.

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Verkauf treibt den Gewinn

Im Berichtsquartal meldete 2020 Bulkers einen Nettogewinn von 154,1 Millionen US-Dollar. Das EBITDA lag bei 157,3 Millionen US-Dollar. Der Haupttreiber war der abgeschlossene Verkauf der Schiffe.

Die durchschnittlichen Zeitcharteräquivalent-Erlöse lagen bei rund 26.700 US-Dollar pro Tag. Für die ersten drei Monate erklärte das Unternehmen Gesamtdividenden von 14,05 US-Dollar je Aktie. Damit floss ein großer Teil der Verkaufserlöse direkt an die Aktionäre zurück.

Fünf Schiffe wurden im März an die neuen Eigentümer übergeben, darunter Bulk Santiago, Bulk Shenzhen und Bulk Sydney. Die Bulk Sandefjord folgte im April. Operatives Schifffahrtsgeschäft bleibt damit vorerst nicht übrig.

Bilanz wird radikal leichter

Der Verkauf hat die Bilanz deutlich verändert. Das Eigenkapital der Aktionäre lag Ende März bei 292,0 Millionen US-Dollar, deutlich über dem Stand zum Jahresende. Die Gesamtverbindlichkeiten sanken auf 24,5 Millionen US-Dollar.

Der Rückgang hängt vor allem mit der Rückzahlung von Schiffskrediten zusammen. Parallel dazu kaufte das Unternehmen im April 2.791.163 eigene Aktien zu NOK 129,50 je Aktie zurück.

Nach Sonderdividenden und Rückkäufen verbleiben rund 4 Millionen US-Dollar in der Bilanz. Dieses Geld soll die Plattform, die Börsennotierung und das Management aufrechterhalten, während strategische Möglichkeiten geprüft werden.

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Schwieriges Umfeld für einen Neustart

Eine Rückkehr in den Schüttgutmarkt wäre kein Selbstläufer. Der Markt kämpft mit einem hohen Angebot an neuen Schiffen. Neubaulieferungen sollen 2026 mit 40 Millionen Deadweight-Tonnen ihren Höhepunkt erreichen, was Druck auf Frachtraten ausüben kann.

Ein möglicher Nachfrageimpuls kommt aus Westafrika. Das Simandou-Eisenerz-Projekt könnte längere Transporte Richtung China auslösen und damit große Schiffsklassen wie Newcastlemax-Frachter stützen. Für 2020 Bulkers ist das aber zunächst nur ein Marktargument, kein konkreter Geschäftsplan.

Damit handelt die Aktie vorerst als Börsenmantel ohne Flotte. Substanz liefern Restkapital, Listing und Managementstruktur; der nächste Kurstreiber dürfte erst entstehen, wenn das Unternehmen eine konkrete strategische Richtung nennt.

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