Anteil, Alternativen

Anteil der Alternativen an Stromerzeugung wĂ€chst auf ĂŒber die HĂ€lfte

02.01.2024 - 20:44:54

Alternative Energien haben im vergangenen Jahr mehr als die HĂ€lfte der deutschen Stromerzeugung ausgemacht.

Der Anteil des Stroms aus Wind, Wasser, Biomasse und sonstigen alternativen Energien stieg auf 56 Prozent, wie die Bundesnetzagentur am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr hatte der Wert bei 47,4 Prozent gelegen.

Ein Grund war das Wetter: Wasserkraftwerke profitierten nach der Trockenheit 2022 wieder von stĂ€rkeren RegenfĂ€llen. Sie erzeugten 16,5 Prozent mehr Energie als im Vorjahr. In Windkraftanlagen an Land wurden 18 Prozent mehr Strom erzeugt. Auch wegen mehr installierter Leistung speisten sie mit ĂŒber 119 Terawattstunden so viel Strom wie nie ein.

Trotz deutlich grĂ¶ĂŸerer KapazitĂ€ten war die Energie aus Photovoltaik fast konstant. Der Behörde zufolge war dafĂŒr vor allem das sonnenĂ€rmere Wetter verantwortlich.

Die Erzeugung durch Windkraftanlagen auf See litt hingegen unter Wartungsarbeiten an Windparks und Leitungen. Ihre Leistung lag fĂŒnf Prozent unter dem Wert aus dem Jahr 2022. Ebenfalls rĂŒcklĂ€ufig war laut Netzagentur die Erzeugung aus Biomasse und sonstigen erneuerbaren Energien.

Deutlich weniger Energie wurde durch die konventionellen EnergietrĂ€ger Kohle und Atomkraft erzeugt. Die letzten Atomkraftwerke wurden im April abgeschaltet. Von gesunkenen Handelspreisen profitierten hingegen Gaskraftwerke. Ihre Energie wurde im Vergleich zu 2022 gĂŒnstiger und damit auf dem Strommarkt attraktiver.

@ dpa.de