ADAC: Ladepreise fĂŒr E-Autos zu hoch
12.02.2025 - 06:22:48 | dpa.de"Wenn ich kein Geld habe, kann ich nicht auch noch SteuervergĂŒnstigungen versprechen, die ich möglicherweise nicht halten kann oder wieder abkĂŒndigen muss", sagte Reinicke den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit Blick auf VorschlĂ€ge aus Wahlprogrammen. So wollen etwa GrĂŒne und SPD den Kauf von E-Autos unter bestimmten Bedingungen staatlich fördern.
"Der Staat muss dafĂŒr sorgen, dass das System dauerhaft funktioniert", sagte Reinicke. Neben einer verlĂ€sslichen Ladeinfrastruktur in der FlĂ€che brauche es auch VerlĂ€sslichkeit in Bezug auf die Preise. "Der Ladepreis fĂŒr den Strom ist viel zu hoch und wird absehbar auch eher nicht sinken." Die Politik mĂŒsse alles dafĂŒr tun, dass die Ladestrompreise fĂŒr Verbraucher gĂŒnstiger werden.
Aus der KaufprÀmie "ein schwerer Fehler"
"VerlĂ€sslichkeit und Vertrauen in politisches Handeln sind wichtig. Und dann so eine KaufprĂ€mie mal eben ĂŒbers Wochenende aufzukĂŒndigen, war ein schwerer Fehler. Das darf nicht noch einmal passieren", sagte Reinicke.
Die Ampel-Koalition wollte bis 2030 eigentlich 15 Millionen vollelektrische Autos auf die StraĂen bringen, hatte im Dezember 2023 jedoch wegen ihrer Haushaltsnöte den sogenannten Umweltbonus fĂŒr Elektroautos gestoppt.
Der Absatz von Elektroautos in Deutschland war im vergangenen Jahr eingebrochen. Lediglich rund 380.600 E-Fahrzeuge wurden im Jahresverlauf neu zugelassen und damit fast 27,5 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Ihr Anteil an sÀmtlichen Neuzulassungen betrug 13,5 Prozent.
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