Bulkers, Aktie

2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert mit 54 Prozent

13.05.2026 - 18:44:10 | boerse-global.de

Nach dem Verkauf aller Schiffe ist 2020 Bulkers nur noch eine leere Hülle. Himalaya Shipping hält nun die Mehrheit und entscheidet über die Zukunft.

2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert mit 54 Prozent - Foto: über boerse-global.de
2020 Bulkers Aktie: Himalaya kontrolliert mit 54 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Nach dem Verkauf der gesamten Flotte ist 2020 Bulkers kein Schifffahrtsunternehmen mehr. Was bleibt, ist eine Börsennotierung, ein Kassenbestand von rund 4 Millionen US-Dollar — und die Frage, wer jetzt das Sagen hat.

Himalaya übernimmt das Steuer

Die Antwort auf diese Frage ist seit April klar: Himalaya Shipping. Das Unternehmen erwarb weitere 4.200 Anteile an der Managementgesellschaft 2020 Bulkers Management AS für NOK 1,1 Millionen. Die Gesamtbeteiligung kletterte damit auf 54 Prozent.

Bereits im Februar hatte 2020 Bulkers Teile seiner Managementsparte an Himalaya und Bruton für NOK 4 Millionen veräußert. Der Machtwechsel vollzog sich also schrittweise — und ist nun vollständig.

Kurs im freien Fall

Der Aktienkurs spiegelt die Lage schonungslos wider. Nach dem Ex-Dividenden-Tag am 29. April brach der Kurs von rund 152 NOK auf unter 3 NOK ein — ein rein mechanischer Effekt der massiven Ausschüttung. Operativer Stress war das nicht. Das Unternehmen hat schlicht kein laufendes Geschäft mehr.

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Heute verliert die Aktie weitere 29,8 Prozent auf 4,84 NOK — ein neues 52-Wochen-Tief. Seit 30 Tagen hat der Kurs knapp 60 Prozent verloren.

Neustart oder Abwicklung?

Am 12. Mai standen Hauptversammlung und Q1-Bericht an. Beides soll die nächste Phase einläuten. Die Entscheidung ist binär: Das verbleibende Kapital fließt in ein neues Vorhaben — oder wird ebenfalls ausgeschüttet. Konkrete Akquisitionsziele hat das Management bislang nicht genannt.

Ein Wiedereinstieg in den Dry-Bulk-Markt wäre anspruchsvoll. Neubauten sollen 2026 rund 40 Millionen Deadweight-Tonnen Kapazität hinzufügen. Rund 210 Schiffe stecken derzeit in der Straße von Hormus fest. Eine mögliche Wiedereröffnung der Roten-Meer-Route würde die Tonne-Meilen-Nachfrage weiter drücken.

Langfristig könnte das Simandou-Eisenerz-Projekt in Westafrika die Nachfrage nach großen Bulkern stützen. Das ist jedoch ein Horizont von Jahren.

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Bemerkenswerte Bilanz zum Abschluss

Trotz des aktuellen Schwebezustands hat 2020 Bulkers eine starke Erfolgsbilanz hinterlassen. Seit Gründung 2017 erzielte das Unternehmen eine jährliche Rendite von rund 28 Prozent — für IPO-Investoren sogar 31 Prozent. Der Nettogewinn 2025 lag bei 29,6 Millionen US-Dollar, nach 76,3 Millionen im Vorjahr.

Ob Himalaya die Börsennotierung als Vehikel für eine neue Strategie nutzt oder das Kapitel endgültig schließt, hängt nun von den Beschlüssen der Hauptversammlung ab.

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