ams OSRAM Aktie: Umbau auf Hochtouren
13.03.2026 - 00:18:34 | boerse-global.deDer Konzern verkauft Teile, streicht Stellen und richtet sich neu aus. Bei ams OSRAM lĂ€uft seit Monaten ein tiefgreifender Umbau â mit dem Ziel, Schulden abzubauen und sich auf ein klar definiertes KerngeschĂ€ft zu konzentrieren. Die jĂŒngsten Schritte zeigen, dass das Tempo hoch bleibt.
Zwei Milliarden-Deals als Entschuldungshebel
Anfang MĂ€rz schloss ams OSRAM den Verkauf seines Entertainment-and-Industry-Lamps-GeschĂ€fts an den japanischen Konzern Ushio ab. 114 Millionen Euro flieĂen dafĂŒr ins Unternehmen. Mit dem Deal wechselten rund 500 Mitarbeitende sowie Produktionsstandorte in Berlin den EigentĂŒmer.
Der deutlich gröĂere Schritt folgt im zweiten Quartal 2026: Der Verkauf des nicht-optischen SensorgeschĂ€fts an Infineon soll 570 Millionen Euro in bar einbringen. Rund 230 Mitarbeiter an vier Standorten gehen dabei zu Infineon ĂŒber â die Produktion selbst bleibt jedoch vorerst in PremstĂ€tten, im Rahmen einer mehrjĂ€hrigen Fertigungsvereinbarung. Zusammen drĂŒcken beide Transaktionen den Pro-forma-Verschuldungsgrad von 3,3 auf 2,5 â Ziel ist mittelfristig ein Wert unter 2.
Sparprogramm trifft deutsche Standorte
Parallel dazu lĂ€uft das Restrukturierungsprogramm âSimplify". Bis 2028 sollen damit 200 Millionen Euro jĂ€hrlich eingespart werden â auf Kosten von weltweit rund 2.000 Stellen. Etwa die HĂ€lfte der Streichungen entfĂ€llt auf Europa, besonders betroffen sind die deutschen Standorte Regensburg und Herbrechtingen. Reifere Produktlinien werden zudem nach Asien verlagert.
Operativ zeigt das KerngeschĂ€ft unterdessen erste Erholungszeichen. Im vierten Quartal 2025 stieg der bereinigte EBITDA um 7,3 Prozent auf 161 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich auf 18,4 Prozent. Der Nettoverlust fĂŒr das Gesamtjahr sank deutlich auf 130 Millionen Euro â nach 786 Millionen Euro im Vorjahr.
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Noch kein Gewinnjahr in Sicht
FĂŒr das erste Quartal 2026 erwartet ams OSRAM einen Umsatz zwischen 710 und 810 Millionen Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 15 Prozent. Belastend wirkt ein negativer WĂ€hrungseffekt aus dem US-Dollar von rund 50 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem moderaten UmsatzrĂŒckgang â eine RĂŒckkehr in die Gewinnzone auf unbereinigter Basis ist laut CFO Rainer Irle noch nicht fĂŒr dieses Jahr geplant.
Am 20. MĂ€rz veröffentlicht ams OSRAM den GeschĂ€ftsbericht 2025, am 7. Mai folgen die Q1-Zahlen. Beide Termine werden zeigen, ob der bereinigte EBITDA-Margenziel von mindestens 25 Prozent bis 2030 noch in Reichweite liegt â oder ob der Umbau mehr Zeit kostet als geplant.
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