Air Canada Aktie: Tragödie in LaGuardia
24.03.2026 - 04:28:49 | boerse-global.deEin Unfall mit tödlichem Ausgang erschüttert gerade die Luftfahrtbranche — und rückt Air Canada unfreiwillig in den Mittelpunkt. In der Nacht von Sonntag auf Montag kollidierten ein Regionaljet der Fluggesellschaft und ein Feuerwehrfahrzeug auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia. Beide Piloten kamen ums Leben.
Der Bombardier CRJ-900 des Air-Canada-Partners Jazz Aviation war aus Montreal kommend gegen 23:40 Uhr gelandet. Noch auf der Rollbahn erfasste die Maschine ein Fahrzeug der Flughafenfeuerwehr — mit voller Wucht. Der Bug des Fliegers wurde dabei vollständig abgetrennt. Insgesamt wurden 41 Personen mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert, darunter Passagiere, Besatzungsmitglieder und zwei Feuerwehrleute. Am Montag konnten 32 von ihnen die Kliniken bereits wieder verlassen. Neun Personen befinden sich noch in stationärer Behandlung.
Kontrollturm unter Druck
Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht der diensthabende Fluglotse. Er hatte dem Feuerwehrfahrzeug zunächst die Erlaubnis erteilt, die Landebahn zu überqueren — und diese Genehmigung dann im letzten Moment zu widerrufen versucht. Zu spät. Erschwerend kommt hinzu, dass er parallel eine zweite Notlage koordinierte: Eine United-Airlines-Maschine hatte wegen eines unangenehmen Geruchs an Bord, der bereits Flugbegleiter erkrankt hatte, einen Notruf abgesetzt. Dieses Fahrzeug war auf dem Weg zu eben jenem Flugzeug, als es zum Aufprall kam.
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Aufgezeichnete Funkgespräche zeigen den Lotsen nach dem Unfall sichtlich erschüttert. Er habe zuvor eine Notlage gemanagt — und dabei einen Fehler begangen, so seine eigenen Worte. Die amerikanische Sicherheitsbehörde NTSB hat die Untersuchung übernommen, Flugschreiber und Stimmenrekorder wurden gesichert. Kanada beteiligt sich ebenfalls an der Aufklärung.
Alte Schwachstellen, neue Schlagzeilen
Der Vorfall wirft erneut Fragen über die personelle Ausstattung der US-amerikanischen Flugsicherung auf. Am Flughafen LaGuardia waren zum Zeitpunkt des Unglücks 33 Lotsen im Dienst — bei einem Sollwert von 37. Noch brisanter: In der Stunde vor dem Crash verzeichnete LaGuardia mehr als doppelt so viele Starts und Landungen wie in der Unfallstunde selbst. Wann genau die Belastungsspitze einsetzte und welche Rolle sie spielte, ist noch ungeklärt.
Der US-Verkehrsminister hat den Kongress bereits aufgefordert, weitere 19 Milliarden Dollar für die Modernisierung der Flugsicherungssysteme bereitzustellen — zusätzlich zu den bereits bewilligten 12,5 Milliarden Dollar. Es wäre nicht das erste Mal in jüngster Zeit, dass LaGuardia im Fokus steht: Im Oktober 2025 kollidierten auf dem gleichen Gelände zwei Regionalmaschinen auf dem Rollfeld miteinander.
Für Air Canada und seinen Regionalbetrieb Jazz Aviation dürfte der Unfall erhebliche Reputationsfolgen haben — unabhängig davon, wie die Untersuchung die Verantwortlichkeiten letztlich verteilt.
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