Airbus testet humanoide Roboter für Flugzeugbau
25.01.2026 - 03:24:12Airbus erprobt in Toulouse erstmals menschenähnliche Roboter an seinen Montagelinien. Der europäische Luftfahrtkonzern kooperiert dafür mit dem chinesischen Entwickler UBTech. Ziel ist es, die Produktion effizienter und flexibler zu gestalten.
Im Mittelpunkt der Tests steht der Walker S2 – ein 1,76 Meter großer Industrieroboter aus Shenzhen. Er ist mit sensiblen, fünf-fingrigen Händen und zahlreichen Gelenken ausgestattet. So kann er Werkzeuge greifen und präzise handhaben. Kameras und LiDAR-Sensoren ermöglichen ihm, sich in der Werkshalle zu orientieren und Hindernissen auszuweichen.
Ein entscheidender Vorteil für den 24/7-Betrieb: Das System tauscht seine Batterie eigenständig aus. Angetrieben wird der Roboter von UBTechs KI-System „Co Agent“. Es steuert Aufgabenplanung, Objekterkennung und löst Probleme autonom. Getestet wird nun, ob er sich für monotone oder körperlich anstrengende Jobs eignet.
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Mehr Flexibilität für komplexe Montage
Airvis prüft den Einsatz für eine Reihe anspruchsvoller Aufgaben. Dazu zählen das Handhaben von Material, das Positionieren von Bauteilen und Inspektionen. Die Strategie ist klar: Roboter sollen die menschliche Belegschaft von ermüdenden Routinetätigkeiten entlasten.
So können sich die hochqualifizierten Fachkräfte auf wertschöpfendere Arbeiten konzentrieren. Etwa auf Qualitätskontrolle oder das Lösen komplexer Probleme. Gerade bei immer ausgefeilteren Flugzeugdesigns verspricht diese Flexibilität einen großen Vorteil gegenüber starren Automationsanlagen.
Strategischer Schachzug in schwierigem Markt
Die Partnerschaft ist ein Coup für UBTech und unterstreicht den Aufstieg Chinas in der Robotik. Eine Zusammenarbeit mit einem Premium-Hersteller wie Airbus gilt als Gütesiegel für die Reife der Technologie. UBTech, das bereits die Auto- und Elektronikindustrie beliefert, plant für 2026 die Serienproduktion Tausender humanoider Roboter.
Für Airbus ist es ein Schritt, um langfristig auf Fachkräftemangel und steigende Nachfrage zu reagieren. Die Luftfahrtindustrie dient oft als Technologietreiber – diesmal könnte sie den Maßstab für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine neu definieren. Die Branche beobachtet die Tests in Toulouse daher mit Spannung.
Wann kommen die Roboter zum Einsatz?
Ein konkretes Datum für den flächendeckenden Einsatz nennt Airbus nicht. Zunächst steht die gründliche Erprobung von Präzision und Sicherheit im Vordergrund. Bewährt sich der Walker S2 in der dynamischen Fertigungsumgebung, könnte er den Weg für eine hybride Belegschaft ebnen.
In dieser Vision ergänzen sich menschliche Expertise und robotische Ausdauer ideal. Die Partnerschaft sieht vor, die Anwendung der Technologie gemeinsam weiterzuentwickeln. Gelingen die Tests, wäre das nicht nur ein Fortschritt für Airbus, sondern ein Blick in die Fabrik der Zukunft.
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