Dax, Ampel-Aus

Dax erholt sich nach Ampel-Aus und legt krÀftig zu

07.11.2024 - 17:38:34 | dts-nachrichtenagentur.de

Am Donnerstag hat der Dax krÀftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.363 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die deutlichen Verluste vom Vortag wurden damit mehr als wieder ausgeglichen. An der Spitze der Kursliste legten kurz vor Handelsschluss die Papiere von Rheinmetall, Heidelberg Materials und Porsche am stÀrksten zu.

Die grĂ¶ĂŸten AbschlĂ€ge gab es derweil entgegen dem Trend bei den Aktien von Fresenius, Eon und der Deutschen Bank. "Das Ende der Ampel in Berlin könnte fĂŒr den Dax eine der besten Nachrichten seit Monaten gewesen sein", sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets. "Und obwohl Donald Trump in Bezug auf Europa kritisch gesehen wird, könnte genau seine Wahl und die mögliche kĂŒnftige Industriepolitik der USA eine neue Chance fĂŒr die deutschen Unternehmen und die Wirtschaft sein." Dabei mĂŒsse die neue Regierung, die in den kommenden Monaten gewĂ€hlt wird, gar nicht besser sein als die Ampel. "Sie muss lediglich weniger schlechter machen und sich mit neuen Gesetzen aus der Wirtschaft heraushalten." "Von der politischen BĂŒhne dĂŒrfte sich der Fokus der Investoren heute Abend fĂŒr einen kurzen Moment in Richtung Geldpolitik verschieben", fĂŒgte Oldenburger hinzu. Die Situation fĂŒr die US-Notenbank Fed habe sich aber auch nach dem Wahlergebnis nicht signifikant verĂ€ndert. "Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie mit einer Zinssenkung um einen Viertelpunkt ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen." Da sich die Fed auf der letzten Sitzung auf die Fahnen geschrieben habe, die US-Wirtschaft nicht in die Rezession abrutschen zu lassen, dĂŒrfte die Zinswende weitergehen. "Wenn auch nicht in dem Tempo wie vom Markt noch vor einigen Wochen erhofft." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Donnerstagnachmittag stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0786 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9271 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,97 US-Dollar; das waren 5 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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