A / B / C-Modell: So plant man den Tag flexibel und fokussiert
28.01.2026 - 22:00:11Starre To-Do-Listen verlieren in dynamischen Jobs an Bedeutung. Das A/B/C-Modell setzt stattdessen auf flexible Routinen durch klare Priorisierung. Es verspricht weniger Stress und mehr Produktivität.
Die Methode teilt alle Aufgaben eines Tages in drei Kategorien ein. Diese einfache Struktur schafft Klarheit und erlaubt es, spontan auf neue Anforderungen zu reagieren. Das Modell adaptiert ein Prinzip aus dem klassischen Zeitmanagement für den modernen Arbeitsalltag.
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Das System basiert auf einer dreistufigen Priorisierung. Jede Aufgabe wird einer von drei Kategorien zugeordnet:
- A-Aufgaben (Absolutes Muss): Das sind die wichtigsten und dringendsten Punkte des Tages. Sie haben den größten Einfluss auf Ihre Wochen- oder Projektziele. Diese Aufgaben sollten den Großteil Ihrer konzentrierten Arbeitszeit einnehmen.
- B-Aufgaben (Beweglich & Wichtig): Diese Tätigkeiten sind wichtig, aber nicht zeitkritisch. Sie können bei Bedarf verschoben werden, ohne sofort negative Folgen. Beispiele sind die Vorbereitung eines Meetings für nächste Woche oder längerfristige Recherche.
- C-Aufgaben (Kann-Aufgaben & Kleinkram): Hierunter fallen Routinetätigkeiten mit niedriger Priorität. Dazu zählen das Beantworten nicht-dringender E-Mails oder administrative Arbeiten. Sie werden erledigt, wenn Kapazität für A und B bleibt.
Weniger Druck, mehr Kontrolle im Arbeitsalltag
Der größte Vorteil liegt in der Stressreduktion. Indem die wichtigsten Aufgaben früh als A-Ziele definiert werden, entfällt das ständige Abwägen: „Was mache ich jetzt?“ Diese mentale Energie fließt stattdessen in die konzentrierte Arbeit.
Das Modell fördert zudem das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Selbst an Tagen, an denen nur die A-Aufgaben erledigt werden, ist das Wesentliche geschafft. Der Frust über einen „verlorenen“ Tag weicht der Gewissheit, priorisiert gehandelt zu haben.
Drei Schritte zur adaptiven Routine
Die Umsetzung im Alltag ist unkompliziert und folgt einem klaren Ablauf.
- Aufgaben sortieren: Nehmen Sie sich am Ende des Arbeitstages oder Wochenbeginns Zeit. Sammeln Sie alle anstehenden Punkte und kategorisieren Sie jede Aufgabe klar als A, B oder C.
- Fokus auf A-Aufgaben: Beginnen Sie den neuen Arbeitstag stets mit der ersten A-Aufgabe. Nutzen Sie Ihre produktivste Phase für diese hochpriorisierten Tätigkeiten.
- Puffer einplanen und flexibel bleiben: Planen Sie nie den gesamten Tag durch. Eine bewährte Regel ist, nur etwa 75 Prozent der Zeit fest zu verplanen. Die verbleibende Zeit füllen Sie je nach Energie und Dringlichkeit mit B- und C-Aufgaben.
Teil eines größeren Trends zu agiler Arbeit
Das A/B/C-Modell ist kein isoliertes Phänomen. Es passt in den größeren Trend zu menschenzentrierten und agilen Arbeitsweisen wie New Work. Der Fokus verschiebt sich von reiner Anwesenheit hin zu ergebnisorientiertem Arbeiten.
Im Vergleich zu rigiden Methoden wie Time-Blocking bietet das A/B/C-System eine einfachere und nachsichtigere Alternative. Es ist strukturierter als eine unsortierte Liste, aber flexibler als ein minutengenauer Stundenplan. Für die Zukunft dynamischer Arbeitswelten werden solche adaptiven Planungskompetenzen immer essenzieller.
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